Kondensator am ADC

Gast #207141
Hay @all

Ich lasse mir ein Poti von 80 Ohm gegen Masse am ADC mit Pullup 80 Ohm
gegen +5V Auslesen.

Nun habe ich das Problem das, das Poti schnell die Werte ändert also
Schwanken tut.

Kann man den einen kondensator dazwischen hängen das man den starken
Unterschied nicht sofort Feststellt bzw. erst nach gewieser Zeit.

Und wenn das mit einen kondensator Funktioniert was für einen sollte
ich den da nehmen.


MFG: Fichte
Gast
Hallo!
Ich persönlich finde 80Ohm für ein Poti für diesen Zweck etwas zu
stromfressend. Versuch mal, 1k oder 10k zu nehmen. Dann schließt Du den
linken Poti-pin an Masse, den mittleren an den ADC, den rechten über
einen weiteren Serienwiderstand, der die obere Spannungsgrenze
festlegt, an 5V. Mit der AREF kannst du zusätzlich den Spannungsbereich
deines Potis anpassen. Am ADC Anschluß leistet ein 100nF
Keramikondensator nach Masse gute Dienste, um das Flattern der Werte
abzufangen. Es gehört aber auch eine gut gesiebte Betriebsspannug dazu.
Avcc sollte über ein LC-Glied von der Digitalspannung abgekoppelt sein
(siehe AppNote auf der ATMEL-CD oder Homepage).
Gast
Hay TravelRec.

Tanke für den Tip aber das geht nicht.

Schau mal auf das Angehängte Bild da ist die Schaltung.

Ich habe ein Wassertank der hat einen schwimmer und der Schwimmer gibt
mir werte ich kann aber das Poti am Schwimmer nicht ändern deswegen
frage ich wie ich es einfacher lösen kann.

Ich kann auch den Poti nicht Tauschen.


MFG: Fichte
Angehängte Dateien:
Gast
Naja, okay, dann würde ich aber trotzdem den PullUp etwas höher nehmen
(bis 1k), um nicht beide Widerstände allein durch den Stromfluß zu
erwärmen... Dann natürlich AREF auch entsprechend absenken. Insgesamt
jedoch kein Problem. Für diese Art der Messung kannst Du den
Kondensator am ADC-Eingang auch bis 1µF erhöhen, macht die Werte noch
stabiler. Ist das Schwimmerpoti eigentlich ´ne Draht- oder
Widerstandsbahn-Version? Bei ersterer könnten ziemlich stufige Werte
auftreten, da von einer Windung zur nächsten dann recht große
Widerstandssprünge auftreten.
Gast
Nein es ist ein Wiederstandsbahn Poti auf Keramik. Aber da die Werte
durch Schwankung des Wassers immer wieder Steigen und FAllen dachte ich
mir ich könnte es mit einen Kondensator lösen.


MFG: Fichte
Gast
Heisst das, die Werteänderung liegt an einer Wellenbewegung des Wassers?
Da wirst Du einen sehr grossen Kondensator brauchen: Der Wert R * C muss
deutlich größer als die Störfrequenz, sprich die Wellenbewegung sein.

Alternativ kannst Du auch per Software einen Mittelwert bilden: mehrere
AD-Werte aufaddieren und danach durch die Anzahl teilen.

Viele Grüße, Stefan

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