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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Datenübertragung mit Funkgerät


Autor: Christian (Gast)
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Hallo allerseits,

folgendes Problem:

meine Schwester hat ein Pferd und möchte immer wissen, ob sie zum ca. 
7km entferneten Stall mit dem Auto hinfahren soll um das Pferd auf die 
Koppel zu stellen oder ob's schon jemand anderes gemacht hat. Immer dort 
anzurufen ist unpraktisch, deshalb hab' ich mir folgendes überlegt: Ein 
optischer Sensor (IS471 wär wohl geschickt) überprüft ob die Türe offen 
oder geschlossen ist (schalter ging bestimmt auch, ist aber meiner 
Meinung nach anfälliger, als die optik, die höchstens veschmutzt). Das 
Signal wird vom MC eingelesen und soll dann über ein funkgerät an mein 
eigenes funkgerät gesendet werden - die Funkstrekce lässt sich gerade 
noch so mit viel rauschen überbrücken. Der Sensor könnte alle 10min. 
abgefragt werden und das Datenwort könnte halt aus einer 8 bit Zahl für 
ja bestehen und aus einer anderen für "nein" - die länge der 
Datenübertragung spielt fast keine Rolle (strom sparen ist angesagt - 
ansonsten kann das eine byte auch 5sek. dauern) Da denk ich halt gleich 
mal an Packet radio - ist aber mit TNC oder modem zu aufwendig. Deshlab 
hab' ich gedacht man könnte einfach die Sendetaste immer an und 
ausschalten - entweder es wird rauschen übertragen oder die Rauschsperre 
am empfänger geht hoch und es wird nix übertragen.
Wie langsam kann man die Hardware UART laufen lassen - geht die auch 
noch bei einem extrem langsam takt bis 10 baud oder so??

Freu mich auf eure Vorschläge und Ideen!!

mfg

Christian
Hat sonst noch jemand ideen??

Autor: mikki merten (Gast)
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Das ganze dürfte mit einer simplen Trägsignalauswertung (zb H=kein 
Träger, L=Träger) zu realisieren sein. Ob der Aufbau dann noch den 
gesetztlichen Rahmenbedingungen entspricht sei mal hier nicht 
berücksichtigt. Die Geschwindigkeit lässt sich bei Nutzung der internen 
Takterzeugung nur so weit senke, wie es die integrierten Vorteiler 
erlauben. Wenn der Takt für den UART extern angelegt werden kann sind 
allerdings auch extrem niedrige Bitraten möglich. Bei solch langsamen 
Geschwindigkeiten bietet sich allerdings ein Software UART geradezu an.

Autor: Jörg (Gast)
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Nutze doch einen zwei DTMF Schaltkreise, einen Coder und einen Decoder 
und dann aufs Funkgerät. Fertig, 73 DL3AKB (Joe)

Autor: Chriz Baze (Gast)
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Ich glaube z.B. über CB-Funk kannst du ohne Probleme mit 1200 Baud 
senden.

Autor: hammer_c (Gast)
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Was ist denn, wenn jemand die Tür nach dem Pferd-rausholen wieder zu 
macht? Dann würde sie immer ganz umsonst hinfahren...

oder deine Programmierung ist fehlerhaft und meldet ab und zu geöffnete 
Türen - und nach einer Woche ist das Pferd dann tot ;)))

sorry, mußte sein...

ciao Christian :)

Autor: Siegfried (Gast)
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Wie wäre es denn, wenn Du anstatt eines Türschalters einen 
passiv-Infrarot-Sensor nimmst. Dann kannste abfragen, ob das Pferd noch 
da ist.

Siegfried

Autor: Christian (Gast)
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Halli Hallo,

vielen lieben Dank für eure kreativen Ideen und Vorschläge.
Ich denke am unkompliziertesten und am schnellsten zu realisieren ist 
es, wenn ich einfach die RX LED am Funkgerät abfrage - ein TX auf RX 
umschalten schafft das Gerät mit Sicherheit innerhalb von 100ms - für 
denn Fall dass die LED so schnell flackert kommt einfach noch ein tiefer 
tiefpass hin und gut is, oder??
Der Fall, dass die Türe wirklich wieder zugemacht wird tritt praktisch 
nie ein - du hast dein Pferd an der Leine, führst es aus der Box und 
müsstest dich dann auf einem recht engen Gang mitsamt Pferd wieder 
umdrehen (läuft ja sonst weg) um die Türe zuzumachen und das nur, damit 
du sie hernach wieder aufmachen kannst - ist doch blödisnn. Selbst wenn 
dieser Fall eintrifft nimmt mit Sicherheit jemand anderes Das Pferd mit 
rein, weil die Pferde selten alleine auf der Koppel stehen (Herdentier).

Erläutere doch bitte das mit dem passiv infrarot Sensor - ich hab' mir 
auch schon verschiedene Lösungen überlegt mit Laserlichtschrnaken 
matrizen und so ein blödsinn. Problem:
dein Pferd ist vielleicht 1m breit, die Bao ist ca. 3 * 3m. 3 Sensoren 
sollten also reichen, um das Pferd immer irgendwei zu treffen. Problem: 
es legt sich ab unzu hin zum schlafen. Die beine sind aber keinen Meter 
breit........
Unter einem passiv infrarot sensor kann ich mir leider nix 
vorstellen.....

Vielen Dank nochmal!!1

Christian

Autor: hammer_c (Gast)
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Moin!

Du könntest auch einen doppelten Boden einsetzen mit einem Drucksensor 
darunter... problematisch wirds dann nur, wenn das Pferd zu schwer 
geschi**en hat ;)))

ciao Christian

ps: schade, daß es von Pferden noch keine Datenblätter gibt!

Autor: Siegfried (Gast)
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Mit dem passiv-Infrarot-Sensor meine ich diese normalen Bewegungsmelder, 
die an den automatisch schaltenden Aussenlampen angeschlossen sind. Die 
Sensoren gibt es auch für Batteriebetrieb.

Siegfried

Autor: Armin (Gast)
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Hallo,

wenn Du bei Datenübertragung per Funk bleiben willst, dazu gibt es eine 
gute Schaltung bei ELV. Da werden Daten von einem Funkgerät zum anderen 
geschickt und zwar mit Rückbestätigung.

Armin.

Autor: Christian (Gast)
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Halli Hallo,

nochmals vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.
Das mit dem Bewegungsmelder ist vielleicht nicht so gut, da der doch nur 
Bewegungen detektiert - ich hab' aber nicht genug Strom um den die ganze 
Zeit anzulassen. In dem Stall gibt es in der Nähe keine Steckdose --> 
ich wollt bleiakkus nehemen. Ich hab welche mit 8Ah. Wenn ich jetzt alle 
10min. für 1 sek. lang die Türe abfrage und kurz ein Byte übertrage 
verbrauche ich doch pro stunde 1/100 Ah wenn der kurze Sendevorgagn 1 A 
braucht. Das sind doch dann durchschnitllich 10mAh pro Std. 8Ah : 0,01Ah 
= 800Std. Betrieb
800 / 24 = 33 Tage Betrieb.
Der Wert ist aber schon recht großzügig gerechnet (Selbstentladung der 
Batterie im Winter.......) - vielleicht kann ich ja Solarzellen 
nbringen, aber das macht das ganze nur noch aufwendiger.....
Wenn ich jetzt einen Bewegungsmelder nehme verbracuht der den Strom ja 
auf dauer weil ich ja nicht davon ausgehen kann, dass sich das Pferd 
bewegt, wenn ich gerade messe......


Vielen Dank nochmal

Christian

Autor: Siegfried (Gast)
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Es gibt auch Bewegungsmelder für Batteriebetrieb. Die werden als mobile 
Alarmanlage verwendet. Die Versorgung erfolgt über einen 9V-Block. Wie 
die Stromaufnahme genau ist, kann ich nicht sagen. Allerdings halten 
diese 9V-Blöcke für 3 Monate, wenn das Teil jede Nacht in Bereitschaft 
ist.

Je nach Anordnung des Bewegungsmelders, merkt der auch kleinere 
Bewegungen. Anderseits stehen die Tiere auch nie ganz still. Mit einem 
nachtriggerbaren Monoflop könnte man das Signal welches eine Bewegung 
abgibt bis zum nächsten Sendevorgang verlängern.

Siegfried.

Autor: Thomas F. (Gast)
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Hallo,

wenn du nur den Zustand der Tür (offen/geschlossen) abfragen willst, 
könntest du ja auch einen Reedkontakt verwenden. Diese werden 
normalerweise bei Alarmanlagen eingesetzt und bestehen aus zwei Teilen: 
einem Permanentmagneten und einen Reedschalter. Ist der Magnet nahe 
genug an den Reedschalter dran, schaltet dieser durch.

Gruß, Thomas

Autor: Christian (Gast)
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Hallo zurück,

die Idee mit dem Bewegungsmelder scheint gut und professionell, ist mir 
aber doch etwas zu aufwendig und vor allem teuer (was kostet eine mobile 
Alarmanlage zum aussschlachten, oder wo kann man so einen Melder 
kaufen??) Außerdem besteth die Möglichkeit des Fehlalarms, wenn gerade 
ausgemistet wird - das Pferd steht dabei auf der Koppel, aber der Sensor 
meldet bewegung.
Die Idee mit dem Reedsensor ist super - ich war so auf die optische 
Abfrage verbissen, dass mir die Idee nicht gekommen ist (obwohl ich 5 so 
teile rumliegen habe) - ne optische Abfrage ist schon "cooler", aber das 
soll ja nicht Entscheidungsgrundlage werden......

Vielen Dank nochmal an die Ideenspender in diesem Forum!!

mfg

Christian

Autor: Carsten Kurz (Gast)
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Es gibt in letzter Zeit sehr günstige PMR Funkgeräte zu kaufen, das Paar 
ab 45-60 Euro aufwärts. Die haben sehr gute Reichweiten.
7km auf Land ist im Übrigen nicht trivial - da muss man selbst mit den 
PMRs schon gute Bedingungen haben. Die ünlichen 433MHz Bastelmodule 
schaffen das nicht.

Das schöne an den PMRs ist, daß die eine konfigurierbare Ruftoncodierung 
haben. Selbst wenn sich jemand anderes mal auf den 8 Kanälen rumtreibt, 
kann man eine Falschmeldung recht einfach dadurch unterbinden, daß man 
die Kanal CTCSS Codierung ändert. Die meisten Leute benutzen die 
Standardeinstellungen. Durch die Kombination von 8 Kanälen und je 38 
CTCSS Frequenzen kann man im Prinzip ohne externe Toncoder eine 8*38 
Kanal Fernbedienung realisieren.

Autor: Christian (Gast)
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Servus,

die Idee find ich gut, ist mir aber mal wieder etwas zuteuer, da ich 
bereits 2 Funkgeräte habe (die das halt nicht können) und einen 
Mikrocontroller benötige ich wohl sowieso, also kann ich mir dadurch 
vermutlich nicht so viel Geld einsparen. Mir ist es bereits gelungen 
einen Bitflge MC gesteuert zu senden - nur Empfängersoftware hab' ich 
noch keine. Was die Reichweite anbelangt ist das nicht so schlimm, da 
ich ein Amateurfunkgerät für 2m zur Verfügung habe was mit 1 Watt senden 
kann (PMR nur 500mw??) und ich auf dem Dach eine X-200 Groundplane habe. 
Ich hab' mal einen Reichweitetest gemacht und es funktionierte recht 
gut.

Vielen Dank für deinen Hinweis!!!

73 de Christian, DO1MCF

Autor: wolli_r (Gast)
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Hi,
Wie ist denn der Platz oberhalb des Pferdes?
Dort könnte man einen Ultraschalldistanzmesser anbringen, die sich mehr 
als 30cm über dem Boden befinden, auswertet. Eventuell noch einen Sensor 
an der Tür und weitere nach Bedarf
die Signale auf die Eingänge eines UM3758A-084A (Hersteller UMC) Coder 
bzw Dekoder, und alle 30 Sek per Funk übertragen und auf der 
Empfängerseite dekodieren.

wolli_r ( http://www.tec-shop.de )

Autor: Christian (Gast)
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scon wieder eine gute Idee - wie ich sehe macht ihr euch richtig sorgen 
um das Pferd meiner Schwester ;-).
Das mit den US Sensoren hab' ich mir auch schon überlegt, aber es 
scheiterte an mehreren Dingen:

-Reedsensor ist wesentlich billiger und unkomplizierter
-es kommt oft vor, dass whärend die Pferde auf der Koppel sind in Jede 
Box ein Berg Heu reingeschmissen wird (die Betonung liegt auf BERG) - 
vermutlich spricht der Sensor darauf auch an wenn deas Heu ungünstig 
liegt
- einen Sensor an der Decke zu befestigen ist viel aufwendiger als einen 
Reedkontakt an die Stalltür zu machen (ich denke die Decke ist aus 
Stahlbeton - holz ist es auf jeden Fall nicht...)
Den Baustein den du ansprixht hab' ich mir noch nicht angeschaut - hört 
sich aber interessant an - vielen Dank.
Alle 30sek. ein Schaltsignal zu übertragen ist overhead und nutzlos - 
macht lediglich die Batterie schnell leer und das wollen wir ja 
nicht......

mfg

Christian

Autor: DED (Gast)
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Hi
Kauf dir doch einfach ein Pferd was Telefonieren kann.

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