Komparatorschaltung richtig?

Gast #212529
Hi,

habe für Erkennung des Nulldurchgangs den Komparator eines Atmels 2313
wie im Anhang beschaltet.
Der Trafo ( reichelt: bestnr. 150.06-1 ) wird allerdings etwas warm.

Also frag ich mich ob mit meiner Schaltung alles inordnung ist oder ob
ich etwas falsch gemacht habe, funktionieren tuts soweit.

Am Sekundärkreis messe ich eine Wechselspannung von 10V, darf ich das
dem Atmel auf längere dauer antun?

wäre dankbar um Antworten!
schönen Abend noch!
Angehängte Dateien:
Gast #212530
was soll man dazu sagen?

Was soll der 4,7k  bewirken?
Wo ist der Bezugspunkt?
Wieviel Prozessoren stehen zur Verfügung (weil alle defekt werden)?

Kurt
Gast #212531
4,7k  damit ein kleiner Strom fließt und es keinen kurzschluß gibt.

bezugspungt; versteh ich nicht aus der zeichnung geht doch hervor wie
es gemeint ist, ist ja zum detektieren des Nulldurchgangs!

letzten Punkt versteh ich nicht! Die Schaltung funktioniert ja schon,
und Prozesssor ist auch nicht kaputt gegangen...

mich verwirren die 10 V die Ich messe!


Vielleicht kann mir ja doch noch wer weiterhelfen ob die Schaltung so
ok ist!
Gast #212532
der 4,7er bewirkt dass der trafo nicht in der leerlaufspannung läuft!
bezugspunkt kannst du letzten endes überall hinlegen.

ersteres und letzteres versteh ich ned...

steini
Gast #212533
Ich würde auch vermuten, daß Du den µC wegschmeißen kannst.

Ein Blick ins Datenblatt: Jeder Pin (außer Reset) darf nicht mehr als
Vcc + 0.5 V bekommen und nicht weniger als Vcc - 1.0V. Über die
Eingangs-Schutzdioden liegt Deine Trafospannung aber auch an VCC und
Masse an, und falls Du 10V (effektiv) am Trafo gemessen hast, wurde die
gesamte VCC auf mindestens 10V*sqr(2)-2*0.7V = ca. 12V aufgezogen. Falls
der Spannungsregler dagegen halten konnte, dann sind wohl die
µC-internen Schutzdioden geschmolzen, mehr als 0.7V gehen nunmal nicht
über so eine Si-Diode.

MfG Olaf
Gast #212534
ich weiß jetzt gar nix mehr....

der Atmel funts noch wunderbar....

vielleicht ist ja mein Messgerät kaputt?mh...

trotzdem kann mir jemand erklären warum nun die 10 V zustande kommen?
Gast #212537
Ist grad bei kleinen billigen Trafos nicht ungewöhnlich.

Spannung auf 1Veff reduzieren und die Mitte davon ungefähr in der Mitte
zwischen Vcc und GND aufhängen. Dann geht's. Ist mit einer Handvoll
Widerstände realisierbar.
Gast #212538
nsjs, ich hab dann wohl übersehn dass wir ja den negativen teil noch
haben...

also man nehme einen widerstand und zwei dioden, die beiden dioden
parallel jedoch unterschiedliche sperrichtung und den widerstand
seriell zu den dioden. den comparator dann über die beiden dioden
hängen! dann hat man eine wechselspannung mit 0,7V am comparator
anliegen?!
Gast #212539
Hast Du immer noch negative Spannung. Nein, Nicht gut.

Musst die Amplitude der Wechselspannung reduzieren und die Mitte dieser
Wechselspannung anheben. so dass sie in beiden Extremen im Bereich
GND..Vcc liegt.

Grundprinzip anbei. Lässt sich noch vereinfachen.
Angehängte Dateien:
Gast #212541
Abend,

Nulldurchgang mit einem trafo ermitteltn ist nicht sehr gut, da der
Trafo eine Phasenverschiebung mit sich bringt. Besser einen Optokoppler
verwenden, dann hat man sogar direkt einen TTL-Ausgang.
Ein einfachen Opto nehmen, 220k Vorwiderstand 0,5W und an 23V dran, auf
der anderen Seite einen nicht zu großen Pull-Up verwenden um die
Sättigungserholzeit möglichst klein zu halten. Weniger Materialschlacht
auf der Platine und um Längen genauer.
Gast #212542
Ohh sorry natürlich an 230V nicht an 23V und auf jeden Fall noch eine
normale Si-Diode in Reihe zum Vorwiderstand und Opto, sonst liegen 230V
in Sperrrichtung am Opto an, nix gut!!
Gast #212543
>das mit dem vcc + 0,5V und vcc -1,0V hab ich auch schon gelesen, aber
das wär ja auch schwachsinn einen comparator mit 1,5V
spannungsdifferenz?

Oh sorry, richtig ist von -1.0V bis Vcc + 0.5V, also bei Vcc=5V wären
das maximal 6.5V Differenz. Das sollte man aber tunlichst nicht
ausnutzen, es sind die Maximum Ratings, wo der Controller gerade noch
nicht kaputt geht.
In der Regel schützt man die Analogeingänge durch eigene Schutzdioden
(jeweils nach Masse und Plus) vor Über-/Unterspannung.

MfG Olaf
Gast #212544
Hallo  Sebastian,


schau mal den Anhang an.

Dass müsste eigentlich ausreichen um zu erkennen wo der Sinus ist.
Eine genaue Nulldurchgangserkennung ist damit aber nicht gegeben.
Es müsste ein Trafo mit höherer Ausgangsspannung und andere R verwendet
werden.

Zur Funktion:   Die WS vom Trafo gelangt über den
Strombergrenzer(Widerstand) an den Eingangspin.
Die internen Klemmdioden begrenzen das Signal auf unschädliche Werte.

Die Schaltpunkte werden irgendwo in der Pos. Halbwelle am Anfang und am
Ende liegen(hängt von der Trafospannung ab).


Gruss Kurt

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