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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Drehzahlregler via AVR


Autor: Boris B (Gast)
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Hallo alle samt,

ich habe mir  eine kleine Platinenfräse gebaut und will die jetzt etwas 
verbessern.
In erster Linie geht es mir um eine Drehzahlreglung, hat jemand eine 
Idee, wie sich sowas mit einem DAC machen lässt? Ich würde dann einfach 
gern die Drehzahl binär über einen 574er Latch einstellen können, die 
DZ-Messung ist mir schon gelungen, aber alle Versuche mit der Drehzahl 
(DAC+OPAMP etc.) sind bisher misslungen.
Der Motor braucht max. 18V/1A.
Wäre toll, wenn jemand was dazu weis.
Boris

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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PWM heißt das Zauberwort. Je nachdem in welchem Verhältnis die 
Ein/Ausschaltdauer ist, läuft der Motor mehr oder weniger schnell. 
Frequenz ein paar kHz. Der AVR Timer 1 kann PWM, siehe Datenblatt. Man 
konfiguriert den Timer, ins Output-Compare-Register schreibt man den 
gewünschten Wert, schon hat man ein passendes Signal am PWM-Ausgang. An 
den Ausgang ein entsprechend leistungsfähiger MOSFET (such mal nach 
"mosfet" im Forum) und da mit Schutzdiode den Motor dran.

Gruß
Andrea

Autor: Boris B (Gast)
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Danke für die Antwort,
klar die PWM-Geschichte ist schon ok, ich brauch aber dennoch die 
Version mit dem Latch, da dieses Modul später nicht direkt mit dem µC 
verbunden ist, sondern über einen Datenbus, deshalb dieser Umweg. Wäre 
toll, wenn jemand was weis.
Boris

Autor: guenter (Gast)
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Hallo Boris

Kennst Du die IC L293 bzw. L298 ? mit denen kann
man Drehstrom-Motoren hervorragend ansteuern
(rechts/links/Drehzahl über PWM)

Günter

übrigens mit den Latch 574 habe ich auch mal angefangen
die Dinger sind sehr empfindlich auch Störungen besonders wenn längere 
Datenleitungen im Spiel sind

Autor: guenter (Gast)
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Hallo Boris

...muss natürlich Gleichstrom-Motoren heissen ...

Sorry

Autor: crazy horse (Gast)
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wenn du die Drehzahl wirklich regeln willst, gehört dazu ein Regelkreis, 
und dazu gehört neben dem Sollsignal auch ein Istsignal.
Aber wahrscheinlich willst du nur einen Drehzahlsteller, oder?

Autor: thkaiser (Gast)
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Nur mit einem 574 und einem DAC kommst Du nicht zum Ziel. Wenn Du "nur" 
eine bestimmte Spannung an den Motor geben möchtest, um die Drehzahl zu 
Regeln, hast Du bei der Kombination DAC-OP das Problem: Wohin mit der 
Verlustwärme? Mal angenommen, Du möchtest Deinen Motor mit 50% laufen 
lassen, und nehmen wir weiterhin an, dies wäre bei 9V der Fall (ist es 
allerdings nicht), müßtest Du bei 1A 9V "verbraten", das sind 9 Watt.
Klemm doch einfach einen 90S1200 oder 90S2313 anstelle des 574 an den 
Bus und mach es mit PWM. Mit einem Geber könntest Du sogar die ist- mit 
der soll-Drehzahl vergleichen und nachregeln. Auf jeden Fall ist diese 
Lösung einfacher und billiger als einen DAC und einen Leistungs-OP zu 
bauen.

Autor: Günter (Gast)
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Hallo thkaiser

Klemm doch einfach einen 90S1200 oder 90S2313 anstelle des 574 an den 
Bus und mach es mit PWM. Mit einem Geber

***************
mit welcher Hardware ist denn ein 'Geber' zu realisieren ???
*************** m.f.g  Günter

könntest Du sogar die ist- mit der soll-Drehzahl vergleichen und 
nachregeln. Auf jeden Fall ist diese Lösung einfacher und billiger als 
einen DAC und einen Leistungs-OP zu bauen.

Autor: thkaiser (Gast)
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Das einfachste wäre eine Reflektionslichtschranke und eine Markierung 
auf der Welle. Anhand der Impulsabstände läßt sich die ist-Drehzahl 
errechnen. Etwas teurer, aber Störungsfreier ist die induktive Abtastung 
oder per Hall-Sensor. In der Industrie wird es meistens über 
Tacho-Generator gelöst, die eine der Drehzahl proportionale Spannung 
ausgeben. Letzteres ist aber für den Hobby-Bereich ein wenig aufwändig / 
teuer.

Autor: Arne (Gast)
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Hallo,

also an Hall-Sensoren habe ich auch schon mal für einen Drehzahlmesser 
gedacht. Die finden sich immer "supergünstig" in nicht wirklich alten 
aber kaputten Lüftern wie sie auch im PC vorkommen (egal ob Netzteil, 
CPU oder sonstiger Chip-Lüfter).

Gruß,
Arne

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