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Forum: Haus & Smart Home Haussteuerung (Bussystem) Projekt


Autor: Matthias Beitz (Gast)
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Ich würde gerne eine Haussteuerung mit einem Bussystem Realisieren die
Modular aufgebaut ist. Ich habe auch sehr viele Ideen was und wie man
einiges realisieren kann. Jedoch fehlt mir die Motivation das alleine
anzupacken... Daher suche ich ein paar Leute die lust haben dabei
mitzuwirken.

Autor: KoF (Gast)
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also...
ich hab in der letzten zeit eine cansystem entwickelt und eine canlib
dafür geschrieben.

uc:     msp430
i/o`s:  4x8 pins
can:    mcp2515 (über spi)
power:  3,3V (durch lt1086 (bis 1,5A)
sonst:  z.b. i²C, rs232, optokopler, interrupts (z.b. nulldurchgang),
...

zur zeit versuche ich eine software unter linux zur verwaltung zu
schreien. war ursprünglich mal für bühnensteuerung (ähnlich wie
dmx-systeme gedacht) gedacht, aber die zeit, so ein projekt (alleine)
durchzuziehen ist bei mir recht sperlich.

willst du es privat oder komerziell verwenden?

Autor: Florian Pfanner (Gast)
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Hallo Matthias,

ich habe auch so etwas vor. Motivation habe ich zwar schon, Zeit ist
zwar etwas knapp, aber die nehme ich mir halt... Der erste knoten habe
ich auch schon aufgebaut, aber der funktioniert noch nicht so richtig
und dann ist die Motivation auch gleich wieder weg. Aber wenn du lust
hast, dann können wir uns gerne austauschen.

Gruß, Florian

Autor: Werner Sollner (Gast)
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Soetwas gibts schon, siehe CANATHOME z.B. oder andere in der Linkliste.
Ich habe setwas auch im Einsatz, allerdings auf RS485-Basis mit
einfachem Protokoll, optisch getrennt. Als Master arbeitet ein
AtMega128 die Slaves sind mit kleineren AVR's bestückt.

Derzeit gibt es Module für Schalter, Dimmer, Rollosteuerung,
Temperaturmessung (außen, innen, im Kühlschrank), Bewegungsmelder,
Lichtanmelder und andere Spielerreien. Außerdem gibt es noch
Bus-Koppler mit mehreren RS485, Fernbedienung und Ankopplung an
Ethernet und Blueth.

Das System wäre auch mit CAN denkbar, zumal heute Controller mit
integriertem CAN günstig zu beschaffen sind.

Siehe in alten Threads, da hatte ich mal das Dimmermodul vorgestellt.

Autor: Detlef Wilken (Gast)
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Ich arbeite schon seit einiger Zeit an meinem Hausprojekt
Ich habe auch schon die ersten Controller miteinander sprechen lassen.
Ich verwende RS485-Bus (Vorteil: Störungsunempfindlich aufgrund
Differenzübertragung). Ich werde ca 40 Controller verwenden, die u.a.
folgendes ansteuern:
- Heizkörper
- Lampen
- Rollo
- Codeschalter
- Postkasten
- Displays
-...

Gemeinsame Entwicklung ist eine gute Idee. Ich würde mich gern
beteiligen

Gruß
Detlef

Autor: AndreasH (Gast)
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Hier wurde das schon mal auführlich behandelt:

http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-66019....

mit Quellcode.
Ausserdem CanAtHome oder Caraca.
Bei Caraca wird das Can-Protokoll allerdings per Software, also ohne
Controller, nachgebildet.
Ich meine Caraca.Sourceforge.net.

Grüße
Andreas

Autor: KoF (Gast)
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joa, ich auch.
würde aber gerne can (funktioniert bereits) und den msp430 benutzen. da
ich dieses bereits am laufen habe.

Autor: Daniel Widmann (Gast)
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was haltet ihr davon ein Hardware-übergreifendes Projekt zu starten.
Damit meine ich, dass man als bus system sowohl can als auch rs485
verwenden kann. Man könnte Can und Rs485 subnetzte über Router zusammen
führen. Auch dass man verschiedene Controller verwenden kann. Das es zum
Beispiel sowohl MSP als auch AVRs je nach anwendung oder auch geschmach
verwenden kann. Das ganze hätte den vorteil dass man sich die beste
kömponenten für den jeweiligen einsatzzweck heraussuchen kann, es aber
immer mit der gleichen Software steuern kann.

MfG Daniel Widmann

Autor: KoF (Gast)
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hmm kling interessant. mal das ganze doch mal weiter aus und schicke es
mir bitte.

wie gesagt, interesse hätte ich schon daran mitzuwirken, doch alleine
habe ich nicht genügend zeit hierfür!

Autor: Walter (Gast)
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@Daniel Widmann
ich bin dabei, nur wie ich das bisher erfahren musste, sind die offenen
Beiträge nicht so offen, wenn man nach Codes fragt kommt nichts rüber.
@Werner
würdest du deine Projekte offen legen ? Deine Dimmerschaltung zeugt von
grossen Kenntnissen!

@Alle
Ev. haben die Ersteller Angst das der Code hier zerrissen wird von
wegen " C++ the only one "
Es gibt wunderbare Bascom Programme, die ihre Aufgabe meistern.
Wäre sowieso wunderbar wenn es mit freien, oder mindestens mit
preiswerten Programmen realisierbar wäre.
MfG
Walter

Autor: KoF (Gast)
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also das @ alle verstehe ich nur halb. klar, die sache mit dem code. es
gibt unendlich viele möglichkeiten, ein "funktionierenden" code zu
schreiben.

die 2. hälfte verstehe ich aber nicht ganz. ich verwende nen gcc port
;-) , der ist frei oder meinst du die softwre, die ich erstellt habe?
wenn es interessiert, von der can-lib wird es bald ein tutorial geben.
;-)

Autor: Ralf (Gast)
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Hallo zusammen!

Hatte auch schonmal ein wenig darüber nachgedacht mit soetwas zu
starten, allerdings ist auch bei mir die Zeit relativ knapp sodass ich
das Ganze noch nicht begonnen habe.
Für mich wäre es z.B. interessant, wenn man die entwickelten
Steuergeräte mit Standardschaltern usw. zusammen verwenden könnte ohne
dass man neue Leitungen ziehen muss. Damit wäre man natürlich an
Powerline gebunden. Ich meine damit, dass man die Steuerungen später so
verkleinern würde, dass sie mit in eine Installationsdose hinein passen.
So könnte man dann auch Häuser nachrüsten welche nur über eine
Standardinstallation verfügen und hätte dann weiterhin noch die
Möglichkeit weitere Funktionen zu realisieren, welche das Bussystem
ermöglicht.
Was haltet ihr on so etwas?

Viele Grüße,

Ralf

Autor: Ben (Gast)
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hi,

wir haben sowas auf 868-Mhz-Basis realisiert:

http://hap.netmb.net

Wir würden uns über einen regen Informations-/Ideen-Austausch
freuen...


Gruss,
Ben

Autor: Florian Pfanner (Gast)
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Hallo Rlaf,

deine Gedanken würden auf ein Kommunikation über das Stromnetz, z.B.
Powerline abzielen oder du entscheidest dich für ein Funksystem wie es
z.B. ELV verkauft. Diese Module können sogar unter einen Vorhandenen
Schalter in einer Unterputzdose verbaut werden.
Ich halte aber beide möglichkeiten für nicht so praktikabel: Beide
benutzen HF zur nachrichtenübertragung. Diese kann jedoch leicht von
aussen eingespielt bzw. gestört werden. Aus diesem Grund kommen diese
lösungen nicht in Frage. Abhilfe könnte nur ein verschlüsselung
schaffen, diese wird aber den Aufwand ziemlich erhöhen. Aber gegen das
Blockieren von einem Frequenzband von aussen bist du trotzdem
machtlos.

Gruß, Florian

Autor: Koopi (Gast)
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Hallo Hausbus-Freaks,

ich entwickele seit ca. 5 Jahren einen Bus, der seit ca. 2 Jahren mit
ca. 30 Knoten in meinem Haus läuft. Auch ein kleiner Webserver, der den
Bus ins Internet stellt läuft auch mit einigen rudimentären Funktionen.
Es ist Arbeit ohne Ende. Ich suche eigentlich auch Leute, die mit mir
das Projekt voran bringen.
Das System ist modular aufgebaut, passt in Leerdosen und
Sicherungskästen und ist mit normalen Tastern zu bedienen. Physikalisch
ist es ein CAN-Bus. Das Protokoll und die Anwendungen laufen auf einem
AVR Mega8 bzw. Mega168. Dadurch kostet die Hardware wenig Geld, sind
die Module sehr klein und ist die Störsicherheit mit dem CAN-Bus
vergleichbar.
Ich würde alle Module zum Selbstkostenpreis weitergeben.
Übrigens Programmiersprachen sind Asm. und C auf CodevisionAVR.

MfG

Koopi

Autor: Matthias Beitz (Gast)
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Das schaut schon sehr intressant aus. Ich dachte mir die ganze sache
Zentrahl von jeweils einen Unterverteiler Pro Zimmer zu steuern dadurch
hab ich die ganzen Bus Geräte Zentrahl. Natürlich ist der
Installationsaufwand etwas höher. Auserdem sollte es möglich sein
Viedeos auf dem Lichtschlater wiederzugeben.

Als µC wollte ich Atmels benutzen da diese am einfachsten aufzubauen
sind
Als Bus wollte ich Can benutezen da dies günstig und schnell ist leider
braucht man Switchs für meine vorgesehen Verteilungsart... Aber auch
anbindungen an andere busse wie EIB und Co sollten möglich sein.

Das ganze muss unabhängig voneinander Funktionieren d.h. fällt mal ein
Controller bzw Knotenpunkt aus darf es natürlich nicht überall dunkel
werden auch bei Stromausfall sollte zumindest ein Notsystem noch laufen
zb Notbeleuchtung (dachte ich zB an so Ultra helle LED Strahler die
brauchen bei 2 bis 3 Volt etwa 300mA und sind sehr hell). Auch eine
Anbindung zum Internet sollte das ganze haben damit man schauen kann ob
zB doch ein Fenster noch offen steht oder der Herd noch an ist. Auch
Audio Ausgaben sollte es geben die einen zB. auf Wunsch die Uhrzeit
ausgibt. Auch sollte zB eine WebCam die Tür auf besucher überwachen und
bei betätigter Klingel ein Bild schiessen und dies zum Hausbewohner
schicken (auf TV PC oder via MMS aufs Handy zum Beispiel). Einige
sachen wie Arlarmanlage an/aus sollten nur über Fingerabdruck PinCode
oder Chipkarte funktionieren. Andere Sachen wie zum Beispiel Licht
an/aus sollten zum einen natürlich normal über Lichtschlater
funktionieren, zum anderen über den PC und dann hätte ich noch gedacht
das ganze über WLan auch von einem oder mehreren PDAs zu bauen.

Die einzelnen Knoten sollten später leicht von jederman zu
Konfigurieren sein mithilfe eines PCs zum Beispiel. Das ganze muss im
Betrieb dann natürlich auch ohne PC oder Programmiergerät sein.

Das so grob zu dem was ich mir vorstelle.

Wer immer noch intresse hat sollte mir vieleicht mal eine EMail
schicken mit kurzer beschreibung von euch und dem was ihr kennt... Wer
will kann ja noch die PLZ dabeischreiben... Ich richte dann im laufe
der Woche mal ein Forum für uns ein.

Autor: Walter (Gast)
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@Ben
Das Konzept ist einigermassen zu verstehen, nur solltet ihr es so
anbieten, dass es auch ohne Aufwand nachgebaut werden könnte. Das man
das System ohne Perl ( ich kenne Perl leider überhaupt nicht ) nicht
anfangen könnte, muss euch klar sein. Da wären die " EXE-Files "
schon mal gut.
Das soll keine Kritik an dem sicher gutem System sein, nur wenn ich
z.B. ein Programmiergerät im Netz als Bauprojekt finde, ist es logisch,
dass ich ein PC-Programm vorfinde, mit dem ich sofort losprogrammieren
könnte.
Jeder wäre doch sofort abgeschreckt, wenn er sich erst ein Compiler
suchen müsste, um das Ding zum laufen zu bekommen.
Ein guter Nachbaueffekt wäre es z.B. auch, wenn man die Module auch in
anderen GUI`s anwenden könnte, dazu wäre das offenlegen des C, oder
kommentierter Asm-Codes und wenigstens des Ansprech - Protokolles gut.
Warum soll jemand seine C-programmier Kenntnisse aufgeben. Nicht jeder
will eine neue Programmsprache lernen.
Es muss euch doch stolz machen wenn es mehrere Anwender eures Systems
gibt.
Versteht es bitte nicht als Meckerei, sondern als Anregung!
MfG
Walter

Autor: Walter (Gast)
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@Koopi
was sind denn die Selbskostenpreise und sind die Protokolle bzw. das
System, die Soft oder die Layouts usw. frei für jedermann ?
MfG
Walter

Autor: Matthias Beitz (Gast)
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Ich dachte daran das man das zum einen mit einem Terminal Program
Programmieren kann und zum anderen Grafisch über eine Windows Anwendung
in der man nur alles zusammenclicken muss. Die Queelltexte wollte ich
nicht freigeben aber eine möglichkeite das jederman PlugIns erstellen
kann. Die Hardwarkosten sollen so gering wie möglich ausfallen einmal
wollte ich die Fertigen Module komplett verkaufen und ein weiteres mal
als Bausatz etwas billiger dann natürlich in wie weit ich Layouts und
so weiter rausgeben habe ich mir noch keine Gedanken gemacht... Die
Alternative über PowerLine eine nachrüstung zu machen ist sinvoll...

Autor: Ben (Gast)
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hi,

@Walter:

Die Anregung bezüglich Perl/Exe kann ich nicht ganz nachvollziehen, da
der End-User keine Modifikationen an diesen Dateien vornehmen muss, da
sie auf dem zentralen-Steuerserver hinterlegt sind.

Die komplette Konfiguration der Systeme und der Steueroberfläche
erfolgt über eine JAVA-GUI und ist somit auf nahezu jedem System
lauffähig.

Code/Protokoll:

Der Quellcode für den Atmel ist noch nicht verfügbar, da wir noch
einige Änderunge vornehmen und den Code noch einmal optimieren wollen,
bevor wir ihn freigeben.

Die Struktur des Protokolls ist bereits verfügbar (wenn auch nicht auf
dem aktuellsten Stand): Menüpunkt "GUI": Am Ende des ersten Satzes
ist ein Link....

cu,
ben

Autor: Ben (Gast)
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Nachtrag:

So wie Matthias es eben beschrieben hat, funktioniert unser System.
(Ich habe es evt. etwas umständlich formuliert)...

cu,

Ben

Autor: 123 (Gast)
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Autor: Sepp (Gast)
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"Die Queelltexte wollte ich
nicht freigeben aber eine möglichkeite das jederman PlugIns erstellen
kann. Die Hardwarkosten sollen so gering wie möglich ausfallen einmal
wollte ich die Fertigen Module komplett verkaufen und ein weiteres mal
als Bausatz etwas billiger dann natürlich in wie weit ich Layouts und
so weiter rausgeben habe ich mir noch keine Gedanken gemacht"


Hmmmmm, wieso denn das?
In so einem Forum hier bringt das nur etwas, wenn jeder die Quellen
oder Layouts einsehen kann. Sonst kann man ja gleich etwas
"Richtiges" kaufen (ich gönne mir in meinem neuen Haus EIB, das
kostet komplett samt verkabelter Steckdosen und Beleuchtungen/Dimmer,
20 gesteuerter Rolläden, Bewegungsmeldern sowie Alarmtaster 7.618 Euro,
was viel weniger ist, als ich ursprünglich erwartet habe).

Autor: Koopi (Gast)
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@Walter

Preise ca.:
Grundmodul Bausatz 11E, Leerplatine 2E
12 fach Aktormodul Bausatz 52E Leerplatinen 15E
8 fach Sensormodul Bausatz 9E Leerplatinen 3E
Heizungskonfig-Modul ist noch nicht kalkuliert.

Die Sourcen und Layouts würde ich zur Verfügung stellen.
Allerdings erwarte ich ein Garantie, das die Daten nicht zu
gewerblichen Zwecken genutzt wird.
Außerdem erhoffe ich mir, dass sich eine kleine Gruppe bildet, die
einzelne Erweiterungen diskutiert und implementiert.

Koopi

Module siehe Anhang im ersten Beitrag

Autor: thomas (Gast)
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"Die Queelltexte wollte ich nicht freigeben aber eine möglichkeite das
jederman PlugIns erstellen kann."

Warum schreibst du nicht gleich, dass wir die Arbeit machen sollen und
du machst dann das dicke Geld damit. Sorry, aber so blöd wird hier wohl
keiner sein.


Und warum wollt/müsst ihr immer das Rad neuerfinden?
Warum orientiert ihr euch nicht an einem bestehenden System wie dem
EIB? Warum portiert ihr nicht den EIB in eine OpenSource Version sowie
man es mit Office -> OpenOffice gemacht hat. Der EIB ist meines wissens
sehr gut dokumentiert und wenn es dann eine kompatible OpenSource-Lösung
gibt dann werden auch die Preise für den EIB und dessen Software endlich
fallen.

Autor: Jelinek (Gast)
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Ich möchte einmal meinen Senf zum Thema "Rad neu erfinden" geben...

Ich habe seit einigen Jahren auf Basis eines uralten PCs eine
Haussteuerung am Laufen und bin derzeit dabei, von diesem
"zentralistischen" System auf einen Baukasten aus vielen kleinen
Modulen umzusteigen, die mittels CanBus vernetzt sind.

Bei beiden System gilt aber: Der Weg ist das Ziel. Wenn ich nur ein
elektronisch gesteuertes Haus haben wollte - das gäbe es heute schon
beinahe fertig zu kaufen.

Ich komme aus der Software-Welt und bin höchst fasziniert davon, wie
man beispielsweise mit kleinen PIC Prozessoren mit onboard-CAN ein
verteiltes System organisieren kann. Wenn meine eigenen Algorithmen
mittels Lüftersteurung und Rollläden mein Arbeitszimmer kühl halten und
ich nach Feierabend - oder zwischendurch - noch daran herumfeilen kann,
dann macht mir das einfach Freude. Nebenbei habe ich mein altes
Elektronik-Hobby dafür nochmal reaktivieren können. Es macht einfach
einen Riesenspaß, wenn plötzlich ein Platinchen auf dem Tisch liegt,
das nach den eigenen, wenn auch unvollkommenen, Entwürfen gefertigt
ist, das funktioniert, und in dem meine Software werkelt und sogar
etwas mehr oder weniger vernünftiges tut - und sei es nur, mich darüber
zu informieren, dass es draußen hell ist und nicht regnet.

Ich mache das auch, um mich designerisch austoben zu können. "Auf der
Arbeit" gibt es allerhand Vorgaben, die ich mal mehr, mal weniger
sinnvoll finde, aber trotzdem implementieren sollte. Mein eigenes Rad
aber erfinde ich so, wie ich es möchte. Und ich gönne mir den Luxus,
dabei lernen zu dürfen. Ich habe mir anfangs ein Multi-Master-Protokoll
für RS-485 überlegt und bin dann aber auf CanBus umgeschwenkt, weil mir
dort die Hardware schon einiges an Fleißarbeit abnimmt (man stopft auf
dem einen Knoten ein Telegramm in ein geeignetes Register, und an einem
anderen Knoten kommt es wieder heraus, fast ohne eigenes Zutun). Ich
darf mich auf halbem Weg umentscheiden, wenn ich beim Lernen und
Forschen zu der Ansicht gelangt bin, dass es anders herum (für meine
Anwendung) besser ist. Ich muss mich nicht im vorhinein festlegen und
einen Zeitplan vorlegen, wann ich Dinge zu implementiert haben werde,
von denen ich heute noch garnicht weiß, ob und wie sie zu machen sind
und ob ich sie überhaupt haben will. Meine Vorgaben schreibe ich
selbst, und ich darf sie ändern.

Es geht also vielleicht nicht darum, ein weiteres Rad zu erfinden. Aber
- zumindest mir - geht es darum, einmal ein Rad von Grund auf selbst
gebaut zu haben. Als Ausgleich für andere, weniger freie Tätigkeiten,
als Quelle von Inspiration und Erfahrung, und letztlich auch, um es
nachher stolz herzeigen zu können.

Oder, wie seht ihr das?

Gruß,
Ulrich

Autor: Detlef Wilken (Gast)
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Hallo

Dem kann ich voll und ganz zustimmen !
Der Weg ist das Ziel. Wenn meine Nachbarn mich fragen, wann meine
Haussteuerung komplett ist, dann sage ich immer: Hoffentlich nie, da
ich mir sonst ein neues Hobby suchen muß !

Noch ein Wort zum Thema: Rad neu erfinden: Wenn man spaß am Erfinden
hat: Warum nicht das Rad neu erfinden !! Oder anders gesagt: Wer seinen
Jogging-Leistung von 5 km auf 10 km erhöhen möchte, der verwirft doch
seine Pläne nicht wieder, nur weil jemand anderes dieses schon mal
geschafft hat !

Also ich erfinde das Rad immer wieder aufs neue (und mit wachsender
Begeisterung) !

Gruß
Detlef

Autor: Walter (Gast)
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@Jelinek bzw. Ulrich
Gute Beschreibung deiner Motivation, dem stimme ich voll zu.
Ich würde auch gern von anderen Projekten lernen, d.h. nicht dass ich
alles von einem System haben möchte. Jeder hat andere Aufgaben im
Haus.
Wenn die Ansteuerungsprotokolle bekannt sind, kann jeder sein Sytem
selbst basteln.
Deshalb bin ich der Meinung, wenn schon das Listing nicht
veröffentlicht wird, dann sollte aber mindestens das Ansteuerprotokoll
da sein.

@Koopi
würde ich gern näheres wissen! Gibt es irgentwo Infos oder
Schalt-Layout- oder Leistungsbeschreibungen?

Aber ich hoffe es bleibt jetzt nicht dabei, dass wir uns um diese
Motivation unterhalten, lasst uns doch den Projekten widmen.
Ich bin dafür jeder stellt seine Projekte oder auch einzelne Module
oder Aktoren hier vor.

Module, was können sie , wie steuert man es an.
MfG
Walter

Autor: Walter (Gast)
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Nachtrag:
@thomas
Die EIB-Geschichte offen zu legen wäre ein gutes Projekt, das
verbilligt auch die Aktuatoren?
Gibt es Anfänge einer Offenlegung von EIB im WWW, `ne Wiki oder so?
MfG
Walter

Autor: Philipp Sªsse (Gast)
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> Warum schreibst du nicht gleich, dass wir die Arbeit
> machen sollen und du machst dann das dicke Geld damit.

Für mich war sofort offensichtlich, daß es um ein kommerzielles Produkt
geht. Und das finde ich in Ordnung, wenn jemand das nicht verheimlicht.

> Sorry, aber so blöd wird hier wohl keiner sein.

Blöd? Schonmal etwas von "lead user innovation" gehört? Man bindet
bestimmte Anwender in den Innovationsprozeß aktiv ein. Das lohnt sich
für den Anbieter, der von der Praxis der Anwender profitiert, und für
die lead user, die das Produkt nach ihren Vorstellungen beeinflussen
können und i.d.R. besondere Konditionen bekommen. Selbst für die
übrigen Anwender lohnt es sich, weil das Produkt näher an den
Anwenderbedürfnissen liegt.

Bist Du nicht vielleicht auch so "blöd" und schreibst einen
MySQL-Patch, damit die den nachher verkaufen?

> Warum portiert ihr nicht den EIB in eine OpenSource Version
> sowie man es mit Office -> OpenOffice gemacht hat.

Weil StarOffice Sun gehörte und sie es zu OpenSource wandeln konnten.
Einfach kopieren ist nicht nur moralisch zweifelhaft, sondern auch
weniger leistungsfähig, weil es die Innovationsvorteile einer offenen
Entwicklung nicht im Bereich des Konzeptes nutzen kann.

Autor: Koopi (Gast)
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@Walter,

ich betreibe meinen KHBus über 4 adrige Telefonkabel. Dabei benutze ich
2 Adern für die 12 Volt Versorgungsspannung. Die beiden Datenleitungen
entsprechen physikalisch CAN und werden mit dem 82C251 getrieben. Die
Geschwindigkeit liegt bei 10 KBit/s und ist somit sehr unempfindlich
gegenüber Störungen.
Der Bit-Wert auf dem Bus ergibt sich aus der Länge des dominanten
Zustand. Diese Länge liegt zwischen 30 und 70%. Bei 50% wird gelesen.
Jedes Byte hat 8 Bit und 1 Parity. Nach jedem Byte gibt es eine 1 Bit
Pause als Byte-Trenner. Ein Frame besteht aus 6 - 12 Byte. Es gibt
folgende Bytes: Priorität, High-Adresse, Low-Adresse, Kommando, Anzahl
Datenbyte(0-6), n*Datenbyte, Checksumme. Nach jedem Frame gibt es eine
Pause von 3 Bit als Frame-Trenner. Die Trenner habe die Aufgabe dem
Controller die Zeit für Vor- und Nachbereitungen zu geben. Außerdem
kann man so alle Timer einfach syncronisieren.
Die unteren Layer liefern dann ihre Daten über ein Array an die
Anwendungen.
Die Anwendungen sind alle absolut frei Konfigurierbar. Man kann über
den Bus jedem Sensor und oder Aktor jederzeit völlig neue Aufgabe,
Eigenschaften zuordnen. Dieses wird über Comparelisten im EEPROM
gehändelt. Dort ist vermerkt mit welcher Anwendung und welchen Daten
welches empfangene Frame abgearbeitet werden soll.

Übrigens läuft alles mit einem Mega8 und seit kurzem auch mit Mega168.
Mein Webserver ist ein Beck DK50 mit SC13.
Ein PC Software ist in Arbeit und kann das meiste auch schon darstellen
und schalten.

Schaltplan Grundmodul als Anhang.

Das ist eine grobe Übersicht.

Koopi

Autor: thomas (Gast)
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@walter: Ja es gab da mal einige Projekte zu dem EIB. Der EIB an sich
ist ja (relativ)offen, man kommt zumindest an alles wesentliche ran
auch im Internet lässt sich einiges z.B. mit Google finden. Ein gute
deutsche Homepage ist http://www.eib-home.de und die Seite von Georg
Luber http://www.georg-luber.de. Es gab auch mal das Projekt OpenEIB
und auch einige Uni's/FH's befassen sich mit dem EIB.

@Philipp: Gut dass du gleich gesehen hast dass es sich um eine
kommerzielle Sache handelt, ich bin aber davon ausgegangen dass die
meisten die hier in das Forum schreiben sich privat und hobbiemäßig
damit beschäftigen.

>Bist Du nicht vielleicht auch so "blöd" und schreibst einen
>MySQL-Patch, damit die den nachher verkaufen?"

Nein so "blöd" bin ich nicht, wenn es um eine Fehler im Produkt geht
dann schreib ich an die Leute eine E-Mail und mache nicht deren Job.
Nenn mir bitte mal eine Branche (außer die Softwarebranche) in der man
für ein Produkt bezahlt das nicht 100% funktioniert bzw. bei der für
Fehlerbeseitigung Geld fließt. Oder zahlst du z.B. den Austausch von
falsch eingebauten Sitzen in einem neuen PKW, mit Sicherheit nicht
oder?

>Weil StarOffice Sun gehörte und sie es zu OpenSource wandeln konnten.
>Einfach kopieren ist nicht nur moralisch zweifelhaft, sondern auch
>weniger leistungsfähig, weil es die Innovationsvorteile einer offenen
>Entwicklung nicht im Bereich des Konzeptes nutzen kann.

Zu dieser und anderen Meinungen hab ich mal in einem anderen EIB-Forum
folgendes gefunden:
--Zitat--
An alle Zweifler...

... es war einmal eine Firma, die hiess AT&T, die hatte ein sehr gutes
Betriebssystem, das kostete 20000DM und alle dachten, das es das auch
wert sei. Sie nannten es UNIX.

Und dann kam eine andere Firma, die hiess Everex, und noch eine, die
hiess SCO und noch ein paar andere, und die hatten plötzlich auch so
ein System und mussten tierisch Lizenzgebühren an AT&T abdrücken, aber
es war schon etwas billiger geworden.

Und dann kamen ein paar Jungs von der Berkley-Universität, und es kam
ein Professer Tannenbaum, und plötzlich gab es das ganze umsonst, aber
funktionierte nur zum Teil.

Und dann kam ein Bubi namens Linus, und der schrieb einfach ein ganz
neues kleines Unixlein, und nannte es Linux.

Und dann fanden eine Menge Leute, das man da doch sicher sein Wissen
zusammentun könnte, und siehe da: auf einmal funktionierte eigentlich
alles recht gut, sogar besser als auf dem ersten Unix von AT&T, und die
Entwicklung ging immer weiter, und heute macht sich sogar Microsoft
deshalb in die Hose, da braucht man sich nur die berühmten
Haloween-Papers von MS anzusehen.

Und weil das so ist, glaube ich, dass es durchaus möglich ist, seine
eigene ETS zu schreiben, seine eigenen EIB-Komponenten zu bauen und
auch die Applikationen hierfür zu entwickeln.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Enthusiasmus und der Synergie VIELER
einzelner.

Ich selber warte nur darauf, das es gelingt, "offene" EIB-Hardware zu
entwickeln, sei es mit oder ohne Zertifizierung: die gab es bei Linux
auch nicht. Und trotzdem setzen IBM und andere grosse Firmen mit ganzen
Produkreihen auf Linux, IKEA, SIXT-Autovermietung und sogar die Telekom
betreiben ganze Firmennetze darauf, auch und sogar solche mit
strategischer Bedeutung. Ohne ISO-9000, ohne Zertifizierung: Die
Qualität wird garantiert durch den persönlichen Ehrgeiz der
-freiwilligen- Entwickler.
--Zitatende--

Autor: Walter (Gast)
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@Koopi
>Der Bit-Wert auf dem Bus ergibt sich aus der Länge des dominanten
>Zustand. Diese Länge liegt zwischen 30 und 70%. Bei 50% wird
>gelesen.

Verstehe ich das richtig: Alle Teilnehmer im Bus warten auf die
Überschreitung um 50% und kontrollieren ob ihre Adr im Frame vorkommt
und dann muss ja auf die Beendigung der Datenübertragung gewartet
werden bevor geantwortet wird, oder wird nicht geantwortet?
Spreche ich über CAN genauso als wenn ich über RS232 übertrage, oder
muss ich diese Frames in ein Protokoll einfügen?

Bekommt man bei dem KH-System in eine Schalterdose z.B einen Dimmer mit
Betätigungsplatte rein? Ist eine Entstörung da auch mit drin? Und hat
das nicht Störungen auf dem Bus zur Folge?

'ne Frage einer Anwendung: wie regelt man preiswert ein
Heizkörperventil? Über Funk bei dem ELV-System scheint mir die
preiswerteste Art zu sein. Gibt es eine Doku zu dem Protokoll, ich
meine das  FHT 80b Ventil.
http://www.elv.de/Main.asp?Menue=Shop&Artikel=624-...
MfG Walter

Autor: Rahul (Gast)
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Moin!
Ich finde es immer wieder interessant, etwas über die Eigenentwicklung
von solchen Systemen zu lesen.
Momentan bin ich noch nicht mit dem Problem konfrontiert, da ich in
meiner Mietwohnung (Stahlbetonguß von 1934, umgebautes Kornsilo) nicht
einfach die Wand für neue Kabel aufreissen kann/darf/will.

Wenn ich mir überlege, ein Haus oder was anderes eigenes zu planen,
komme ich immer wieder zu dem Entschluß, in jeden Raum CAT.5-Kabel zu
legen. Über diese Leitungen kann man eigentlich alles übertragen: ob
Netzwerk, Telefon, Audio oder Video. Mit den richtigen Anpassungen /
Anschluß-Dosen geht alles.

Wenn man jetzt so eine Leitung schon liegen hat, und der Datenverkehr
wird ja auf der Basis immer mehr, würde ich mir überlegen, jeden Sensor
und Aktor über einen kleinen Webserver (zB. Ulrich Radig, PicoWEB,
Siteplayer, XPort) an den Bus zu legen.

Ethernet wäre dann auch ziemlich einfach ins Internet zu bringen, um
die Bude ausm Urlaub zu steuern...

Das soll nur ein kleiner "Einwurf" und keine neagtive Kritik sein.
Kann auch sein, dass nächste Woche CAT.5 zum letzten Sch**ß erklärt
wird (Nie wieder VLBus...).

Ich denke halt nur daran, bei einem Neubau gleich zukunftssichere
Leitungen mit zu verlegen...

Gruß Rahul

Autor: Matthias Beitz (Gast)
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@Rahul

Cat5 in jedes Zimmer ist ja eigentlich standard bei heutigen
neuistallationen. Aber jedes Gerät über einen eigenen WebServer zu
betreiben geht ganz schön ins Geld da du für jedes gerät noch einen
Port im Switch Hub brauchst. Das Cat5 nächste Woche der letze sch**ß
ist das wird glaube ich nicht so schnell passieren da es das am meisten
verwendete Datenkabel sein dürfte und fast alles dafür entwickelt wird
sogar 1GBit ist ja heutzutage schon möglich.

Autor: Florian Pfanner (Gast)
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@Rahul

Über Ethernet in der Hausautomation habe ich mir auch schon gedanken
gemacht. Ich bin davon daber auch wieder abgekommen als ich gesehen
habe, was so ein Ethernetknoten kostet. Und was dieser an Platz
benötigt. Ich bezweifle, dass du einen kompletten Webserver ink.
Schalter in eine normale UP-Dose bringst. Außerdem sind die Kosten für
einen Knoten, wie Matthias ja auch schon gesagt hat, ziemlich hoch. Ok,
das mag zwar bei ein..zwei Knoten nicht viel ausmachen, aber wenn, dann
will ich schon das ganze Haus Automatisieren.

Im moment beschäftige ich mich mit einer CAN-Ethernet-Bridge. Dann kann
ich auch per LAN auf mein komplettes Netzwerk zugreifen.

Gruß, Florian

Autor: Rahul (Gast)
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... man muß ja nicht für jeden Schalter und jede Lampe einen eigen
Webserver spendieren...

Die Dinger können ja meistens mehrere Sensoren und Aktoren bedienen.
Bei einem selbst entwickelten System würde es ja ähnlich arbeiten.

Dass man für jeden Webserver einen Port am Switch (benutzt eigentlich
noch irgendwer Hubs?) ist klar. Für jede CAT.5-Leitung braucht man im
Prinzip auch einen Port am Patch-Bay, um die Leitung ja nach
Verwendungszweck zu belegen.

Was kostet denn ein Giga-Bit-Switch inzwischen?
Dann kann man für Webserver notfalls auch noch einen 10MBit- oder
100Mbit-Switch/Hub benutzen (weniger Euros).
Wenn man den Webserver so auslegt, dass er ein komplettes Zimmer
"kontrolliert", braucht man auch nur einen pro Zimmer...
Das wäre dann in einem grossen Haus vielleicht ein 16-Port-Switch...

Wie gesagt, ich will deine/eure Ideen und Pläne nicht schlecht machen.
Ich würde so eine Sache halt über Ethernet machen.

Rahul

Autor: Matthias Beitz (Gast)
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Das wir uns nicht falsch verstehen eine anbindung ans Ethernet braucht
die ganze sache natürlich sicherlich. Da ich ehh einen kleinen Server
betreibe wollte ich das bei mir darüber realisieren. Dann kann ich
einige freigegebenen sachen übers Inet verwalten und einige kritische
sachen über eine Direcktanwahl via DFÜ Verbindung.

Aber so wie ich das verstehe willst du in jedes Zimmer eine Ethernet
Verbindung legen (es geht nicht um das Cat.5 kabel) und diese dann auf
einen zweiten Bus für das Zimmer Verteilen (z.B. Can)?

Da finde ich es günstiger und wenniger aufwändig alles über einen Bus
laufen zu lassen wo man einen oder zwei Ethernet Knoten hat die die
einspeisung ins INet usw machen. Das kann z.B. ein PC sein.

Autor: Rahul (Gast)
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Jein,
in jedes Zimmer kommt ein Webserver (Platinen/Bausteine in der Grösse
eines 2Euro-Stücks, kein PC).
Diese bilden die Anbindung an den Hausbus auf Ethernet-Basis.
Der Webserver sitzt in einer Art Unterverteilung für das Zimmer.
An diese Unterverteilung werden wiederum Aktoren und Sensoren
angschlossen.
Wenn man will, kann man auch wieder auf einen eigenen Zimmerbus gehen,
wenn es da irgendwelche Sensoren oder Aktoren gibt, die das
unterstützen. Das meiste wäre aber über 2- bzw. 3-Drahtverbindungen
(Standard-Stromkabel) zu erschlagen.

In dieser Unterverteilung sitzt dann eine Zimmersteuerung, wo die
Leitungen aller Sensoren und Aktoren zusammenlaufen.

Ob ich jetzt CAN, EIB, Ethernet oder auch irgendwas anderes nehme,
spielt doch eigentlich keine Rolle.
Für mich käme deswegen Ethernet mit einem Mini-Webserver infrage, weil
ich damit schon gewisse Erfahrungen (www.siteplayer.com ist ein solcher
Baustein) habe.
Die Verwendung der Webserver würde die Sache mit dem Internet aus
meiner Sicht ziemlich vereinfachen...Ich bräuchte keinen extra PC zum
Wandeln der Hausdaten in ein webfähiges Format.
Es wäre wunderbar dezentral...

Rahul

Autor: Koopi (Gast)
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@walter,

fast richtig. Der oder die aktuellen Sender starten ( innerhalb eines
Bytes ) alle 100us ein Bit. Damit können sich schon einmal alle
Empfänger syncronisieren ( externer Int. ). Nun schaltet der Sender je
nach Bitwert nach 30 oder 70us wieder. Da alle Module, auch die oder
der Sender, nach 50us lesen, erhalten sie eine 0 oder 1.

Wenn übrigens ein Sender sein gesendete Bit nicht sieht, zieht er sich
sofort zurück und arbeitet den Rest des Frames als Empfänger weiter. (
Somit ist das System multimasterfähig und kollisionsfrei ) Beim
nächsten Versuch darf er dann seine Priorität um 1 erhöhen.

Koopi

Autor: Matthias Beitz (Gast)
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Wie versprochen habe ich mal ein Forum dafür eingerichtet. Weitere
Punkte werde ich auf Wunsch gerne noch hinzufügen. Hier die Adresse ich
hoffe das ist nicht vorboten den link hier zu Posten.

http://www.eternalroot.de/beitz/wbblite/

Autor: Holger Reichert (Gast)
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Hallo!

Habe heute auch die Idee gehabt, einen Hausbus einzurichten. Zufällig
bin ich hier aufs Forum gestoßen und hab den aktuellen Thread gefunden.

Ich habe auf meinem Server ein Wiki laufen. Falls Interesse besteht,
könnter ich da ein paar Seiten anlegen, die man dann beliebig editieren
kann. Meiner Meinung wäre das eine sehr gute Ergänzung zum Forum.
Im Forum diskutieren -> Im Wiki die Ergebnise festhalten

Was haltet ihr davon?

Holger

Autor: Simon Küppers (Gast)
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Hier aufm Server lauft auch eine Wiki..

Autor: Walter (Gast)
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@Koopi
na so ganz verstehe ich das nicht, ev. kannst du mal ein Diagramm
malen. So wäre doch der Bus immer aktiv belastet. Manche Systeme werten
die Pegel auf dem Bus aus, ist der Bus Pegelmässig auf High wartet der
Teilnehmer mit seiner Übertragung solange bis der Bus einige Zeit Low
ist.
Darf ich noch die Antworten wegen der Dimmer, speziel die der CAN-Bus
Datenverpackung und anderen Fragen erinnern?
mfG Walter

Autor: hanes (Gast)
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es gab schonmal einen thread hierzu. die ergebnisse sind teils hier
schon zusammengefasst:

http://www.mikrocontroller.net/articles/CAN_als_Hausbus

http://www.mikrocontroller.net/articles/Hausbus

nochmal ein neues wiki find ich schwachsinn.

Autor: Dieter (Gast)
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Ein neues Wiki ist kein Schwachsinn, da Matthias Beitz das kommerziell
aufziehen will und Leute sucht, die für ihn die Arbeit für lau machen
(siehe oben).

Autor: Koopi (Gast)
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@Walter,

grundsätzlich passen alle Module die in eine Leerdose gehören auch dort
rein. Mein Grundmodul ist so layoutet, dass in eine Leerdose
wahrscheinlich 3-4 Stück reinpassen würden. Es wird natürlich pro
Leerdose immer nur eine als Huckepack-Platine eingesetzt.

Einen Dimmer habe ich noch nicht. Die Realisierung ist zwar vorgesehen,
wird aber aus Zeitgründen z.Zt. nicht verwirklicht.

Ich möchte bis zur nächsten Heizperiode meine Einzelraumregelung fertig
stellen. Im Moment bekomme ich von jedem entsprechend ausgerüsteten
Tastermodul die Temperatur auf ein Heizungsmodul. Dieses Heizungsmodul
zeigt die Temperaturen auf einem Grafikdisplay an. Als nächstes werde
ich die Heizfunktionen einbauen, um dann mit einem Aktormodul die
Heizkreise anzusteuern.

Wir sollten 'mal telefonieren, vielleicht läßt sich dann die
Buskomunikation schneller und besser erklären. Gib mir doch deine
Rufnummer ich habe eine Telefonflate.

Koopi

Autor: churchi (Gast)
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Hi

Ich hatte eigentlich auch vor einen Hausbus zu realisieren auf RS485
Basis mit AVRs.
Ich bin mit den Hauptplanungen von dem Ganzen eigentlich fertig und
wollte es nun mal wirklich zusammenlöten und ausprobieren.
Jetzt hab ich mich nun aber mit den rechtlichen Bestimmungen usw. mal
ein wenig auseinander gesetzt - was da alles an Bestimmungen
eingehalten werden muss.

Da das Haus schon fertig installiert ist und ich den Hausbus nachrüsten
möchte will ich nicht wirklich neue Leitungen verlegen, außer die
Busleitungen.
Geplant wäre gewesen, dass ich pro Raum in einer Unterputzdose eine
Platine mit dem µC und auch ein SSR inklusive Entstörung kommt.
Jedoch habe ich nun gelesen, dass man Niedervolt und 230V strickt
trennen muss.
Der EIB Bus wird ja wohl nicht umsonst so teuer sein?
Ich will nicht von jedem Raum mehrere Kabel zum Schaltschrank verlegen
müssen und dann das Licht von jedem Raum im Schaltschrank ein und aus
schalten.
Oder von jedem Rollladen zum Schaltschrank.


Wie sieht es da bei euch aus?
Habt ihr das alles prüfen lassen? (VDE, EMV usw. ?)
Was passiert wenn jemand die Treppe runter fällt und sich ein Bein
bricht weil z.B. ein Dimmer ausfällt? - da kanns sein das die
Versicherung aussteigt...
Dann wirds grausam wenns die Person dann zu Gericht geht...

Wo kann man darüber Informationen besorgen?

Ich wollte demnächst eigentlich zu einem Elektriker gehen, möchte
jedoch vorher schonmal noch mehr Informationen haben nur hab ich
inzwischen den Hausbus eigentlich auf Eis gelegt nachdem ich einiges
gelesen hab.

mfg churchi

Autor: Matthias Beitz (Gast)
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Also das mischen der Bus und 230V Leitungen in einer Dose ist mit
spezielen Dosen möglich die sind abgetrennt da hat man 2 bereiche. 1/4
für die Niedervolt Teile und 3/4 für die 230Volt teile da bekommt man
jedoch keine Schalter oder so eingebaut da die Dose dafür zu klein ist.
Aber auch grosse Bekannte Firmen bauen ihre Bussysteme in normale
Schalterdosen als steckplatine auf. Diese werden einfach auf den
schlater aufgesteckt und dann kommen alle anschlüsse da drauf (Bus und
Netzspannung). Wenn du sowieso die Busleitungen neu legst kannst du
auch gleich die Verkabelung komplett ändern. Ausser du benutzt einen
Bus der über die Vorhandene verkabelung geht. Aber so musst du ja so
oder so zu jedem Sensor (zb Schalter) und Aktor (zb Lampe) eine
Busleitung legen.

Das mit dem Dimer kann auch passieren wenn du keinen Bus hast. Aber ich
würde mal vermuten meistens geht ehher das Leuchtmittel kaputt. Das
könnte man zB über einen Lichtsensor überwachen und auf Notbeleuchtung
umschalten.

Autor: pripri (Gast)
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>>Ich will nicht von jedem Raum mehrere Kabel zum Schaltschrank verlegen
müssen und dann das Licht von jedem Raum im Schaltschrank ein und aus
schalten.

so ist es aber (zB.: Hensel-Modularbus)

>> Der EIB Bus wird ja wohl nicht umsonst so teuer sein?

als busankoppler brauchst du teile von siemens (bimm-112...),
jedenfalls wars bis 2002 so, und die lassen sich die dinger oder
lizensen dafür richtig bezahlen. außerdem mehraufwand für verkabelung
(siehe oben)

>> Ich wollte demnächst eigentlich zu einem Elektriker gehen

guck dir mal ein projekt in der ets-software an (mit
kommunikationsobjekten, parametern, adressen, logischen verknüpfungen),
und frag  dann mal einen elektriker danach (ok es gibt auch welche die
den durchblick haben ;-))

>> da kanns sein das die Versicherung aussteigt...

zB.: bei Feuer, oder Einbruch (Wie, Ihre Tür kann per Internet oder
Handy geöffnet werden hahaha selbst schuld...)

Autor: Matthias Beitz (Gast)
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>zB.: bei Feuer, oder Einbruch (Wie, Ihre Tür kann per Internet oder
>Handy geöffnet werden hahaha selbst schuld...)

Das würde ich wenn über Handy nur von bestimmten Rufnummern zulassen
und über Inet gar nicht wenn über eine Direckte anwahle an ein ISDN
Router (ISDN Karte im PC geht auch)

Autor: Kalle (Gast)
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Bus-System.

LON o. EIB o. anderes:
Nachteil: Teuer, evtl. Lizenzen oder Credits zusätzlich bezahlt werden,
hoher Verkabelungsaufwand! Was passiert, wenn ein Teil in fünf Jahren
den Geist aufgiebt? Evtl. Ausgestorbene Produktreihe! -> Folge, noch
teurer.

Was ich für sinnvoller halte: Eine SPS im Schaltschrank. Jeden Schalter
mit 24V ausführen (kommt billiger). Eingangskarten für 24V,
Ralais-Ausgangskarten schalten auch 230V - 6A. Oder digitale Ausänge um
damit Finder-Relais (etc.) zu schalten. Letzteres hat den Vorteil, dass
sich die Zeit ohne SPS (evtl. bei Defekt) überbrücken lässt, in dem
wichtige Schalter von Hand auf Relais geschalten werden.

Energiesparmaßnahmen sind mit einer SPS ebeneso möglich wie mit einem
BUS-System - der tolle Nebeneffekt, die SPS ist um einiges billiger.

Es muss keine S7 sein! - Schau Dir mal die SAIA SPS an.

Gruß

Autor: thomas (Gast)
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Habt ihr auch mal bedacht, wie es mit dem Versicherungsschutz aussieht
wenn mal ein Bautteil durchbrennt bzw. wenn wegen Überspannung
(Blitzeinschlag) o.ä. mal das Haus abbrennt? Die VDE-Richtlinien sind
nicht umsonst so streng ausgelegt. Um es vorweg zunehmen, sobald ihr
etwas an der Hausinstallation ändert ohne dass diese Änderung von einem
VDE-zugelassenen Elektroinstallateur überprüft und zugelassen wurde, ist
jeder Versicherungsvertrag ungültig (nichtig) auch wenn die Änderungen
nichts mit der Ursache zu tun haben.

Autor: Matthias Beitz (Gast)
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Ein glück bin ich Elektroinstallateur. Aber schon klar an der Anlage
herumbauen sollten auch nur sollche, oder anderster ausgedrückt es
sollte auf alle fälle von einem Elektroinstallateur abgenommen werden
bevor man es in betrieb nimmt. Dafür werden ja Messprotokolle erstellt
die ein Meister unterschreiben muss. Was viele Meister leider nicht
oder nur auf ausdrücklichen wunsch machen. Dies giltet ja auch für alle
bereits existierenden installationen und ist seit einigen jahrzehnten
Vorschrift.

Autor: Daniel Widmann (Gast)
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In diesem Thread wird deutlich dass es sehr viele verschieden meinungen
und geschmäcker zu den verschieden bussystem gibt. es wird aber auch
deutlich, dass reges intresse an dem Thema gibt. Wenn man ein projekt
start sollte man denke ich eine art Hauptnenner suchen. Man sollte ein
Protokoll schaffen, das die Rahmenbedingungen vorschreibt, nicht aber
welche Hardware verwendet wird. Ideal wäre es wenn man dann
schulssendlich auf verschiedene komponent und unterschiedlicher
bustechniken mit hilfe von Routern gleich zugreifen könnte.

Autor: thomas (Gast)
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Hier mal ein Link http://www.eibmarkt.de/index.php?CID=58 zu den Normen
die für den EIB zu erfüllen sind.

Autor: Matthias Beitz (Gast)
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Jetzt hab ich gesehen das da jemand geschreiben hat ich will mir das für
Lau entwickeln lassen. Das aber nicht ganz richtig. Diejenigen die sich
bei der entwicklung beteiligen bekommen natürlich auch etwas dafür. Ich
dachte das sicherste für mich und alle beteiligten ist je nach umfang
der entwicklung einen giwissen Prozentuallen anteil am gewin.

Autor: thomas (Gast)
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Da ja viele µC heute Flash haben wäre es doch sicher möglich das ganze
System zu modularisieren d.h. man entwickelt ein oder zwei Module mit
unterschiedlichen Speichergrößen und programmiert diese erst zum
Zeitpunkt der Installation.

@Matthias Willst du das Projekt echt alleine finanzieren? Was kostet
denn so eine CE-Zertifizierung bzw. eine VDE-Prüfung? Die brauchst du
ja wenn du innerhalb der EU die Sachen verkaufen willst?

Autor: thomas (Gast)
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Hier noch ein Link zu der CE / EMV Zertifizierung
http://www.hmi.de/it/I-info/Ausgabe_1,1997/E_ce-zeichen.html

Autor: Matthias Beitz (Gast)
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Wer intresse hat mitzumachen doch bitte mal im Forum melden. Zur Zeit
wird diskodiert ob es nun doch ein Open Sorce Projekt gibt...

Hier noch mal der Link
http://www.eternalroot.de/beitz/wbblite/

Autor: Matthias Beitz (Gast)
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Hat wirklich keiner mehr lust bei uns mit zu Diskotieren ob es nun ein
Open Sorce Projekt werden sollte? Überzeugen müsst ihr mich schon, auch
kann jeder der möchte noch gerne mitmachen. schaut einfach mal bei uns
ins Forum oder schickt mir eine eMail oder meldet euch hier... wie auch
immer...

Autor: Fred (Gast)
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@Matthias Beitz:

Ich würde auch ganz gern dis-kodieren! Zuerst sollten wir einen Duden
dis-kodieren.

Autor: Stefan (Gast)
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Schon echt lang das Forum.
Aber genau diese oder weitere Gedanken hatte ich während meiner
Diplomarbeit auch.
Meine Frage war warum es eigentlich nicht technisch möglich ist
verschiedene Systeme zusammenzubringen.
Eigentlich hatte ich nach den OpenEIB gesucht aber das scheint nur mal
ein Maketing Trick gewesen zu sein ich habe noch nie etwas von diesem
Protokoll gesehne :-(
Ich finde die kommerziellen und versicherungstechnischen Gedanken etwas
verfrüht. Klar wenn man es verkaufen will sollte man es nach Norm
machen. Aber erstmal denke ich das es um den offenen Meinungsaustausch
geht das Bussystem-Problem zu lösen. Wer riskanntes selbst nachbaut
haftet auch selber. Deshalb würde ich es begüßen wenn sich Leute finden
die eigentlich auch nur Lösungen schaffen wollen in einer OpenSource
Gemeinschaft. Klar kann jeder es selbst verkaufen aber erstmal muss es
funktionieren.
Ich bin bereit meine Diplomarbeit zu posten.
Da geht es auch um das Problem mit den Lizenzen und um ein Gerät für
den EIB zu entwickeln. Aber eigentlich muss es garnicht nur an diesen
Bus gebunden sein.
Die alternative Lösung war schon ein vorhandenes OpenSource Projekt.
Und damit würde ich gerne weitermachen.
Eine Implementierung anderer Treiber für Lon oder Can-Bus sehe ich als
Mutivation ein busübergreifendes Gerät zu entwickeln.

Gesprächsstoff habe ich jedenfalls genug.
Ich finde ein Wiki hilft die Informationen zu bündeln. Ich bin aber
auch per e-mail erreichbar.

Gruß an alle
Stefan

Autor: Jörn A. (joern_)
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@Knoopi

Gibt es das ganze bei Dir noch zu erwerben?

Autor: Rafael (Gast)
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Das klingt toll! Gibt es noch "fertig-Module"? Ich bin von dieser Seite 
(http://twitter.com/bripery) auf den 82C251 aufmerksam geworden. Scheint 
ziemlich vielversprechend zu sein.

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