Hallo Forum,
wie es schon im Betreff zu lesen ist, suche ich einen möglichst
günstigen Programmer für die Atmel Microcontroller, um mir den Einstieg
in die AVR Programmierung zu ermöglichen. Auch nach langem googeln bin
ich zu keinem Ergebniss gekommen.
Danke schon mal im Vorraus
MfG Horst
Im Atmel Shop gibt es den original jtagice3 für 99 Dolar, und Du
bekommst gleich einen vollwärtigen Jtag debugger gleich mit. Kostet
nicht viel mehr als gängige Clones, ersparst Dir aber den Stress mit FW
upgrades und Atmel Studio Support.
Hallo,
Ich hab folgende Programmer (alles Originale):
STK500, STK600, AVR Dragon und JTAGICE MK2.
Als letztes hab ich mir noch den JTAG ICE 3 gekauft. Allerdings bei
Mouser für ca. 250 Euronen.
Einfach dadurch, dass der JTAG ICE 3 erheblich schneller Programmiert
und Debugt hat sich das Teil für mich schon längst gelohnt
(Total Cost of Ownership).
Ich würd nix anders kaufen und wenn du das im Atmel Shop für $99
bekommst. Warum nicht...
mfg
Daniel
Danke für eure Antworten. Habe mich nochmal mit dem Thema befasst und
bin zu dem Schluss gekommen, dass es am besten wäre mir ein Einsteiger
Paket zu kaufen. Habt ihr da irgendwelche Tipps? Welches Buch wäre für
den Einstieg gut?
MfG Horst
> STK500, STK600, AVR Dragon und JTAGICE MK2.> Als letztes hab ich mir noch den JTAG ICE 3 gekauft. Allerdings bei> Mouser für ca. 250 Euronen.> Einfach dadurch, dass der JTAG ICE 3 erheblich schneller Programmiert> und Debugt hat sich das Teil für mich schon längst gelohnt> (Total Cost of Ownership).
Hier geht es um einen Einsteiger, da fängt man klein an und schaut erst
mal. Wenn der Geschmack dann gekommen ist, kann man immer noch 250
Euronen drauflegen.
Oder war DEIN erstes Auto gleich ein Ferrari ???
Hi !
Ich hab mir den hier nachgebaut und in ein altes USB Hub Gehäuse
eingebaut.
http://www.fischl.de/usbasp/
Schreibe damit AVR´s direkt am Breadboard.
Billigste Einsteigervariante.
LG
Reinhard Schopf schrieb:> Ich hab mir den hier nachgebaut und in ein altes USB Hub Gehäuse> eingebaut.> http://www.fischl.de/usbasp/> Schreibe damit AVR´s direkt am Breadboard.> Billigste Einsteigervariante.
Jaaa! USBasp sind genial und einfach. Ich hab zuerst den Original-Fischl
nachgebaut und zuletzt diesen, läuft sogar auf einem Tiny:
https://guloshop.de/shop/images/product_images/popup_images/64_1.jpg
Die Drähte oben kommen von der USB-Buchse des PCs, die Drähte an der
Seite gehen zu dem AVR, den ich damit programmieren will. Also, das auf
dem Bild ist nicht der zu programmierende µC, sondern der Programmer
selbst. Nicht verwechseln! ;-)
Blackbird schrieb:> Dumme Frage von mir:> Kann der auch mit dem AVR-Studio (z.B. 4.18) betrieben werden?
Nein, leider nicht.
Hier gibt es eine Übersicht über noch andere Programmer
AVR In System Programmer
Der hier
http://www.ehajo.de/Bausaetze/AVR-ISP-Stick
ist zb ein Adapter, der auch mit AVR-Studio funktioniert. Und bei €7
kann man doch nicht meckern.
(Generell gibt es viele, auch durchaus preisgünstige Programmer da
draussen. Obiger ist nur einer davon und stellt keine WErtung dar. Er
war nur der erste, den ich auf die SChnelle gefunden habe)
Aber ganz ehrlich: Ich würde auch sagen: nimm ein bischen Geld in die
Hand und kauf was von Atmel. Ist auf Dauer am stressfreiesten.
Puh, nach bereits fast 200 Hits von diesem Post auf meinen Shop muss ich
mich auch mal zu Wort melden:
Ich hatte lange lange Zeit ein STK-600 zum Programmieren von den AVRs.
Als ich das dann irgendwann geschrottet habe hatte ich leihweise einen
AVR-ISP-mkII von Atmel. Was mich an dem primär stört ist, dass er ein
echter ISP-Programmer ist, die Zielplatine also nicht mit Spannung
versorgt. Da ich aber (wenn ich zB nur µCs für meine Bausätze
programmiere) oft keine ganze Schaltung um den Chip habe, benötige ich
die Spannung vom Programmiergerät. Aus diesem Grund verwende ich seit
langem den AVR-ISP-Stick für 6,90€ aus meinem Shop, mit avrdude zusammen
spielt das Ding echt gut.
Mit dem AVR-Studio möchte ich ihn nicht verwenden (als STK-500 Clon).
Dank des neuen Atmel-Studios kann man ihn aber mit avrdude einbinden,
das geht problemlos. Was fehlt ist das komfortable setzen der Fuses wie
es vom Studio super unterstützt wird, sowas geht nur mit einem original
von Atmel oder einem Clon desselbigen.
Einen AVR-ISP-mkII-Clon habe ich indirekt auch im Angebot:
http://www.ehajo.de/Bausaetze/Atmega32u2-Breakout-Board
Zusammen mit der Anleitung hier:
http://dokuwiki.ehajo.de/artikel:atmega_u-howto:avrisp-mkii
hat man einen Programmieradapter, der nahtlos ins AVR-Studio eingebunden
werden kann.
Um nicht nur Werbung für mich zu machen, auch andere Anbieter haben
Breakoutboards für die Atmega*U2-Serie:
http://www.watterott.com/de/ATMEGA8U2-Breakout von Sparkfun, ist
allerdings ein M8U2, da hat der Code nicht platz, man müsste also den
Chip tauschen.
http://www.ladyada.net/products/atmega32u4breakout/
Prinzipiell fände ich auch die Atmega*U2 oder U4 als Anfänger-ICs ganz
nett, da kann man sich den Programmer komplett sparen und einfach per
FLIP die Software aufspielen. Die oben genannten Breakout-Boards können
auch auf ein Breadboard gesteckt werden und sind so meiner Meinung nach
super für die ersten Gehversuche geeignet (zusätzlich hat man noch quasi
gratis +5V vom USB).
Hallo, jetzt gehts mir fast wie Hannes, und ich muss mich auch mal
melden. :-)
Wenn ich das recht beobachte, startet mindestens einmal pro Woche eine
Diskussion um den "besten AVR-Programmer". Hey, den gibt es nicht! Für
jeden ist etwas anderes "gut" bzw. "am besten".
Programmer gibt es in allen Formen und Farben, zum Löten, zum Stecken,
fix und fertig, für seriell, für parallel, für USB. Manche können JTAG,
manche nicht, manche können HV-Programmierung, manche nicht.
Und manche kosten 70 Euro, manche 3 Euro.
Die von Hannes angepriesenen (echten) USB-AVRs mit Bootloader finde ich
sehr gut. Viele Leute brauchen aber fürs Endprodukt nicht unbedingt eine
vollwertige USB-Schnittstelle, sondern nur drei Pins, um irgendwas zu
messen und schalten, dann sind die Teile etwas überdimensioniert.
Vielleicht eine dumme Frage: gibt es auch Bootloader mit V-USB? Das wäre
ein guter Kompromiss.
Oder besser doch gleich einen echten Programmer verwenden, dann ist man
unabhängig von Bootloadern und kann die volle Kapazität und die volle
Leistung eines AVRs fürs Nutzprogramm verwenden. Jeder eben wie er will.
:-)
Karl Heinz Buchegger schrieb:>> Dumme Frage von mir:>> Kann der auch mit dem AVR-Studio (z.B. 4.18) betrieben werden?>> Nein, leider nicht.
Hier würde ich gerne ein "Jein" anfügen. Für USBasp lässt sich im
Allgemeinen avrdude als "Tool" ins AVR-Studio einklinken und dann zum
Programmieren benutzen. Es gibt hier im Forum auch eine bebilderte
Anleitung dazu. Müsste sie jetzt aber erst mal raussuchen...
Ich selber mag AVRstudio nicht so und verwende praktisch nur avrdude
(oft mir Burn-O-Mat). Aber die Geschmäcker sind wirklich verschieden.
:-)
> Hier gibt es eine Übersicht über noch andere Programmer> AVR In System Programmer
Richtig, wertvolle Übersicht! Glaub, den USBasp-Teil muss ich mal
aktualisieren, da fehlen noch Kleinigkeiten.
Schönen Abend euch allen!
Markus