Hallo µC-Fre4ks, ich habe mit einem doppelT Filter auf RC Basis eine kleine Platine aufgebaut die mir aus Musik (z.B. 3,5mm Klinke aus Laptop) die Tiefen Töne filtert. Grenzfreuenz is sowas um die 100Hz. Nun war das Ergebniss, das mir ein OP einen Spannungswert zwischen 0 und 5V ausgegeben hat. Diesen habe ich mit einem Schmittrigger auswerten können, um so einen Schwellenwert einzustellen. Das ganze hatte dann einfach einen TTL Ausgang der mir ein High ausgegeben hat wenn ein Bass kam. Doch ist dieser leicht Zeitverzögert (~200ms). Und das merkt man dann doch schon sehr. Zudem hat die Filterung auch auf andere Freuenzen reagiert. Das waren dann z.B. die Snares in einem Lied. Nun ist meine Frage folgende, welcher Filter ist am besten dafür geeignet, wenn ich aus einem analogen Musiksignal die Bässe rausfiltern möchte, und das ganze TTL kompatiebel ausgeben möchte. Es wäre dazu noch am besten wenn ich die empfindlichkeit einstellen könnte. Oder sogar die Filterfrequenz verändern könnte. So von 0-200Hz. Vielen DANK ! Tim
Gast
#2791866
Nimm am besten einen DSP. Kannst Du programmieren wie du lustig bist.
>Nimm am besten einen DSP. Kannst Du programmieren wie du lustig bist.
Wenn man es denn beherrscht...
Gast
#2792060
Du wirst wahrscheinlich steilere Filter haben müssen, um nur die Töne kleiner 50Hz herauszufischen. Man kann sich mit dem Programm "FilterPro" http://www.elektor.de/elektronik-news/einfache-filterberechnung-mit-filterpro-v3-0.1397464.lynkx schön Filter mit Operationsverstärkern berechnen lassen und sieht auch grafisch, wie die Filtercharakteristik aussieht. MfG Paul
200ms delay wo soll das denn bitte entstehen?
Ja, ein DSP wird hierfür nicht in Frage kommen. Ich werde mir heute mal mit dem Filter Programm einen Filter meiner Vorstellung berechnen lassen ;) DANKE für die Hilfe !
So tiefe Frequenzen kann man auch mit einem Mikrocontroller mit ADC ausfiltern bzw. darauf triggern. Tiefpässe lassen sich leicht programmieren. Zwei davon mit leicht unterschiedlicher Grenzfrequenz und schon hat man einen Spitzen-Differenz-Detektor. Die Speichertiefe beider Tiefpässe bestimmt dann die zu filternde/zu detektierende Frequenz und deren Bandbreite, in Abhängigkeit von der Abtastrate.
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