Hallo,
mein Problem ist dieses:
Ich habe eine Eingangsspannung von 16V (Laptopnetzteil)
und will nun eine Spannungsversorgung für ein TFT-Monitor basteln,
dieser benötigt die Spannungen -+12V, -+6,6V und 3,3V
Ich habe das nun strickt mit Spannungsregler hinter Spannungsregler
aufgebaut. Vielleicht kann sich ja jemand mal den Plan anschauen und
mir sagen ob das so funktionieren kann?
Danke =)
Moin,
vieleicht mal bei Schaltplan die einzelnen Anschlüsse beschriften. Dann
weiß man sicher, was du als Massebezug meinst.
Darf am DC/DC der negative Eingang mit dem Com-Ausgang verbunden werden?
Vin- ist bei mir Masse da ich 12V im bezug auf Masse anlege!
Hat schon seine richtigkeit.
Die einzelnen Anschlüsse sind unrelevant, die beiden linken sind
16V in und GND die anderen sind nur Ausgänge um später die geregelten
Spannungen abzugreifen, Masse ist eine und die selbe!
wenn die geringe Ausgangsleistung ok ist. Der ist ungeregelt, das heißt,
dass der unter Last etwas einknickt. Ich weiß nicht genau, ob das im
Datenblatt diese 10% sein sollen. Das wäre ja noch ok.
Simon schrieb:> Ich habe eine Eingangsspannung von 16V (Laptopnetzteil)> und will nun eine Spannungsversorgung für ein TFT-Monitor basteln,> dieser benötigt die Spannungen -+12V, -+6,6V und 3,3V
Du müsstest als erstes feststellen, welche Ströme Du bei den
einzelnen Spannungen brauchst. Danach richtet sich der übrige
Aufbau. Normalerweise brauchst Du auch keinen +- Wandler,
sondern es reicht ein einfacher mit galvanischer Trennung.
Der von Dir ausgesuchte erscheint mir etwas schwach.
Gruss
Harald
Simon schrieb:> Beispiel?!
z.B. musst du wissen wieviel Ampere der Eingang für 6,6V beansprucht
usw. Dann zusammenrechnen und ich befürchte auch, dass du mehr brauchst.
So ein LCD schluckt doch schon einiges, oder? Wenn das allerdings nur
für 12V gilt... glaub ich aber nicht.
Hier ein Auszug aus dem Datenblatt:
3.3V -> 0.12mA
6.6V -> 45.4mA
-6.6V -> 56.6mA
-12V -> 0.25mA
also sollte doch reichen, weniger als gedacht in der Summe!
Das ist aber kein LCD-Panel für den PC, oder?
die beiden neg. Spannungen brauche zusammen nicht mehr als 60mA. Sollte
klappen. Vielleicht noch beim DCDC die pos. Ausgangsspannung mit einem
1k Widerstand belasten. Der Übertrager braucht eventuell eine kleine
Dämpfung, damit sich nix aufschwingen kann.
Eine Frage noch bezüglich meines Plans:
die Kondensatoren C2 22µF und C6 0,1µF
sind ja offensichtlich parallel geschaltet,
Parallelschaltung von Kondensatoren bedeutet
das sich die Kapazitäten addieren, für den LM317
sicher kein Problem aber was hälkt der LM2940 davon?
Danke für eure Hilfe!!
Simon H. schrieb:> aber was hälkt der LM2940 davon?
Dem wird das nur bedingt gefallen. Er hatte andere Vorstellungen von
seinem Leben und seiner Zukunft. Eine anfängliche Enttäuschung wird in
Frustration umschlagen und anschließend in alternierend ausgeprägten
Depressionen gipfeln. Er wird sich in mitten der anderen
Spannungsreglern unbedeutend und vernachlässigt fühlen, was ihn seelisch
nur weiter ins Abseits führt. Trotz seiner niedrigen Dropout-Voltage
schafft er es nicht, oder nur sehr begrenzt, ein gesundes
Selbstwertgefühl zu entwickeln und rettet sich auf kurz der lang in den
Suizid.
Ne im ernst: Wenn du Angst hast, dass sich negative Spannungsdifferenzen
zwischen Ein- und Ausgang einstellen können, pack noch eine Diode
drüber. Das Datenblatt gibt hierzu aber nicht direkt einen Hinweis.
Simon schrieb:> Hier ein Auszug aus dem Datenblatt:>> 3.3V -> 0.12mA> 6.6V -> 45.4mA> -6.6V -> 56.6mA> -12V -> 0.25mA
Verlinke doch bitte mal das komplette Datenblatt, mir kommt das sehr
seltsam vor.
> Parallelschaltung von Kondensatoren bedeutet> das sich die Kapazitäten addieren,
Wenn Kondensatoren direkt nebeneinander sitzen.
Sind sie über eine längere Leitung getrennt,
ist das nicht mehr so, denn die Leitung ist eine
kleine Spule.
Auch ist der ESR, der "effektive Innenwiderstand"
dann eine Parallelschaltung, und der Frequenzgang,
bei welchen Frequenzen die Kondensatoren wie wirken,
anders.
All das kann zum Vorteil der Schaltung sein, oder
in Einzelfällen auch ein Nachteil. Gewisse Low-Drop
Regler mögen beispielsweise keinen zu niedrigen ESR
der Ausgangskondenstaoren.
Aber schlimmer ist die Reihenschaltung von Spannungsreglern.
Das kann zu Schwingungen führen. Da du aber unterschiedliche
Modelle hast, die unterschiedlich schnell regeln, ist das
bei deiner Schaltung nicht zu erwarten.
> für den LM317 sicher kein Problem aber was hälkt der LM2940 davon?
Der mag das.