Hallo Thomas,
ich werde mal erläutern was ich so dazu weiß.
Stromanstieg:
Der Wert sollte nicht überschritten werden, sonst kommt
es zum Durchzünden des internen Thyristors/Triacs (je nachdem
wie das aufgebaut ist). Parallelschaltung hilft bei diesem
Problem gar nichts und ist meist sowieso kritisch (wenn die
Bauteile einen NTC Verhalten haben, z.B. Bip-Tansistor).
Rein theoretisch müsste man die Dinger seriell schalten können, ob
das aber wegen des Stromanstiegs was hilft, müsste man sich
genau überlegen. Ich würd´s lassen.
Phasenanschnittst:
Nun, Triacs kann man nur einschalten, aber nicht ausschalten, daher
wird´s mit PWM nix. Ausschalten tut sich ein Thyristor von selbst,wenn
der Stromfluss durch ihn aufhört (bei AC also beim Nulldurchgang).
In deinem fall bräuchtest du eine Phasenanschnittsteuerung, das heißt
bei 100% wird schon beim Nulldurchgang eingeschaltet. Bei z.B. 70%
entsprechend später. Das heißt du musst auf den Nulldurchgang warten
(und den erkennen). Dann musst du je nach gewünschter Leistung
eine gewisse Zeit Warten und dann den Triac Zünden.
Heizungen werden oft mit der sogenannten Schwingungspaketsteuerung
geregelt. Dabei wird nicht die Phasen angeschnitten, sondern eine
gewisse Anzahl von Schwingungen aus/eingeschaltet (wie PWM nur mit
einer ganzen Anzahl von Halbperioden). Da muss man theoretisch
nicht unbedingt den 0-Durchgang erkennen, aber es erzeugt sehr viele
Störungen, wenn man irgendwo einschaltet. Dafür ist normalerweise
eine Zero-crossing-detection-unit. Diese Variante kannst du aber nicht
verwenden, weil dir in den Pausen den Lichtbogen abreißt (denke ich).
Wegen der Induktivität müsstest du noch für ein entsprechendes
Entlastungsnetzwerk aus (meist aus RC aufgebaut) sorgen, aber da
kann ich dir nichts genaues sagen, da ich kein Leistungselektroniker
bin.
Übrigens hab ich beim ganzen Text angenommen, dass du das Ding auf
der Primär (also Netzseite) regeln willst.
Wiesi