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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 230V an uC


Autor: Christian Strickmann (Gast)
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Tach,
auf die Gefahr hin, daß es schon viele Threads davon gibt, mache ich
auch einen auf ...

Habe die Suche durchgeqäult, bin aber bis jetzt zu keinem ergebnis
gekommen !

Wie kann ich am einfachsten ( Optokoppler ) viele ( 20 ) Netzsignale (
230V ) auf einen Mikrokontroller legen.

Das ganze soll für ne Rolladensteuerung sein.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen

gruß christian

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Geht´s auch konkreter? Was soll der µC mit den angeschlossenen
Optokopplern / Netzsignalen machen oder sollen die was mit dem µC
machen ??!?!

Autor: Christian Strickmann (Gast)
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Die Signale sind halt Taster in einer vorhandenen 230V
Elektroinstallation. Wollte es erst mit ner SPS machen, aber dann ist
mir auch halt die Idee mit dem µC gekommen.

Sind halt ganz normal Eingänge. Die Rolladen ( Ausgänge ) selber werde
ich wohl mit Relais ansteuern ...

Für die Eingänge ging das natürlich auch, wollte aber eigentlich nicht
soviel "Klappertechnik" dort drin haben

Autor: Jens D. (jens) Benutzerseite
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Hallo
also in der regel kannst du kein 230V Signal an den µC legen..
du kannst nur ueber optokoppler und passendem vorwiderstand,
gleichrichter erkennen, ob ein signal anliegt..
schöner und sicherer waehre es allerdings ueber einen kleinen
transformator (es gibt schon sehr sehr kleine..

oder du betreibst deine taster ueber eine gleichspannung (5V zB.)..
zum schalten der Motoren kannst du dann ja ein relais nehmen oder
machst das ganze ueebr ein triac..

gruss Jens

Autor: Manfred Brauchle (manfred)
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also das wäre eine Möglichkeit

                                             HC14
                 470k   470k
                  __    __                  |\
 230V  --->|-----|___|--|___|--o----o---o-----| >O-
                               |    |   |+    |/
                              .-.   |  ===
                              | |   z  /-\
                              | |   A   |
                              '-'   |   |
                               |    |   |
 GND   ------------------------o----o---o---------
                             39k        1µ
                                   4.7V
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)

aber ACHTUNG nicht galvanisch getrennt, also Obacht, Lebensgefahr,
qualified personal only (oder wie das auch immer dransteht)

2x470k nehmen, da ein einzelner 1M mit der erforderlichen
Spanungsfestigkeit nicht so leicht zu bekommen ist

Autor: LoRo (Gast)
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Natürlich kannst Du die 220V an den MC legen. Der wird dann kurz glühen,
was einen schönen Effekt für die Signalisierung bringt. Leider
funktioniert das nur einmal. Ich würde den MC sockeln, dann brauchst du
ihn nicht immer einlöten, auslöten wird er sich von selbst. Ist doch
praktisch.

Autor: Jens (Gast)
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@LoRo

Go away!

Autor: Christian Strickmann (Gast)
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Prima Idee ... Von dem Glühen hat man aber nicht viel wenn ein Gehäuse
drum ist ...

Aber ich denke die Geruchsbelästigung ist auch nicht zu verachten ...

:-(

@Jens,

hast du vielleicht ne Bestellnummer von Reichelt oder so, daß ich mir
die mal ansehen kann !

Autor: Jens D. (jens) Benutzerseite
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22mm X 24mm ausgang 6V bei 1,90 EUR
die reichen dicke ;)

aber da muesste es noch etwas anderes geben..
schau dir evtl mal datenblätter zum thema optokoppler an, da wirst
sicher fuendig
evtl sind da sogar schaltbeispiele drin

gruss Jens

Autor: Jojo S. (Gast)
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es gibt Optokoppler die einen Gleichrichter und weiteres Zubehör gleich
eingebaut haben für solche Anwendungen: MOC3041, HCPL3700 und ähnliche.
Damit wird der Aufbau einfach und sicher. Zum Schalten gibts auch Solid
State Relais, z.B. Sharp S202xx Serie. Leider auch nicht ganz billig,
aber die haben z.T. Nulldurchgangsschalter und Snubber RC Glied schon
mit drin.

Autor: Marko B. (Gast)
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Es gibt eine Appnote (von Microchip?), da werden die 230V direkt über
einen Widerstand an einen Portpin gelegt. Die eingebauten ESD-Dioden am
Portpin begrenzen die Spannung auf ein für den Controller ungefährliches
Maß.

Autor: vorbeigeschlendert (Gast)
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die Schaltung etwas weiter oben scheint doch auch ganz OK zu sein? macht
das Sinn?

Autor: Hartmut Gröger (Gast)
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Hi

Von Atmel gibt es auch eine AppNote. Suche mal nach
Nulldurchgangserkennung oder so ähnlich.

MfG HG

Autor: TravelRec. (Gast)
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Bei dem Betrieb mit Optokoppler muß außerdem die aufgenommene Leistung
berücksichtigt werden, da diese so um die 5mA brauchen um zu
"Leuchten". Der Widerstand zwischen 230V (gleichgerichtet) und dem
Optokoppler muß diese Leistung verbraten können, wenn auch nur die
kurze Zeit des Drückens. Ich würde mich auch dem anschließen, die
Taster mit Niederspannung oder mit gar keiner (ziehen den gepullupten
Portpin nach Masse) betreiben, ist um einiges sicherer, sowohl für den
Prozi als auch für´s eigene Leben. Was auch geht: alle Taster im Haus
auf eine 2-adrige Leitung, davon ist eine Masse. Von jedem Taster zum
nächsten wird ein definierter Widerstand in die andere Leitung
eingefügt. Wird irgendwo im Haus ein Taster gedückt, stellt sich auf
den Leitungen ein Widerstand ein, den man über PullUp und
Siebkondensator mit dem A/D digitalisieren kann (mehrere Abfragen
sorgen für Entprellung und sicheres Detektieren der Taster). Werden
zufällig mehrere Taster zum gleichen Zeitpunkt gedrückt, gewinnt der
dem Prozessor am nächsten liegende.

Autor: Hartmut Gröger (Gast)
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Nachtrag

Die Atmel AppNote ist AVR182. Dort wird der Anschluss eines Atmels an
240V beschrieben.

MfG HG

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