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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Unterschiede zwischen ATmega16 und ATmega16L?


Autor: Marius Schmidt (Gast)
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Hi,

ich möchte einen ATmega16 mit 12 Mhz @ 3.3V-3.8V laufen lassen um 3.3V
hardware an zu steuern (die I/O der 3.3V hardware ist nicht 5V
kompatibel).

Ich brauche unbedingt die 12 Mhz für software USB und halt die
3.3V-3.8V um die 3.3V hardware an zu sprechen (es handelt sich um eine
cpld+flash speicher kombination die auch von nativer 3.3V hardware aus
einen anderen Gerät angesprochen wird).

Nun wollte ich wissen welcher ATmega16 sich dafür besser eignet denn
ich wäre ja bei beiden µCs ausserhalb der normalen Spezifikationen.
Gibt es zwischen den beiden Ausführungen eigentlich richtige
Unterschiede oder wurden die nur während der Produktion aussortiert?

Was denkt ihr würde sich besser eignen?

Mfg,
Marius

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi,

die werden angeblich nur aussortiert.
Hier sind mal wieder die Übertakter gefragt :)

Wie wäre es evtl mit einem neueren AVR?

Der Mega168 ist bei 2,7V immerhin noch bis 10 Mhz spezifiziert, auch
nicht 12, ich sehe es ein, aber damit bist du nur 20 % ausser Spec und
nicht gleich 50 % ;-)

Autor: Marius Schmidt (Gast)
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der atmega16L geht auch bis 8 mhz. den 168 muss ich mir mal genauer
anschauen. bei 3.3V läuft der bestimmt auch gerne bis 12 mhz ;))

Autor: Marius Schmidt (Gast)
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hmm das hat nicht lang gedauert um den Mega168 aus zu schließen, der hat
ja nur 23 I/O pins. Ich brauche wirklich alle 4 I/O ports des ATmega16
(bis auf 2-3 pins)

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi,

ja der 168 ist wie der 48 und 88 vom Pinout her ein Mega8, nur besser
:)
Wenn du die ganzen Ports brauchst, wird das natürlich nix. Es gibt
allerdings noch den 164, 324 und 644, die 32 IO-Pins wie der 16er
haben.

Die Frage, ob man die irgendwo bekommt, bleibt allerdings noch offen.

Autor: A.K. (Gast)
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xx4: nächstes Jahr.

Autor: Marius Schmidt (Gast)
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so lange kann ich nicht warten. Also ich würde jetzt nur mal gerne einen
Tipp haben - ATmega16 oder ATmega16L - wer hält das, was ich vor habe
besser aus? :)

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi,

http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_%FCbertakten

ich würde mit dem L anfangen zu probieren. Die Betriebsspannung dabei
so hoch, wie es die anderen Bauteile zulassen.

Ansonsten Pegelwandler :)

Autor: Hotte (Gast)
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Ist völlig wurscht, sind beide identisch.
Mega16 == Mega16L.
Das sollte aber langsam bekannt sein.

Beide aus der gleichen Serie.
Teil A wird auf 16MHz bei 5V getestet und heißt Mega16,
Teil B wird auf 8MHz bei 2,7V getestet und heißt Mega16-L,
wäre A jetzt B, würde er Mega16L heißen.
Für Deine Zwecke bietet sich der Billigere an, einen anderen
Unterschied gibt es nicht

http://www.robotgames.net/atmel/mega8_or_mega8l.htm

Autor: Marius Schmidt (Gast)
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Ich habe gerade den ATmega162 gesehen.

Wäre das nicht genau das was ich suche? Hat zwar ein anderes pinout
schaut aber gut aus.

Hier mal ein direkter link:
http://www.atmel.com/dyn/products/product_card.asp...

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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?

Die Speed Grades und Op. Voltages sind doch genauso gestaffelt. Es gibt
da genauso keinen 3,3V Typ mit >=12 MHz.

Warum eigentlich nicht gleich einen USB-µC nehmen? Der EZUSB ist ein
3,3 V µC.

Autor: Marius Schmidt (Gast)
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USB-µCs sind mir zu teuer, wenn du weißt welcher USB chip einfach zu
implementieren und für ~3 euro zu haben ist dann gerne :)

Ausserdem brauche ich ja immernoch zusätzlich einen AVR. Ich hab mir
mal den FTDI chip angeschaut aber der ist mit mehr als 5 euro, bei
segor, wirklich sehr teuer.

Also im datasheet des 162 steht bei mir 2.7v - 5.5v @ 16 mhz max. Das
geht doch und der hat sogar mehr IO als der ATmega16. Nur blöd das das
pinout anders ist weil ich schon meine platine fast fertig gemacht habe
(wie doof doh).

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi,

162, jo, ich seh's, hatte in einem uralten Datenblatt nachgeschaut...
Aber da bist du auch bei 6 Euro dabei, dafür sollte man schon nen EZUSB
bekommen. Aber warum brauchst du dann noch einen AVR?

Autor: Marius Schmidt (Gast)
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Weil ich nicht genau weiß was ein EZUSB ist und ob ich mit einen EZUSB
alleine auskomme.

Autor: Marius Schmidt (Gast)
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Ok ich schaue gerade auf der cypress seite, die haben ja sehr viele USB
devices. Kannst du mir da vielleicht eins empfehlen? ich arbeite mich
gerade durch die datasheets...

Autor: Marius Schmidt (Gast)
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Hab gerade den CY7C63913 gefunden, der ist im PDIP gehäuse, hat einen
internen oszilator, einen internen 3.3V spannungsregler und 36 IO pins.
Nur wenn ich den in google eingebe kommen gerade mal 3 ergebnisse - wo
kann ich den her bekommen? Ich brauch mehr infos, der chip ist einfach
genial! :)

Wäre echt nett wenn ihr mir sagen könntet wo ich als normalsterblicher
gut an cypress ICs ran komme ^^

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi,

Ezusb = Cypress AN2135SC
Da gibts aber schon modernere, FX und FX2, mehr dazu auf der Seite von
Cypress. Den 2135 gibts bei
http://www.braintechnology.de/braintechnology/ und afaik auch bei
Segor.

Der EZUSB und die FX und FX2 haben einen 8051-Kern, die können also
höchstwahrscheinlich die Aufgaben deines Mega16 übernehmen. Frage ist
halt Datendurchsatz und Geschwindigkeit - sprich deine bislang
geheimgehaltene Anwendung des ganzen :-)

Aber wenn du mit Software USB drauf loswolltest kann's nicht allzu
schlimm sein ;-)

Autor: Marius Schmidt (Gast)
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die sind aber auch ganz schön teuer... kostet mich bei 25 stk jeweils
5.78€ und der ATmega16L halt nur 3.23€, das ganze soll
irgendwann auch mal in kleineren stückzahlen hergestellt werden (hoffe
ich zumindest).

Beim CY7C63913 muss ich bei digikey schon 800 stück bestellen die
würden dann aber auch nur 2.26€ kosten... ganz soviele wollte ich
aber nicht ^^

Ich bin jetzt voll verwirrt... was sollte ich denn nun nehmen? Ich habe
halt schon einige anforderungen an den chip.

Ich habe mir überlegt das ich eigentlich nur 24 IO pins brauche, aber
er sollte auf *3.3v* laufen und nicht zu teuer sein also wenn jemand
da eine günstige alternative kennt... ich werde nochmal die
Produktpalette durchstöbern aber ich verliere bei sovielen chips zu
schnell den Überblick.

Falls ich doch den AN2131Q benutzen sollte wo kann ich denn da
informationen her bekommen? Ich würde nicht so gerne unerforschtes
gebiet betreten und am ende läuft dann nix. hat damit schon mal jemand
was gemacht? Ich finde irgendwie so wenig informationen (auf deutsch)
zu den chips.

Bah! Der Thread ist jetzt ganz schön off-topic, sorry ^^

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi,

nen halben Tag her und schon findet man den Thread nicht mehr :)

Auf http://www.mikrocontroller.net/articles/USB gibts ein paar Typen,
ansonsten die Hersteller (freescale, cypress, atmel, TI) abklappern.
Ist natürlich mühsam, aber ein echter USB-µC mit 3,3 V ist sicherlich
besser, als auf biegen und brechen einen AVR 50 % ausserhalb
Spezifikation zu betreiben.

Autor: Marius Schmidt (Gast)
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Ich bin mir noch nicht ganz sicher aber ich glaube ich habe mich für den
ATMEL AT89C5131 entschieden den ich eigentlich vor sehr laaanger zeit
schon im visier hatte aber wegen dem package nicht benutzen wollte aber
der Preis (bei digikey...) und die Verfügbarkeit in deutschland
(zumindest in kleinen stückzahlen noch bezahlbar) haben mich überzeugt.
Mal schauen was dabei raus kommt ^^

Ich habe heute mal ein paar tests mit software usb gemacht, das läuft
recht gut und 512kb sind in einer minute und 20 sekunden übertragen,
falls gar nix mehr geht kann ich ja immer noch darauf zurück greifen.

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