Digitalpoti?

Gast #210453
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die Idee ist nicht schlecht, nehme zwei Lichtschranken, dann kannst du
die Richtung bestimmen. Vergiss das Referenzsignal nicht.
Oder nimm ein normales Poti und hänge einen AD-Wandler drann.
Oder nimm ein Linearmesssystem, das ist der Kamm in Perfektion.
Gast #210460
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Ich möchte mir ein digital Mischpult bauen. Die Anzahl an Kanälen weiß
ich noch nicht. Aber für jeden Kanal ein analog Schiebepoti und
A/D-Wandler wird zu teuer also dachte ich an eine digitale Version. Ich
hab auch schon überlegt Kapazitätssensoren (Touchpad mäßig)zu benutzen
aber da hab ich auch noch nicht viel gefunden, Synaptics hat zwar so
was ähnliches nur weiß ich nicht wo man so etwas privat in Deutschland
kaufen könnte und was die Dinger kosten.
Gast #210461
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Ich hab mal eine mechanische Lösung für so etwas gesehen.
Dabei hatte man auf die Achse eines Drehgebers ein Kunststoffrad
gesetzt was aussen mit Gummi (Reibung!) beschichtet war. Daneben befand
sich dann ein Schieber, der bei Bewegung den Drehgeber rotiert hat.

Das war aber eine custom Lösung. Ich denke nicht, dass es so etwas
fertig zu kaufen gibt. Aber vielleicht hast du die Möglichkeit das
nachzubauen.

HTH
Gast #210462
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@peter:

Wieso, Du brauchst doch nur einen A/D-Wandler.

Einfach auf einen Kanal multiplexen und gut is. Bei den größeren AVRs
ist sogar schon ein 8-fach Multiplexer eingebaut. Da kannste also
beispielsweise noch 8 weitere Analog-Multiplexer à 16 Kanäle
dranhängen, macht 96 Kanäle.
Gast #210463
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Hi peter,

eine viel billigere Lösung als normale Analogpoti an den AD-Eingängen
eines Microcontrollers wirst Du wohl nicht finden.

Eine Touchscreen-Lösung ist meiner Meinung nach nur interessant, wenn
es kein Life-Pult werden soll: da musst Du nämlich auf die Bühne
schauen und hast nicht die Zeit, die virtuellen Regler auf dem Touch zu
finden.

Schonmal über die Mechanik nachgedacht? Die ist (zumindest bei
Schiebereglern) fast anspruchsvoller als die Elektronik der
Bedieneinheit. Entweder Du lässt Dir di Front fräsen (dann musst Du Dir
keine Sorgen um den Poti-Preis machen) oder Du hast sehr viel Geduld
...

Soll das Ganze für Sound oder für Licht werden?

Viele Grüße, Stefan
Gast #210465
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Salve,

also ich bezweifle ehrlichgesagt den Sinn einer "rein digitalen"
Lösung. Wie bereits erwähnt wurde ist die Mehrkanal-A/D-Wandlung nicht
das Problem.
Im Gegensatz zu einem Drehencoder besitzt ein Schiebepoti eine absolute
Position, die meiner Meinung nach auch als solche ausgelesen werden
sollte. Es macht irgendwie keinen Sinn, einen Schieberegler mit
relativer Positionsbestimmung auszulesen. So etwas muß (nach)kalibriert
werden, weil nie garantiert werden kann, daß nicht doch mal ein Impuls
verlorengeht. Das Kratzen eines analogen Potis kannst Du evtl. per
Software unterbinden.
Trotz alledem, eine mechanische Lösung wäre evtl. ein normaler
Drehencoder mit Zahnrad und ein Schieberegler mit Zahnstange.

Mark
Gast #210466
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Nur mal als Anregung: Ich habe seit einiger Zeit ein MIDI-Steuerpult mit
16 Kanälen an einem ATMEGA16 hängen, da wirken 16 rein analoge Potis
(könnten auch Schieber sein), die ich wegens des Kratzens mit einem
470nF-Folienkondensator gepuffert habe (Elkos sorgen für
Nichtlinearitäten wegens der Leckströme, btw). Alle gehen auf einen 16
zu 1 Multiplexer und dann auf einen ADC-Anschluß vom ATMEGA. Dieser
gibt dann das MIDI-Signal aus, sobald sich an den digitalisierten Potis
etwas ändert. Funktioniert einwandfrei und mit 500kHz ADC Samplefrequenz
habe ich noch über 1,5kHz Abtastfrequenz für für jedes Poti, mehr als
genug für Echtzeit-Regelungen. Das sollte doch bei Deinem
Digitalmischpult auch funktionieren, zumal der Potipreis echt der
größte Kostenfaktor ist, weil ein ATMEGA und der Multiplexer und ein
wenig Elektronikbeikram echt für ´nen 10-er zu haben ist... und man hat
die Möglichkeit, per Software die Charakteristik der Regler anzupassen
(lin. / log.)...
#210468
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@Peter:

Nochmal die Frage: Wofür ist das Ganze? Ton oder Licht?

Oder anders gefragt: was hast Du Dir vorgestellt: Einen Schieberegler,
an den man einfach ein S/PDIF-Signal anschließt und der das dann
digital
abschwächt? Gibts nicht...

Wenn Du digitale Audiosignale bearbeiten willst, führen nur sehr
wenige Wege an DSPs vorbei. Ich würde auch einen "normalen analogen"
Schieberegler vorschlagen, eventuell sogar als Motorfader, dann gibts
auch mit der absoluten Position keine Probleme.

BTW: bei den ersten automatisierten Tonmischpulten (z.B. SSL9000) war
es gang und gäbe, daß die Schieberegler auch einen relativen Wert
darstellen konnten... Oder es gab 3 LEDs neben jedem Kanalzug, die
anzeigten, ob die Position des Schiebereglers mit der Einstellung des
VCAs übereinstimmt oder drüber/drunter lag. Auch ne Möglichkeit.

Der Sicherheit halber würde ich aber Motorfader empfehlen.

Greetz
KMT
#210469
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Sowas habe ich mal gesehen, war ein Digitalfadermodul aus älterer
deutscher Studiotechnik, ich glaube von ANT. Innen war ein
(wahrscheinlich Gray-) codierter Blechstreifen, ob der optisch oder
elektromechanisch ausgelesen wurde, war nicht zu erkennen. Ist aber
(auch gebraucht) höchstwahrscheinlich  nicht billiger als ein
Alps-Motorfader und in Stückzahlen sowieso nicht aufzutreiben...


Grüße
;Matthias


PS: Gerade gefunden:
http://www.fk-industrie.de/produktkatalog/P/S/D/257.html

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