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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik SMD Lötbrücke - wie entfernen?


Autor: Malte (Gast)
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Hallo,
ich habe mich mal an SMD löten versucht. Leider habe ich eine Lötbrücke
erzeugt, die ich jetzt nicht mehr weg bekomme. Sie scheint unter dem
Stecker (siehe Anhang) zu sitzen.
Mir würde keine Lösung mehr einfallen außer den Stecker komplett
abzulöten und neu anzufangen oder einen dicken Strom durch zuschicken
und hoffen dass die Lötbrücke so durchschmilzt (es sind noch keine
anderen Bauteile auf der Platine).
Hat jemand eine bessere Lösung?
Ich habe hier einen Lötkolben mit 0,8mm Spitze, Lötzinn mit 1mm
Durchmesser, Pinzetten und eine an der Stelle nicht wirksame
Entlötpumpe.
Entlötlitze, 0,4mm Lötspitze und 0,5mm Lötzinn sind erst für die
nächste Reicheltbestellung geplant.

Autor: Thomas Burkhardt (Gast)
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Hi,

Anhang? ;-)

Naja, das mit dem Durchschmelzen kannst du vergessen. Entlötlitze ist
höchstwahrscheinlich angesagt, ärgerlich, dass du noch keine da hast...

Autor: Malte (Gast)
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Ups, vergessen...

Autor: LoRo (Gast)
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1. Lötkölben vom Zunder und Zinn befreien
2. (in Spiritus gelöstes) Kolophonium auf die Lötstelle
3. Leiterplatte kopfüber, also Lötstelle von unten mit Lötkolben
erwärmen, Das überschüssige Zin fließt dann auf die Lötspitze

fertig...

Autor: Achim Walther (Gast)
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Was'n das fürn Grid? 0.5 mm?

Ich würd' mit etwas Flux die Stelle benetzen und dann mit Entlötlitze
und Lötkolben dran gehen, bis alles verdampft ist. Wenn das nicht
verfügbar ist, geht vielleicht auch Kolophonium und normale
Kupferlitze?

So, wie es aussieht, ist es nicht ganz unter den Stecker geflossen bzw.
von aussen noch erreichbar. Sollte sich also ohne Ablöten des Steckers
lösen lassen.

Good Luck, Achim.

Autor: Jens (Gast)
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Vielleicht mit einer Entlötsaugpumpe?

Autor: Benedikt (Gast)
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Die Lötbrücke erhitzen und mit einem Messer zwischen die Pins gehen, und
hoffen, dass die Oberflächenspannung groß genug ist, so dass sich das
Lötzinn trennt. Eventuell etwas frischen Lötzinn (wegen dem
Flussmittel) dazugeben.

Autor: Jens (Gast)
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@Benedikt

Das bringt garnichts, wenn das Lötzinn wirklich bis unter den Stecker
geflossen ist.

Autor: Jens (Gast)
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@Malte
du hast keine Entloetlize??

hmmh evtl koenntest du hingehen und deinen Bruder / deine Schwester
fragen, ob sie dir mal von hinten eben gegen den stecker pusten kann,
wenn du das zinn zwichen den Pins erhizt hast..

oder du gehst hin und holst dir aus einem sehr feinem Kabel die Lize
raus und saugst es damit auf (evtl kannst du bei Koaxial Kabel auch das
Kupfer geflecht nehmen..

wenn vorhanden vorher mit etwas Flussmittel benaetzen (hab da gerade
die grosse tube vom Wasserrohrloeten im kopf) wenn auch nicht
vorhanden

Gruss Jens

Autor: Malte (Gast)
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@Jens:
Die Idee mit der Kupferlize werde ich ausprobieren.
Alles weitere Flussmittel, Entlötlize u.s.w. wird das nächste mal bei
Reichelt mitbestellt. :-)

Ach ja, der Pinabstand beträgt 1mm von der Mitte des ersten zur Mitte
des zweiten Pins. Auf der anderen Seite sind aber auch noch Anschlüsse,
jeweils um 0,5mm versetzt.

Autor: Thomas S. (Gast)
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Mit'm Lötkolben ordentlich heiß machen (so, daß auch die Brücke mit
heiß wird) und dann die ganze Platine auf den Tisch klopfen. Wenn Du
Glück hast fällt das zeug raus..


guude

ts

Autor: Thorsten (Gast)
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> und dann die ganze Platine auf den Tisch klopfen

Genau, aber mit richtig Power auf den Tisch hauen. Der Platine machts
nichts aus und die Bauteile werden auch nicht runterfallen. Damit hab
ich schon Zinnbrücken zw. Pins mit einem Abstand von 0.5mm wegbekommen.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Vergiss die dünnen Lötspitzen, nimm die dickste und kürzeste Spitze die
Du hast. Dann den ganzen Stecker ordentlich in Flußmittel ersaufen.
Natürlich nicht "im Stecker", sondern die Kontakte und unter dem
Stecker.

Dann mit dem Lötkolben (Temperaturgeregel pflicht!) mit der breiten
Spitze von links (da wo diese Lötzinnberge drauf sind) langsam nach
rechts über die Kontakte fahren. Die Platine dabei so halten, daß das
Lötzinn unter dem Stecker in Richtung Schwerkraft in Richtung der
Lötspitze laufen kann.
Du brauchst für die restlichen Kontakte kein Lötzinn. Du hast auf den
ersten viel zu viel Lötzinn drauf. Das reicht für die ganze Buchse.

Und wie gesagt: Wird die Mini-Lotspitze weg, macht nur Probleme.

Und nicht vergessen: Viel Flußmittel, und Deine Probleme erledigen sich
von alleine.

Autor: Malte (Gast)
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Nach meinen Messungen habe ich die Lötbrücke mit Hilfe der Kupferlize
entfernt. :-)
Danke

Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

beste Loesung (strapaziert die Platine / Bauteil am wenigsten) bischen
Flussmittel benutzen.

Autor: Jens (Gast)
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kein thema Malte =)

evtl kannst du mal SMD loeten im Wiki lesen
da stehen viele tipps drin

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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Ich hab auch gerade ne Lötbrücke unter einem LAN91C96 (0,5mm pitch)
erfolgreich entfernt:

Erstmal mit viel Zinn einen dicken Kurzschluß gemacht (fast die ganze
Seite) und dann mit Entlötlitze wieder runter geholt.
Man muß ne dicke Spitze nehmen, da die Lötstelle ja durch die
Entlötlitze hindurch erwärmt wird.

Ging leichter als ich dachte und sieht auch gut aus.


Peter

Autor: Martin S. (Gast)
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... und danach mit Isporopylalkohol 100% und Q-Tips abwaschen, damit
bekommt man das ganze Kolophonium und Lötfett-Zeugs wieder sauber weg.

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