negativ in positiv

Gast #211011
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Moin,

mit einem LM2575 kannst Du eine recht simple Schaltung mit
wenigen externen Bauelementen aufbauen. Das Datenblatt
kannst Du Dir von der Homepage von Reichelt (www.reichelt.de)
saugen.
Have a lot of fun
   Stefan
Gast #211012
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also,
das signal kann den zustand -5V, 0V, 5V annehmen. dieses signal möchte
ich an meinen µC anschliessen und zwar soll -5V und 5V eine 1 bedeuten
an meinem µC bedeuten, dass bit ist gesetzt und die 0V bedeutet das bit
ist nicht gesetzt.
deswegen möchte ich die -5V umkippen damit 5V am port des µC anliegt,
quasi eine 1.


wie stelle ich das am besten an?
Gast #211019
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Vielleicht realisiert du es auch mit einem einfachen
Fensterdiskriminator. Lässt sich sehr günstig (standard OP) und mit 2
ICs machen:

                                 |\|
               +2,5Vref  --------|-\
                                 |  >---+
                          +------|+/    |
                          |      |/|    |
                          |             |   __
                          |             + -\  \
           -5/0/+5 ------+|                 |  |----- MC
                          |             + -/__/
                          |             |
                          |      |\|    |
                          +------|-\    |
                                 |  >-  +
                -2,5Vref --------|+/
                                 |/|

Dein Signal kann -5, 0 und +5 Volt annehmen. Die OPs machen dir daraus
ein TTL Signal (assymetrische Versorgung der OPs). Ein nachgeschaltenes
OR-Glied liefert LOW oder HIGH an den MC-Port.

Das einzige Thema ist die Erzeugung der Referenzspannungen.
Gast #211021
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Das OR kannst dir auch sparen und dagegen 2 Dioden einsetzen. Musst halt
welche mit geringer Durchlasspannung nehmen (z.B. Germaniumdiode):

                                 |\|
               +2,5Vref  --------|-\
                                 |  >---+             MC
                          +------|+/    |             |
                          |      |/|    |             |
                          |             |             |
                          |             +------>|-----+
           -5/0/+5 ------+|                           |
                          |             +------>|-----+
                          |             |
                          |      |\|    |
                          +------|-\    |
                                 |  >-  +
                -2,5Vref --------|+/
                                 |/|

Sorry, hatte erst gar nicht an die Diodenlösung gedacht.
Gast #211022
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hallo,
erstmal danke für eure vorschläge, vorallem für die schaltung, bin auf
diesem gebiet ein anfänger und da hilft so eine schaltung am meisten.

>Also am MC-port sieht es dann so aus:
>-5V = HIGH
>0V = LOW
>+5V = HIGH
>so brauchst du es doch oder ?

ja genau. habe es in electronic workbench versucht nach zu bauen aber
da kammen komische sachen raus,siehe anhang, was für ein fehler mache
ich?
Angehängte Dateien:
Gast #211027
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Klick mal Doppelt auf die OPs, da solltest die Versorgungsspannung
dieser einstellen können (5V und 0V = assymetrische Versorung; hab ich
in meinem ersten Post vermerkt)

Zu den angezeigten 40V in deinem Bild. Workbench nimmt standardmäßig
eine Versorgung der OPs von +21V/-21V an. Die Ausgäng nehmen bei HIGH
21V und bei LOW -21V an (Versorgungspegel). Wenn nun der Ausgang von
OP1 auf HIGH und der von OP2 auf LOW steht, hast du eine Differenz von
~40V zwischen den Ausgängen.
Gast #211029
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Ich bins schon wieder ^^. Um noch kurz was zu der Erzeugung der
negativen Referenzspannung zu sagen. Dafür gibt es einen schönen IC
names LT1054. Er macht dir aus +Ub --> -Ub; und das bis 15V.
Aussenbeschaltung sind 3 Kondensatoren! Bitte auf die Polung am -Out
achten! Kostet um die 5€, dafür halt kein Bauteilaufwand und
platzsparend!

Die Referenz würde ich dann mit 2,8V- oder 2,1V Z-Dioden machen (pos.
und neg. U-Ref)
Gast #211030
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habe die op´s so versorgt wie ihr gesagt habt.
bei 0V eingang ist alles ok.

aber gucktmal bei -5V und 5V.

ich bin wahrscheinlich zu dumm, was habe ich jetzt wieder falsch
gemacht?

ps. manchmal wenn ich ein voltmeter anschliesse steht da z.b. 10`V, was
bedeutet "´" und wie bekomme ich es weg bei workbench?
Angehängte Dateien:
Gast #211031
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Nein, du hast nichts falsch gemacht! :) Die Angezeigte Spannung stimmt
in beiden Fällen!

Ein kleiner Abstecher zur Messtechnik: Wenn du mit deinem Voltmeter vom
Ausgang OP1 nach Ausgang OP2 mist und OP1 = HIGH bzw. OP2 = LOW ist,
bekommst du +5V am Voltmeter.

Lässt du dein Voltmeter so angeschlossen und drehst aber die Polarität
(jetzt hat OP2 = HIGH und OP1 = LOW), zeigt dir dein Voltmeter
natürlich -5V an! Das ist das gleiche wie wenn du an 12V mist und dann
die Messstrippen vertauschst; also GND vom Messgerät auf PLUS und die
rote Messstrippe auf Masse deiner Schaltung!

Mach mal statt den beiden normalen dioden 2 LEDs in die Schaltung und
du wirst sehen, dass es so stimmt!

Gruß
Gast #211032
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Zu den angezeigten " -4,485V" !! Beim Voltmeter in Workbench ist PLUS
immer oben am Messgerät. Du hast also PLUS vom Voltmeter auf GND
liegen! Dreh die Anschlüsse am letzten Voltmeter und deine Spannung
stimmt auch hinter dem Diodengatter.
#211033
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Sachmal Leute merkt Ihrs noch !

Nen Haufen Opamps, negative Betriebsspannung usw., komplizierter gehts
nimmer.


TravelRec. hat doch schon alles gesagt:

Einfach nen AC-Optokoppler mit 2 antiparallelen LEDs nehmen und die
Sache ist vergessen.

Man muß eben die Antworten auch lesen.


Peter

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