Möglich bestimmt. Kannst ja mal zum Thema CNN schauen (Cellular Neural
Networks, Leon Chua/Lin Yang). In der analogen Variante davon fungieren
Zellen als Konstantstromquellen - die Dimensionierung muss halt so
gewählt werden, dass bestimmte Diff-Gleichungen gelöst werden. Ist aber
wohl eher ein Dissertationsthema und alles andere als trivial
e-technisch umzusetzen - insbesondere weil solche Analogrechner zwar an
sich sehr interessant aber aufgrund der verfügbaren Rechenleistung und
Qualitäten digitaler Hardware heute unbedeutend sind. Außerdem ist das
Lernen der Parameter auch erstmal sportlich. Aber wenn du es so
modelliert kriegst und das Problem der Nichtlinearität analog geschickt
gelöst kriegst, warum nicht.
Für einfache Sachen wie Lorenzattraktoren oder so sicher mal ne
interessante Sache oder digital für Operationen auf Bildern
(Textwiederherstellung/Morphologie in Echtzeit) oder auch OCRs.
Letztlich funktionieren alle unsere Computer nur analog, wenn auch
extrem Low-Level... ^^