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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik negativ in positiv


Autor: normen (Gast)
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hallo,
bin ein anfänger und habe folgende frage:

wie kann ich eine negative gleichspannung auf eine positive spannung
umkippen?

Autor: Danny P. (Gast)
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hm, spontan fällt mir nur ein invertierender verstärker mit
verstärkungsfaktor = 1 ein

Autor: chriss chd (Gast)
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und woher soll der die negative spannung nehmen?
dc/dc inverter

Autor: TravelRec. (Gast)
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@ normen:

Schreib mal mehr damit wir wissen, wozu das ganze

Autor: Lucky Fu (Gast)
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wenn du sonst nix dran hast würd ich einfach die pole vertauschen...
aber ohne zu wissen, um was es geht kann man da nich viel zu sagen

Autor: Stefan Schütte (Gast)
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Moin,

mit einem LM2575 kannst Du eine recht simple Schaltung mit
wenigen externen Bauelementen aufbauen. Das Datenblatt
kannst Du Dir von der Homepage von Reichelt (www.reichelt.de)
saugen.
Have a lot of fun
   Stefan

Autor: normen (Gast)
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also,
das signal kann den zustand -5V, 0V, 5V annehmen. dieses signal möchte
ich an meinen µC anschliessen und zwar soll -5V und 5V eine 1 bedeuten
an meinem µC bedeuten, dass bit ist gesetzt und die 0V bedeutet das bit
ist nicht gesetzt.
deswegen möchte ich die -5V umkippen damit 5V am port des µC anliegt,
quasi eine 1.


wie stelle ich das am besten an?

Autor: tex (Gast)
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wie wäre es mit einer grätzbrücke ,einem Gleichrichter?

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Zwei Optokoppler mit antiparallel geschalteten Dioden?

...

Autor: TravelRec. (Gast)
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Oder einen AC-Optokoppler (hat 2 antiparallele Dioden drin, die auf
einen Fototransistor senden) z.B. SFH 6206-2 beim großen C.
Vorwiderstand für die Dioden nicht vergessen.

Autor: Hannes Lux (hannes)
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Dann kann man aber die Polarität nicht unterscheiden. Ich ging davon
aus, dass das Signal trinär ist, also positiver Pegel, negativer Pegel
und kein Pegel, also 3 verschiedene Informationen.

...

Autor: Georg-Johann Lay (Gast)
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...oder simpel mit einem MAX2323? Der beinhaltet eine Charge-Pump und
die erzeugten Spannungen sind zugänglich ;-)

Autor: TravelRec. (Gast)
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Nee nee - normen schrieb doch, sowohl -5V als auch +5V sollen 1 ergeben,
nur 0V soll 0 sein, der MAX2323 interpretiert dies anders!!!

Autor: Stefan (Gast)
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Vielleicht realisiert du es auch mit einem einfachen
Fensterdiskriminator. Lässt sich sehr günstig (standard OP) und mit 2
ICs machen:

                                 |\|
               +2,5Vref  --------|-\
                                 |  >---+
                          +------|+/    |
                          |      |/|    |
                          |             |   __
                          |             + -\  \
           -5/0/+5 ------+|                 |  |----- MC
                          |             + -/__/
                          |             |
                          |      |\|    |
                          +------|-\    |
                                 |  >-  +
                -2,5Vref --------|+/
                                 |/|

Dein Signal kann -5, 0 und +5 Volt annehmen. Die OPs machen dir daraus
ein TTL Signal (assymetrische Versorgung der OPs). Ein nachgeschaltenes
OR-Glied liefert LOW oder HIGH an den MC-Port.

Das einzige Thema ist die Erzeugung der Referenzspannungen.

Autor: Stefan (Gast)
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Also am MC-port sieht es dann so aus:

-5V = HIGH
0V = LOW
+5V = HIGH

so brauchst du es doch oder ?

Autor: Stefan (Gast)
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Das OR kannst dir auch sparen und dagegen 2 Dioden einsetzen. Musst halt
welche mit geringer Durchlasspannung nehmen (z.B. Germaniumdiode):

                                 |\|
               +2,5Vref  --------|-\
                                 |  >---+             MC
                          +------|+/    |             |
                          |      |/|    |             |
                          |             |             |
                          |             +------>|-----+
           -5/0/+5 ------+|                           |
                          |             +------>|-----+
                          |             |
                          |      |\|    |
                          +------|-\    |
                                 |  >-  +
                -2,5Vref --------|+/
                                 |/|

Sorry, hatte erst gar nicht an die Diodenlösung gedacht.

Autor: normen (Gast)
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hallo,
erstmal danke für eure vorschläge, vorallem für die schaltung, bin auf
diesem gebiet ein anfänger und da hilft so eine schaltung am meisten.

>Also am MC-port sieht es dann so aus:
>-5V = HIGH
>0V = LOW
>+5V = HIGH
>so brauchst du es doch oder ?

ja genau. habe es in electronic workbench versucht nach zu bauen aber
da kammen komische sachen raus,siehe anhang, was für ein fehler mache
ich?

Autor: normen (Gast)
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5V

Autor: normen (Gast)
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0V

Autor: Lucky Fu (Gast)
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das liegt an der versorgungsspannung der opv's, er schrieb doch, daß
sie assymetrisch sein muss

Autor: Mario (Gast)
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Hallo,

OPs mit +5V/0V versorgen und evtl. an den Eingang des µCs noch einen
Pull-Down (damit es auch sicher auf 0V runtergeht). Dann sollte auch
die Simulation klappen.

Grüße, Mario

Autor: Stefan (Gast)
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Klick mal Doppelt auf die OPs, da solltest die Versorgungsspannung
dieser einstellen können (5V und 0V = assymetrische Versorung; hab ich
in meinem ersten Post vermerkt)

Zu den angezeigten 40V in deinem Bild. Workbench nimmt standardmäßig
eine Versorgung der OPs von +21V/-21V an. Die Ausgäng nehmen bei HIGH
21V und bei LOW -21V an (Versorgungspegel). Wenn nun der Ausgang von
OP1 auf HIGH und der von OP2 auf LOW steht, hast du eine Differenz von
~40V zwischen den Ausgängen.

Autor: Stefan (Gast)
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Ich hab dir mal einen Screenshot angehängt, wie das Menü bei mir
aussieht (Multisim 8). Rechts die Standardeinstellungen, links die
Änderung.

Gruß

Autor: Stefan (Gast)
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Ich bins schon wieder ^^. Um noch kurz was zu der Erzeugung der
negativen Referenzspannung zu sagen. Dafür gibt es einen schönen IC
names LT1054. Er macht dir aus +Ub --> -Ub; und das bis 15V.
Aussenbeschaltung sind 3 Kondensatoren! Bitte auf die Polung am -Out
achten! Kostet um die 5€, dafür halt kein Bauteilaufwand und
platzsparend!

Die Referenz würde ich dann mit 2,8V- oder 2,1V Z-Dioden machen (pos.
und neg. U-Ref)

Autor: normen (Gast)
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habe die op´s so versorgt wie ihr gesagt habt.
bei 0V eingang ist alles ok.

aber gucktmal bei -5V und 5V.

ich bin wahrscheinlich zu dumm, was habe ich jetzt wieder falsch
gemacht?

ps. manchmal wenn ich ein voltmeter anschliesse steht da z.b. 10`V, was
bedeutet "´" und wie bekomme ich es weg bei workbench?

Autor: Stefan (Gast)
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Nein, du hast nichts falsch gemacht! :) Die Angezeigte Spannung stimmt
in beiden Fällen!

Ein kleiner Abstecher zur Messtechnik: Wenn du mit deinem Voltmeter vom
Ausgang OP1 nach Ausgang OP2 mist und OP1 = HIGH bzw. OP2 = LOW ist,
bekommst du +5V am Voltmeter.

Lässt du dein Voltmeter so angeschlossen und drehst aber die Polarität
(jetzt hat OP2 = HIGH und OP1 = LOW), zeigt dir dein Voltmeter
natürlich -5V an! Das ist das gleiche wie wenn du an 12V mist und dann
die Messstrippen vertauschst; also GND vom Messgerät auf PLUS und die
rote Messstrippe auf Masse deiner Schaltung!

Mach mal statt den beiden normalen dioden 2 LEDs in die Schaltung und
du wirst sehen, dass es so stimmt!

Gruß

Autor: Stefan (Gast)
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Zu den angezeigten " -4,485V" !! Beim Voltmeter in Workbench ist PLUS
immer oben am Messgerät. Du hast also PLUS vom Voltmeter auf GND
liegen! Dreh die Anschlüsse am letzten Voltmeter und deine Spannung
stimmt auch hinter dem Diodengatter.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Sachmal Leute merkt Ihrs noch !

Nen Haufen Opamps, negative Betriebsspannung usw., komplizierter gehts
nimmer.


TravelRec. hat doch schon alles gesagt:

Einfach nen AC-Optokoppler mit 2 antiparallelen LEDs nehmen und die
Sache ist vergessen.

Man muß eben die Antworten auch lesen.


Peter

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