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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Was studieren?


Autor: Dave (Gast)
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Hi,

ich bin in der 10ten Klasse, Gymnasium, habe mit dem aktuellen Jahr
noch 3 Jahre vor mir, ich plane halt gerne etwas im Voraus g.

Frage:
Ich interessiere mich stark für Elektronik und son Schnick-Schnack und
will auch in diese Richtung studieren. Vielleicht auch einfach blöd
Physik-Mathe Lehrer werden, aber ich glaube das ist keine
Herausforderung... (wie unsere Lehrer in der Vorbereitung hocken und
Kaffee trinken...)
Welche Möglichkeiten wären denn zu empfehlen? ET.. etc und hat das auch
Zukunft, bzw. nen Zweck?
Welche UNI (FH?)?

Wohnen tu ich in Baden-Würschtleberg, am Bodensee. Von Karlsruhe hört
man anscheinend gutes?

Viele Fragen, aber vielleicht kann und will jemand antworten.

Danke.

Dave

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

erstmal was zur Abschreckung :-)
http://www.freehost.ag/etec/etec.htm

Ich würde mir an deiner Stelle aber noch keine Gedanken über ein
Studium machen. Dir stehen noch drei Jahre und Bundeswehr/Zivildienst
bevor. Danach sieht alles ganz anders aus.

Matthias

Autor: Johannes M. Richter (Gast)
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Schau Dir auch einmal diesen Thread hier an:
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-7-114872.html
Aber stimmt schon, hetz Dich net ;)

Autor: Henrik (Gast)
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Da möchte ich dir widersprechen Matthias! Was man beruflich machen will,
 kann man sich nicht früh genug überlegen. Natürlich sollte man immer
Pro UND Contra betrachten. D.h. sich ein komplettes Bild machen, ob die
Wunschvorstellung wirklich der Realität entspricht. Der eine Besuch mit
der Schule im Biz oder sonstwo helfen einem kein Stück weiter. Da muss
man sich selbst möglichst früh drum kümmern. In meiner Jahrgangsstufe
waren viele, die nach dem Abi noch nicht wussten, was sie machen und
sich erstmal "ein Jahr orientieren" wollten! Diese Idee fand ich
nicht so genial. Nach dem Abi ist keine Zeit mehr zum Überlegen. Da
muss alles zackig gehen.  Angenommen du musst nicht zum Bund, dann
kannst du schnell das Pflichpraktikum für ET durchziehen und bist beim
nächsten Semesteranfang sofort mit dabei. Auch wenn du zum Bund musst,
sofort bei der Hochschule einschreiben! Der Platz geht dir nicht
verloren.
Ich möche dir raten, dir jetzt schon Gedanken zu machen. Man kann nicht
in ein paar Monaten entscheiden, was man für den Rest seines Lebens
machen will. Ich kann Aachen sehr empfehlen, sowohl die FH, als auch
die TH.

Gruß Henrik

P.S.: Wenn du ET an der Uni studieren willst, wähle möglichst Mathe und
Physik als LKs und behalte unbedingt Chemie bei (auch wenn du es laut
Abi-Regelungen nicht müsstest). Ich weiss nicht, wie das an der FH ist,
aber bei uns geht es in einem Fach sehr chemisch zu.

Autor: Dave (Gast)
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Schon einmal danke für die Antworten!

@Henrik
Gut, dass noch jemand so denkt wie ich :), aber die anderen haben
sicher auch Recht.
Mathe+Physik werden bei mir natürlich als "Kernkompetenzfächer"
gewählt... (Mathe, Deutsch, Fremdsprache, Neigungsfach, Profilfach)..
davon darf man nämlich 2 doppelt zählen lassen für den Schnitt g.
Chemie hätte ich gerne gemacht, jedoch wird der Kurs höchst
wahrscheinlich auf unserer kleinen Schule (550 Schüler) nicht zu stande
kommen.

Eine wichtige Frage, zu dem, was die Welt regiert:
Welche Möglichkeiten bei Jobs hätte ich mit einem absolvierten -was
auch immer examen- ET-Studium (vielleicht noch Physics oder Mathe
dazu), Branche? Chip? Gerätedesigning?

dave

Autor: Henrik (Gast)
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Das kommt auf deinen Studienschwerpunkt und das, was du nebenbei gemacht
hast an. Bsp: BWL für Ingenieure, Patentrecht usw.. Immer gerne gesehen.
Du hast recht viele Möglichkeiten, du musst dein Studium nur
entsprechend gestallten. Ich weiß, das ist keine wirkliche Antwort,
aber das Thema ist ein wenig zu komplex, um es in einem Forum zu
beschreiben. Da musst du schonmal selbst an die Uni/FH gehen und dich
mit den "älteren" Semestern unterhalten.

Gruß Henrik

Autor: Läubi (Gast)
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Informatik + Nebenfach Elektrotechnik

Studiere ich in Kiel ist ech super Interesant.

Autor: Thorsten (Gast)
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Meine Erfahrungen:

Ein ET-Studium an der TU ist extrem theoretisch. Der Link der oben
gepostet wurde, ist noch harmlos. Du mußt für dich entscheiden, in
welche Richtung du später gehen willst. Strebst du eine Promotion an,
gehe zur Uni. Willst du in die Industrie, studiere an der FH. Der
Vorteil dann ist, daß du problemlos in 8 Semestern fertig wirst, an der
Uni dauert es länger (es sei denn, du bist ein Überflieger). Das Gehalt
später ist am Anfang bei einem FH-Absolvent zwar etwas niedriger, das
gleicht sich aber später an. Schließlich mußt du im Beruf deine
Kompetenz beweisen, und da ist der Abschluss zweitrangig. Und suche dir
während deines Studiums einen coolen Nebenjob in einem fachrelevanten
Betrieb. Da lernst du mehr Praxis als in 10 Semestern Studium und diese
Arbeit motiviert auch etwas zum lernen. Übrigens empfehle ich NICHT die
TU Darmstadt.

Ach und nochwas: erwarte nicht, daß während deines Studiums alle
offenen Fragen beantwortet werden. Die wichtigen Dinge werden im
Allgemeinen verschwiegen. Wenn du später mal ein Datenblatt von einem
Halbleiterbauelement in der Hand hast, wirst du vielleicht weniger
verstehen, als jemand, der Energieelektroniker gelernt hat. Ok, dafür
kannst du ihm dann die Formel für die Elektronen-
beweglichkeit in einem Halbleiter herleiten. Wichtig für die Forschung,
unwichtig für jemand der Hardware entwickeln möchte. Was willst du
später machen ?

Also ich persönlich würde es beim zweiten mal so machen: Grundstudium
mit Vordiplom an der Uni, dann zur FH wechseln und das Diplom machen.
Vorteil ist, man wird schnell fertig. Auch kriegt man duch das
Grundstudium an der Uni die mathematische Seite etwas mehr mit, was
sich dann im Hauptstudium an der FH sehr positiv auswirkt. Ich kann das
so genau sagen, weil ich jemand kenne der genau diesen Weg gemacht hat.
Und dieser verdient jetzt im zweiten Berufsjahr mit seinem FH Abschluss
mehr, als Leute mit Uniabschluss, die schon 5 Jahre in der Firma sind.

Aber das alles hängt natürlich wesentlich von der gewählten Hochschule
ab. Das hier sind halt meine Erfahrungen von der TU/FH Darmstadt.

Grüße,
Thorsten

Autor: Thomas K (Gast)
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Es gibt auch noch Technische Informatik. Bei uns zumindest in Wien.

Autor: Khani (Gast)
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Hallo Leute,

ich möchte mal mit ein paar Vorurteilen aufräumen und die Unis in ein
anderes Licht rücken.

Die "Theorie", das heißt die mathematischen Grundlagen, die
theoretische Elektrotechnik, Wahrscheinlichkeitstheorie und
Integraltransformationen fallen zu 90 % in das Vordiplom. Einige Fächer
muss man natürlich auch noch im Hauptdiplom machen, welche einem etwas
"akademisch" erscheinen mögen.
Im Hauptdiplom gibt es natürlich auch Veranstaltungen, denen man
folgendes vorwerfen kann :"Das brauch' ich im Beruf aber nimmer!"
Das trifft dann aber für jeden bei einem anderen Fach zu. Zum Beispiel
waren die Grundlagen der Halbleitertechnik sowie die
Hochfrequenztechnik für mich keine Lieblingsfächer. Aber ich kann im
Nachhinein nicht sagen, dass diese Fächer überflüssig waren. An der Uni
soll man eben einen fundierten Einblick in alle Aspekte eines
Fachgebiets bekommen.

Mit den Wahlfächern kann man dann genau das machen, was einem zusagt.
Normalerweise sind die Verantwortlichen auch kulant, wenn es darum
geht, neue Fächerkombinationen auszuarbeiten.

Eines trifft allerdings zu : An der Uni wird man im Fach ausgebildet
und nicht für den Beruf. Es wird von einem Universitätsabsolventen
erwartet, dass er diesen Schritt selbst vollzieht. Dazu gibt es eine
vorgeschriebene Zeit für Fachpraktika, in denen in einer oder mehreren
Firmen schon mal fachlich gearbeitet werden soll.

Abschließend möchte ich einmal Uni und FH vergleichen. Wem es daran
liegt, zügig aus der Ausbildung heraus mit einem praktischen Bezug zu
studieren, für den ist die FH gut geeignet. Der Beruf sieht dann
hinterher oft so aus, dass man das macht, was man in der Ausbildung
gelernt hat. Von den anderen Aspekten des Fachgebiets, weiß man, dass
es sie gibt, ist aber nicht näher informiert und auch nicht involviert.
Das kann auch anders sein.
An der Uni dauert ein Studium länger als an der FH. Das liegt daran,
dass die Leute hier nicht für einen bestimmten Aspekt des Fachgebiets
ausgebildet werden. Wenn man hier fertig ist, dann hat man von einem
breiten Spektrum gehört und sich auf eine bestimmte Richtung verstärkt
konzentriert. Eine bestimmte Berufsrichtung liegt noch nicht fest.
Es ist klar, dass Universitätsabgänger einen anderen Beruf ergreifen,
als FH-Abgänger. Das wertet keinen von beiden auf oder ab und Ausnahmen
sind natürlich möglich.

Wer eingestellt wird, hängt vom Bedarf einer Firma ab. Wenn die einen
FH-Absolventen wollen, dann stellen sie einen ein. Wenn sie einen
Uni-Absolventen wollen, dann wird ein solcher eingestellt. Da die
Qualifikationen unterschiedlich sind, werden die Firmen da nicht
tauschen. Werden zum Beispiel Produktentwickler gesucht, werden wegen
des erhöhten Praxisbezugs gerne FH-Ingenieure eingestellt. Betreibt ein
Konzern Forschung bis zu den Grundlagen, dann werden lieber
Universitätsabgänger genommen, da diese mehr eine Übersicht über
verschiedene Aspekte haben und nicht mit der Produktentwicklung,
sondern mit der Entwicklung von neuen Produkten betreut sind.

MfG, Khani

Autor: Volker M. (Gast)
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@Khani

"nicht mit der Produktentwicklung,
sondern mit der Entwicklung von neuen Produkten betreut sind."

der ist gut!

Spaß beiseite: Ich stimme dir voll zu

Volker

Autor: Michael K. (Gast)
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Thorsten schrieb:
> Übrigens empfehle ich NICHT die TU Darmstadt.

Ich bin zufällig Schüler in Darmstadt und überlege, an der hiesigen Uni
zu studieren.

Gilt deine Aussage nur für das ET-Studium? Wieso kannst du die TU
Darmstadt nicht empfehlen?

Autor: Khani (Gast)
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@Volker:

g Ok ok.

Ich meinte mit Produktentwicklung die armen Kerle/Kerlinnen(höhö),
welche ständig unter Strom stehen, damit der Serientermin eingehalten
wird. Die stellen Umsetzungen von Produktideen zu Produktlösungen, die
wirtschaftlich und produktionstechnisch möglich sind, her.
Die Entwicklung der neuen Produktideen dagegen wird ind er Forschung
gemacht.

So, ich habe einfach meinen Gedanken zu freien Lauf gelassen und dann
hinterher anscheinend nicht ordentlich genug darüber nachgedacht.

MfG, Khani

Autor: Dave (Gast)
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uiuiui...

Ich glaube, die Auswahl des Studiums is schwerer als das ganze Studium
hehe.

Um etwas konkreter zu werden:
- Ich geh dann "jetzt" auf die Uni und lass mich für ET einschreiben
;) also in 3 Jahren...

dave

Autor: Thorsten (Gast)
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@Michael K.

Meine Aussage gilt für das ET-Studium, über andere Studiengänge an der
TU kann ich nichts sagen. Nachfolgend mal ein paar Erfahrungen von
mir.

An der TU kriegst du Theorie bis zum Abwinken in den Kopf gehauen ohne
jeden Bezug zur Praxis. Ob du diese Theorie verstanden hast oder nicht,
ist völlig egal. Um die Klausuren zu bestehen, rechnest du einfach 100
Klausuren durch, wodurch du dir das Schema einprägst. In der Prüfung
dann schreibst du die Lösung einfach runter. So sollte das meiner
Meinung nach nicht sein. Es fehlt einfach die Zeit, sich ausführlicher
mit einem Thema auseinander zu setzen.

Die Vorlesungen kannst du dir zum großen Teil schenken da der Prof
einfach nur zu 100% sein (zum Teil extrem schlechtes) Skript vorliest
und sowas kann man besser und schneller auch zu Hause machen. Fragen in
der Vorlesung zu stellen ist teilweise sinnlos, da der Geräuschpegel
doch teilweise extrem hoch ist, was aber natürlich von den Studenten
kommt.

Es werden Übungen bestehend aus 6 Aufgaben gehalten, deren Musterlösung
50 (!!!) Seiten umfasst. Für diese Übung sind 45 Minuten vorgesehen, daß
ist einfach ein Witz. Wenn zwei Aufgaben komplett "besprochen" werden,
dann kann man schon froh sein. Teilweise wird aber in den Übungen
einfach nur die Musterlösung abgeschrieben. Erschreckend hierbei ist,
daß den Assistenten dieser Zustand durchaus bekannt ist. Nur aus
Bequemlichkeit wird da seit Jahren nichts geändert, schließlich wollen
die Assistenten ja ihren Doktor machen und Arbeit mit Studenten etc.
bringt sie davon nur ab. Auch gibt es durchaus die Aussage: "Bitte
eine Woche vor der Klausur nicht mehr in die Sprechstunde kommen. Wer
zu dem Zeitpunkt noch Fragen hat, lernt es eh nicht."

Teilweise übel ist auch die Ausstattung. Die Rechnerpools für ET
enthalten durchschnittlich über 20 Rechner (auch P4), aber es gibt
keine einzige Möglichkeit etwas auszudrucken. Im übrigen sind die
zuständigen Adminstratoren unfähig die Kisten vernünftig zum laufen zu
bringen. Stattdessen wird ewig viel Zeit investiert, um Benutzerrechte
einzuschränken.

Die TU steht von Forschung her durchaus mit an der Spitze, die Lehre
ist allerdings teilweise grottenschlecht. Es mag sein, daß sich dieser
Zustand jetzt etwas bessert da auch viele Professoren zur Zeit gehen.
Auch wird (wurde?) die Studienordnung geändert, was wohl teilweise
Verbesserungen bringt. Aber im großen und ganzen gibt es Unis, die
besser sind. Kaiserslautern gehört zum Beispiel dazu, ein Kumpel von
mir Studiert dort und es liegen wirklich Welten dazwischen.

Mehr fällt mir jetzt nicht ein, vielleicht kommt später noch mehr von
mir :)

Gruß
Thorsten

Autor: Martin Götzenberger (Gast)
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Hallo Dave!

Also ich finde es ganz OK, daß du dir jetzt die Gedanken machst. Wenn
du JETZT schon entsprechendes Interesse an Elekronik mitbringst, hast
du eigentlich schon alle Voraussetzungen für ein E-Technik Studium
erfüllt. Und laß dich nur nicht von all zu trockenem Stoff an Unis
abschrecken, die Zeit geht vorbei ;-)

Ob E-Technik Zukunft hat? Ich denke schon. Bei uns werden eher die
sinkenden E-Technik Studienanfängerzahlen beklagt.

servus,
Martin

Autor: dave (Gast)
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Dass ich ET studiere steht glaube ich schon fest g.
Aber welche Berufe stehen einem so konkret offen, das Beispiel mit
INTEL oder ähnlichem, ist das möglich?

Man sagt ja auch, dass nur die Hälfte durchkommt... Ich hoffe ich
strenge mich genug an :) aber fürs Hobby macht man eh mehr (hoff ich
mal)

dave

Autor: Thorsten (Gast)
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Das mit der Hälfte die durchkommt, stimmt. Bei uns waren nach dem
Vordiplom in der Tat nur noch die Hälfte da.

Autor: luchs2a (Gast)
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tach

mal ein wenig abseits schauen ist auch nicht verkehrt!
ich studiere zur zeit mechatronik an einer fh obwohl ich seit meienm 12
lebensjat elektonikbegeitert bin und fernsehtechniker gelernt habe. denn
ob die reine elektronik nun auf dauer so ausfüllend ist ???  ich für
meien teil kann mich auch noch für mechanik begeistern  is ne nette
mischung. zudem ist der elektronikteil im studium gestrafft und so muss
man eben nicht als beschäftigungstheraphie  wochenlang kondentsatoren
ausrechen die man eh nie selbst bauen würde  sondern kauft und
einsetzt.

nun noch was allgemeines   studiere nicht an deinem heimatort    kein
scherz  nur so bekommt man das gesamte studienleben mit und kann es
geniesen. als wenn man dann nach der "schule" wieder nachhause zu
mama fährt !   das ist aus meiner sicht auch extrem wichtig,  das leben
drum herum.
wie schon gesagt das komplette wissen bekommt man eh nicht beigebracht
.  man wird sich später immer auch selber kümmern und einarbeiten
müssen. egal wo man studiert hat

so denn

Mischa

Autor: Thomas K (Gast)
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Sehe ich auch so. Ich möchte nicht zuhause studieren! :-)

Autor: Sebastian S (Gast)
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Informiere dich auf jeden Fall vorher wie das Niveau ist. Zu tief ist
fast genuaso schllimm wie zu hoch. Ich habe mich damals für einen FH
Studiengang entschieden, da ich in der Schule insgesamt eher
Durchschnitt war, und ich auf jeden Fall vor habe die Regelstudienzeit
einzuhalten (ich will nicht zu alt werden & finanzielle Gründe, mein
Bruder wird auch bald studieren, da freuen sich die Eltern wenn Sohn 1
nicht bis zu seinem 30. oder so an der Hochschule hängt).

Mein Problem: Die FH ist zu einfach. Das gefürchtete "sieben" in den
ersten Semestern wie man es aus Uni-Horrogeschichten kennt findet
faktisch nicht statt, was dazu führt das die meisten Leute beliben und
50% von denen sind absolut nicht motiviert, und haben in annährend
jedem Fach eine "kein Bock" Einstellung. Solche Leute gehen mir echt
auf den Sack! Ich meine einen IngenieruINformatik Studiengang macht man
doch nciht "einfach so", wie z.B. viele BWL? An denen wird leider wohl
das Niveau ausgerichtet. Das führt zwar dazu das ich fast nur Super
Noten habe (sogar in so eher Informatiker ungeeigneten Fächern wie
Technische Mechanik oder Regelungstechnik), ich mich aber ernsthaft
fragen muss, was ein Diplom dieser Anstalt wert ist.

Die meisten Sachen die ich "gelernt" habe, habe ich im Rahmen meiner
HiWi Tätigkeiten gelernt oder durch -äh- streberhafte Übererfüllung
irgendwelcher Hausaufgaben :)

Das Problem ist: Vermutlich könnte ich viel mehr, wenn ich an einer Uni
richtig gef**** werden würde, denn wie allen Menschen fällt es mir
natürlich auch schwer mich selber in den Hintern zu treten.

Also unterschätz dich bloß nicht!

Ja, das wollte ich nur mal loswerden. Alles in allem ist studieren aber
auf jeden Fall ne Supersache.

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

an welcher FH war das denn? Ich könnte dir da eine nennen da überstehen
keine 50% die ersten zwei Semester ohne aufzugeben oder in einen anderen
Studiengang zu wechseln.

Matthias

Autor: Blubb (Gast)
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@Sebastian S: Kannst du bitte mal verraten an welcher Dorf-FH du
studierst? Bei uns (FH Nürnberg) sieht das im technischen Bereich
völlig anders aus (andere Fachbereiche kenne ich nicht). Ich kenne
einige die von der FH zur Uni gewechselt sind...

Autor: Juergen (Gast)
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Hi,

mein Tipp, such Dir eine FH oder Uni wo auch eine gewisse Frauenqoute
gegeben ist. Ich habe an der FH-Muenster/Steinfurt studiert, mein
Jahrgang bestand am Anfang aus 150 Typen, einer Frau und einem
Mannweib.
( Nachher nur noch 50 Dipl.-Ings. )

Es gibt nichts besseres als Studentenpartys, wo nur Typen rumlungern
:-)

Juergen

Autor: Sebastian S. (Gast)
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@Matthias
@Blubb

Lüneburg. Und wer weiß, was da die nächsten Jahre wird, da die dortige
FH mit der Uni fusioniert (welche IMHO noch viel schlimmer ist)

Ich wollte das auch nicht verallgemeinern. Bei uns sind z.B. mehrere
Leute die in Wedel (hammerharte FH in Hamburg) aufgegeben haben, und
sich bei uns wie im "Paradies" fühlen.

Man sollte nur versuchen vorher rauszufinden, welches Niveau an der
betreff. FH/Uni herrscht (und sich selber einschätzen). Dass das ein
schwieriges bis kaum mögliches Unterfangen ist, dass vorher zu
beurteilen ist mir leider auch klar....

Autor: Tobi (Gast)
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gibts nicht immer wieder vom stern diese hochschul umfragen und
einstufungen? könnte ein erster anhaltspunkt sein

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo Alle zusammen,

ich muss hier auch nochmal kurz ein paar Kommentare zur TU-Darmstadt
abgeben.

1. Der Stoff ist sehr theoretisch, und sehr umfassend ( besonders im
Grundstudium )
2. Mathe, Mathe, Mathe.....
3. Es interessiert niemanden, wenn Du versagst
4. Die Regelstudienzeit ist kaum einzuhalten
5. Semesterferien existieren fast nicht ( Prüfungszeitraum )
6. Das Studium verlangt weit mehr Eigenständigkeit und Disziplin als
ein FH-Studium.

Fazit:

1. TU oder TH ist einfach schwerer als FH
2. Wer später mal in die Entwicklung will, sollte eher einen
Uni-Studiengang wählen
3. Es wird ein breiteres Wissen vermittelt.
4. Die Behauptung die Uni sei nicht zu empfehlen, da die Anforderungen
sehr hoch sind ist doch eher subjektiv. Hohe Anforderungen führen zu
besser qualifizierten Absolventen. Nicht ohne Grund konkurrieren daher
die TU-Darmstadt, die RWTH Aachen und die TH-Karlsruhe um die ersten
Plätze in mehreren Studiengängen ( Wirtschaftsingenierwesen,
Elektrotechik, Informatik... ) und die Industrie schlägt sich um deren
Absolventen.

Schlussbemerkung:

1. Uni ist schwerer als FH, aber langfristig lohnt es sich.
2. Ein Freund von mir wollte damals an die FH-Friedberg zum Studieren
gehen. Ich konnte ihn dazu überreden es doch wenigstens an der
TU-Darmstadt zu versuchen. Jetzt wird er seinen Abschluss noch vor mir
erreichen und über Friedberg sprach er nie wieder. Also. Traut Euch.


Gruß,

Thomas

Autor: Marco (Gast)
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Hallo!

Ich schreibe auch mal meine Senf dazu, da ich nächstes Jahr auch ET
studieren will. Die TH Karlsruhe macht auch mich einen sehr guten
Eindruck und scheint ja nach Thomas auch einen recht guten Ruf zu
haben.
Falls es doch eine FH sein soll steht im Moment Bonn Rhein-Sieg (von
Studienberatung empfohlen) und Aschaffenburg (machen netten Eindruck,
Ruf soll aber eher unterdurchschnittlich sein) zur Wahl.

Hat jemand von euch Erfahrung mit diesen drei Einrichtungen?

Autor: Blubb (Gast)
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"Wer später mal in die Entwicklung will, sollte eher einen
Uni-Studiengang wählen"

Fast keiner meiner Ex-Kommilitonen von der FH macht etwas anderes als
Entwicklungsarbeit. Die wenigsten sind in der Produktion gelandet - und
wenn, dann sind das ebenfalls hochqualifizierte Jobs. Sicherlich ist ein
Uni-Abschluss wertvoller, doch im Berufsleben wird selten zwischen
Abschlüssen unterschieden.

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