Gast
#2837150
Hallo zusammen, das Thema gab es zwar schon ein paar Mal in ähnlicher Form, jedoch nicht in dieser Konstellation und immer ohne ein für mich zufriedenstellendes Ergebnis. Von daher meine Frage: Der Strom einer mit Hochspannung betriebenen Leitung (150 kV) soll gemessen werden. Dieser liegt im einstelligen mA-Bereich. Das Messergebnis soll galvanisch getrennt über einen Lichtwellenleiter übertragen werden. Welche Messprinzipien wären generell anwendbar? Meine bisherige Auswahl: - Messung über einen Shunt - Hall-Sensor mit Flusskonzentrator - Magnetoresistiver Effekt Gibt es noch andere Möglichkeiten? Die letzteren beiden hätten den Vorteil einer prinzipbedingten galvanischen Trennung, allerdings bin ich mir bezüglich der Spannungsfestigkeit bzw. den Auswirkungen des Magnetfelds auf ein verwendetes Messgerät etwas im Unklaren, z.B. einer Stromzange. Denn eigentlich sollte das Magnetfeld und damit auch die Messung ja nur vom (durchaus niedrigen) Strom abhängig sein, die Spannung also kein Problem darstellen, oder lieg ich da falsch? Vielen Dank schon mal für die Hilfe und hoffe, dass mir eventuelle fachspezifische Unzulänglichkeiten verziehen werden. Ich bau auch nix, ich recherchier hier nur :)