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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LCD Backlight bringt LCD/uC zum Abstutz


Autor: Tim (Gast)
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moin, ich habe folgende Schaltung aufgebaut. Die Hintergrundbeleuchtung
soll ueber einen 74hc123 (U3A im Schaltplan) 10s angeschaltet werden,
wenn man Schalter T1 drueckt. Das ding geht auch an, nur wenn die
Beleuchtung dann abschaltet geht auch das ganze Display/uC aus. Man
kann leider nicht sagen, ob es der uC oder das Display ist.
Verwunderlich finde ich besonders, dass es bei Abschalten, nicht etwa
beim Anschalten passiert. Hab es schon mit einem 430uF Kondensator zu
Pufferung versucht, sowohl in der Naehe des uC, als auch am Display
selber, hat aber nichts gebracht. Als ich den Monoflop mal auf'm
Steckbrett mit Display getestet habe lief auch alles toll. Ich sollte
evtl. noch erwaehnen, dass der Monoflop nicht immer nach 10s, sondern
manchmal schon nach 6...7s abschltet.
Da es sich bei dem Ding um einen Teil eines Uniprojectes handelt,
dessen Vorstellungtermin am Mittwoch ist, waere es gut wenn das bis
dahin laufen wuerde. Hat wer ne Idee.

Mfg Tim

Autor: A.K. (Gast)
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Bischen ulkig dass du die Backlight-Steuerung nicht dem µC überlasst.

Aber egal. Mich deucht, die Stromversorgung macht schlapp. Immerhin
säuft die so beschaltet um die 100mA.

Autor: A.K. (Gast)
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Kannst zum ausprobieren mal R8 deutlich steigern. Wenn's dann geht...

Autor: Volker Kattoll (Gast)
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@Tim
Messe mal VCC während die Hintergrundbeleuchtung an ist. Die sollte
konstant bleiben. Wie hast du VCC erzeugt?

Gruss
Volker

Autor: Tim (Gast)
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Die Versorgungsspannung bekomme ich aus einem Labornetzgeraet, max 1A.
Das Backlight zieht 147mA. Ich dachte natuerlich auch zuerst Vcc macht
schlapp, aber wieso geht alles aus wenn die Beleutung AUS geht, nicht
wenn sie angeht? Bei Ausschalten entlaste ich doch Vcc.
Kann R8 im Momeent leider nicht aendern, die Platine ist in der Uni
eingeschlossen.
@A.K.: ich muss die Steuerung per Monoflop machen, weil alle
verfuegbaren Counter bereits belegt sind

Autor: Volker Kattoll (Gast)
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@Tim
Der Gedankengang war folgender:
Wenn du einen Spannungsregler z.B. LM7805 (??) verbaut hättest, so ist
der kurzschlussfest. Wird er überlaste so, wird er zu heiss und regelt
die Spannung runter (genaueres s. Datenblätter).

Was ist mit dem PB0 am Mega32? Kann der das Problem erzeugen?

Gruss Volker

Autor: A.K. (Gast)
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Ich sehe 2 Stromversorgungen. Eine mit vermutlich 5V, eine zweite mit
7,2V. Stimmt das, oder sitzt da jemand dazwischen?

Wer hat eigentlich die Mär von 47pF an Reset in die Welt gesetzt?
Ergibt nicht viel Sinn. Irgendwer muss da mal versehentlich 47p statt
47n drangeschrieben haben und andere schreiben das blind ab. Jedenfalls
habe ich schon ein paar Schaltpläne mit diesem Fehler gesehen. In Atmels
Application Note sind es beispielsweise 10nF.

Zum Monoflop. Der Mega32 hat 3 Timer. Ist da wirklich keiner dabei, der
einen zyklischen Interrupt liefern kann? Aber egal, die RTC liefert ja
auch einen zyklischen Interrupt. Spätestens dieser liesse sich also
bequem für einen Software-Monoflop verwenden.

Autor: Volker Kattoll (Gast)
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Ich kann mir nicht vorstellen, das in einem Wecker nicht einer der Timer
für einen zyklischen Interrupt genutzt werden kann. Den braucht man
immer (fast).
Aber das ist ja nicht direkt das Problem.
Volker

Autor: Tim (Gast)
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stimmt, das ist nicht das Problem.

Wie soll ich denn mit nem Timer nen 10s Interrupt generieren? Ich hab
4MHz, mit maximalem 1024er Prescaler sind das 4KHz. Also brauche ich
nen Timer der bis 40000 zaehlen kann. Davon haben wir nur einen, und
der ist in Benutzung (fuer unser Grafikdisplay). Die anderen Timer
uebrigens auch. Die 2 Interrupts der RTC benoetigen wird auch schon
anderweitig, da wir beide Alarme verwenden.
Wie der PB0 das Problem erzeugen koennte ist mir nicht klar. Der
Monoflop schaltet ja auch auf seigende Flanken, und selbst wenn da was
spinnt sollte die Beleuchtung einfach laenger an bleiben.
Die 7,2V werden nur fuer unseren Piepser vervendet, der an JP4
angeschlossen wird. Bei 5V ist der einfach zu leise. Sonst werden die
7,2V nirgends benutzt.

Autor: jmoney (Gast)
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zähl bei jedem timerinterrupt eine 16bit-zahl hoch oder runter und mach
bei überlauf das display aus. ist doch nicht soo abwegig oder?

Autor: Tim (Gast)
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Unserer 2500 Zeilen Code sind schon unuebersichtlich genug. Ausserdem
muss es doch eine elektrische Erklaerung geben, wieso alles abstuerzt,
und die will wissen. Es sagt ja auch keiner, dass alles toll ist, wenn
ich das softwaremaessig loese. Vielleicht stuerzt dann immernoch alles
ab.

TIM

Autor: A.K. (Gast)
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Zur Erinnerung: Es sind immer noch Rückfragen zur Stromversorgung offen.

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Wie A.K. schon sgte, es sind noch Fragen zur Stromversorgung offen, und
ich vermute auch, da liegt das Problem. Wenn Du ein Labor-NT
verwendest, hast du vermutlich lange Leitungen zwischen dem NT und der
Schaltung, sprich einen relativ hohen Innenwiderstand deiner
Stromquelle. Digitale ICs verursachen oft Spannungseinbrüche auf der
Versorgungspannung durch das Umladen von Leitungskapazitäten. Hier
hilft ein 470µ Elko leider nicht, da er einen zu hohen Innenwiderstand
aufweist. Um diese Spannungsspitzen herauszufiltern gehören über jeden
digitalen IC ein 100nF Kondensator. Dieser ist mit minimalen
Leitungslängen mit Vcc und GND der ICs zu verbinden.

Aber trotzdem, schreib nachmal was zu deiner Spannungsversorgung. Hast
Du ein Oszi, mit dem Du dir mal VCC über dem µC in dem Moment anschauen
kannst, wo das Display abschaltet?

Gruß,
Markus_8051

Autor: Marko (Gast)
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hab auch noch ne idee zur Schaltung:

Du belegst 3 Pins von PortB mit Tastern für Menüsteuerung,
warum bauste nicht ne Widerstandskaskade und fragst per
ADC an Port A mit einem Pin den Analogwert ab?
HAste mal schon wieder 2 Ports gespart

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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"HAste mal schon wieder 2 Ports gespart"

Also dann 6 statt 4 unbenutzte Pins.

Wozu denn das ?


Peter

Autor: Hans (Gast)
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ich kann mir auch gut vorstellen, dass dein labornetzteil bei einer
großen kapazitiven last ganz böse einschwingen wird...

also C1, sofern das der C ist, der am deinen versorgungsklemmen am
nächsten ist machst du so um die 100u... und ÜBERALL wo du irgendeinen
ic mit vcc verbindst machst du 100n gegen gnd...
sollte dein uc dann beim einschalten vom lcd resetten brauchst du
tatsächlich beim lcd noch einen elko.. aber auch nicht so riesig...

ich tippe auf ein böses netzteil ;)

btw schon mal probiert das ganze von stink normalen akkus oder einem
anderen netzteil probiert??? ich hab mich auch schonmal nach 2-3 tagen
suche über ein halbtotes NT gefreut G


73

Autor: Tim (Gast)
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PROBLEM GELÖST!

also: es war nicht das Netzteil (glaube ich). Hab erstmal 100nF Cs an
das Display und den Monoflop gelötet, hat abernichts geholfen.
Laut "state-of-the-art HP Speicher-Oszi" war der Spannungseinbruch
des Netzteils bei gigantischen 40mV. Es ist uebrigens nur das Display,
nicht aber der Controller abgestuerzt. Gelöst haben wir das Problem,
indem wir den Vorwiderstand von 4,7Ohm auf 18Ohm erhöht haben. Jetzt
saugt die Beleuchtung statt 147mA nur noch 79mA, ist etwas dunkler, das
Didplay bleibt aber an.
Wieso das Display bei 147mA ausgeht ist mir ein Raetsel. Laut
Datenblatt sollten da etwa 250mA durchfliessen (können/sollen). Aber,
naja, hauptsache es funktioniert jetzt.

Danke an alle, besonders an A.K. fuer die entscheidende Idee mit dem
groesseren R8.


MfG Tim

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