Gast
#2838200
Abend zusammen! Eins mal vorne weg. Ich bin erst Lehrling im mittlerweile 3. Lehrjahr und hab mit dem Layouten einer Platine noch nicht wirklich viel am Hut. Somit hab ich ein Projekt gesucht um mir das im Selbststudium ein bisschen genauer anzuschauen. zum Projekt selbst: Es ist/soll ein Zündunterbrecher für ein Motorrad werden. Ziel der Sache ist es kurz vor dem Schaltpunkt (am Schalthebel --> Reedkontakt dient als Sensor) die Zündung für ca. 50ms zu unterbrechen um den nächsten Gang einlegen zu können. Solche "Schaltautomaten"/"Quickshifter" gibt es schon auf dem Markt. Allerdings sind diese hoffnungslos überteuert (350€ ca.) Die Zündunterbrechung an sich hab ich mit einem PhotoMos gelöst. Die Kill-Leitung (--> Primärseite der Zündspule, d.h. kurze Spannungsspitzen von bis zu 400V) wird hierbei einfach auf Masse gelegt. So wie es der Schalter zum abstellen des Motorrads auch macht. Da ich das ganze mit einem PIC gelöst habe und mir vorher keine Gedanken über die EMV gemacht habe steh ich jetzt natürlich vor einem Problem. Die Hardware als auch die Software funktioniert bereits einwandfrei. Jedoch nur wenn ich sehr penibel auf die Kabelverlegung achte. Jetzt kommt Ihr ins Spiel. Wie kann ich das jetzt ein bisschen unanfälliger bez. der EMV machen? Die Leiterplatte sitzt in einem Kunstoffgehäuse und soll nach Möglichkeit durch eine Zusatzbeschaltung (z.b. durch zusätzliche Bauteile an den Versorgungsleitungen) unempfindlicher gemacht werden. Das wars erstmal von mir. Eins noch vorne weg: Echt ein Top-Forum hier. Hab hier schon sovieles gelernt durch einfaches mitlesen. Grüße, Christian

