Pin-Ansteuerung und Konfigurationsspeicher

Gast #203157
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Noch eine Frage von einem FPGA-Neuling:

Also ich möchte mit einem Xilinx Spartan 3 (und Xilinx WebPack) etwas
herumexperimentieren und habe ein paar Fragen:

1)
In irgendeiner VHDL-Beschreibung möchte ich über einen Pin ein Signal
nach außen geben (z.B. Pin1 <= '1';). Wie stelle ich letztendlich
eine Verbindung zwischen meinen im VHDL-Modell definierten Pin 1 und
einem physikalischen Output-Pin des FPGA her, um letztlich dieses
Signal auch außerhalb z.B. zur Ansteuerung einer LED zu nutzen.

2)
Was genau ist ein Konfigurationsspeicher? Wozu brauche ich diesen? wie
ist dieser realisiert (Flash ?) und ist dieser bereits im Spartan
integriert oder muß ich diesen extra an den FPGA anschließen?

3) Links zu guten FPGA-Seiten ?
Gast #203158
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1)
Constraints-Editor benutzen oder ein UCF-File erstellen,
in dem für jedes Signal der zugehörige FPGA-Pin definiert wird.
-> in der WebPack Hilfe steht dazu nichts ?

2)
Du meinst wahrscheinlich das IC, welches die Konfigurationsdaten
des FPGAs enthält. Die meisten FPGAs (auch Spartan 3) haben
intern ein flüchtiges SRAM zum Speichern der Konfiguration.
Nach dem Einschalten muss diese Konfiguration zunächst ins
FPGA geladen werden. Dies geschieht mittels Config-ICs oder
ein Mikrocontroller holt die Daten von einem Speicher und schreibt
sie ins FPGA
Gast #203159
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Wie läuft das Laden der FPGA-Konfiguration aus dem
Konfigurationsspeicher genau ab ?

Gibt es dazu bestimmte Befehle (ebenso für das Speichern der
Konfiguration)?

Sind dazu immer Config-ICs oder eine Mikroocntroller notwendig ? oder
gibt es auch andere Möglichkeiten ?

Zum Speichern der Konfiguration benötige ich ein ROM oder Flash, aus
dem ich die Konfiguration in das interne SRAM des FPGA (Spartan 3)
lade. Richtig ?

Wie lange dauert so ein Ladevorgang in etwa ?

Gibt es irgendwelche Quellen, in denen mehr darüber erfahren kann ?
Gast #203160
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>Wie läuft das Laden der FPGA-Konfiguration aus dem
>Konfigurationsspeicher genau ab ?

Steht in den Application Notes der jeweiligen Hersteller.
(www.xilinx.com, www.altera.com)

>Sind dazu immer Config-ICs oder eine Mikroocntroller notwendig ? oder
>gibt es auch andere Möglichkeiten ?

Du kannst Die Daten mit allem reinschieben, was die Daten- und
Taktleitungen auf Low- und High setzen kann, solange Du das
Übertragungsprotokoll für die jeweilige Konfiguration einhälst.
Z.B. auch mit dem Dipschalter. Dauert halt ewig.

>Zum Speichern der Konfiguration benötige ich ein ROM oder Flash, aus
>dem ich die Konfiguration in das interne SRAM des FPGA (Spartan 3)
>lade. Richtig ?

In der Regel ja. Du kannst ihn natürlich auch über die parallele
Schnittstelle des PCs programmieren.

>Wie lange dauert so ein Ladevorgang in etwa ?

Kommt auf die Größe des FPGA und damit des Konfigurationsspeichers an,
und auf die Konfigurationsmethode (parallel, seriell).
Grob: 100 ms - 2 s bei externem ROM/Flash

>Gibt es irgendwelche Quellen, in denen mehr darüber erfahren kann ?

In den Application Notes der Hersteller.

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