Taktgenerator mit Daumenrad- Frequenzeinstellung

#2941264
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Hallo zusammen,
ich möchte einen einfachen Taktgenerator bauen, wo man
die Frequenz mit drei Daumenräder einstellt.
Einstellbereich: 20 Hz bis 200 Hz.

Die Schaltung sollte möglichst ohne Controller aufgebaut werden.

Hat mir hier jemand Tipps/Ansätze?


Besten Dank im Voraus   Matthias




.
#2941337
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Matthias Gessler schrieb:
> Die Schaltung sollte möglichst ohne Controller aufgebaut werden.

Aus meiner Armeezeit kenne ich eine russiche Funkstation mit Daumenrad- 
Frequenzeinstellung. Die Frequenzaufbereitung war etwa ein 3HE Einschub 
und rund 10kg schwer. Für jedes Digit wurden über Relais 10 
Oberwellenfilter umgeschaltet und dann zusammen gemischt.
Sowas willst Du nicht wirklich nachbauen.

Nimm einen MC.


Peter
#2941359
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man braucht dazu folgende Baugruppen:

1.VCO mit Verstellbereich 20kHz...200kHz

2.Dahinter Teiler (div 1024 oder so), zur Erzeugung der Ausgangsfrequenz 
20Hz bis 200Hz, am festen Teiler kann man einen DA-Wandler mit 
Sinustabelle anschließen, sodass 20...200Hz in Sinusform entsteht.

3.PLL-Schaltung mit programmmierbarem Teiler(Daumenräder) und 
Referenzfrequenz von 1024Hz als Referenzfrequenz.
Die steuert den VCO auf die jeweils gewünschte Frequenz,(um den Faktor 
1024 erhöht) .

1.und 3. ist in dem CMOS-IC MC4046 zum großen Teil enthalten. Die 
Frequenztransformation um den Faktor 1024 ist nötig, sonst braucht der 
PLL-Kreis lange Zeit, bis die Frequenz auf Hz genau stimmt.


MIT Kontroller gings aber wesentlich einfacher:

Man nehme einen AVR und baue Jespers "poor man's DDS" nach. Das wäre 
beinahe eine erste Grundübung fürs arbeiten am AVR.
siehe Stichwort DDS-Generator hier im Forum oder bei google. Der AVR 
kann die Daumenräder durchaus "verstehen".
#2941494
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Ogottogottogottogottogottogottogottogottogottogottogott ...

Meinst Du solche Dinger?
http://www.mercateo.com/images/products/Schuricht/3580818-01.jpg
Die gibt es auch mit Rad zum drehen ...

Bevor das hier weiter ausartet, eine Silbertablettlösung (Bild)
Die Werte darfst Du allerdings selber ausrechnen.


Gruß

Jobst
Angehängte Dateien:
Gast #2942042
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Die vom TO genannten "Daumenradschalter" (thumbwheel switch) überzeugen 
nicht gerade durch eine befriedigende Haptik, bieten aber eine gewisse 
Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Verstellen. Sie werden deshalb 
beispielsweise gerne benutzt von Grobmotorikern, Spastikern oder auch 
Menschen mit tremor-bedingten Ausfällen.

Ein Feinmotoriker wird freilich Kodierschalter mit 2-Tast-Betätigung 
bevorzugen, die sich erheblich leichter und flinker bedienen lassen.
Gast #2942166
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Matthias Gessler schrieb:
> Ich plane einen Daumenradschalter wie z.B. Farnell ihn bietet
>
> http://de.farnell.com/crouzet/84210056/tastkodiers...

Ich habe mir das "Angebot" angesehen. BCD-kodiert und 25 Ocken/Stelle.

Es wäre einfacher, einen IC-Oszillator (2206) per 10-Gang-Poti zu 
betreiben und die eff. Frequenz per Frequenzzähler zu kontrollieren.
Oder eine Schaltung mit einem Inkrementalgeber + µC + 3-stell. 
7-Segmentanzeige aufzubauen.

Oder, oder, oder. Letztlich entscheidend wäre für mich, wofür dieser 
Frequenzgeber gebraucht wird. Das steht jedoch nirgends.
#2942172
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St. Nikolaus schrieb:
> Matthias Gessler schrieb:
>> Ich plane einen Daumenradschalter wie z.B. Farnell ihn bietet
>>
>> http://de.farnell.com/crouzet/84210056/tastkodiers...
>
> Ich habe mir das "Angebot" angesehen. BCD-kodiert und 25 Ocken/Stelle.

durch die Zähne pfeif.

Dagegen sind ja 3 von denen
http://www.conrad.at/ce/de/product/709700/Lorlin-Stufenschalter-250-VAC-Kontaktzahl-1-x-12-015-A/0216600&ref=list
(natürlich auf 10 Stellungen gedrosselt)
ja noch ein richtiges Schnäppchen. Und BCD dekodieren muss man auch 
nichts, sondern kann die weiter oben gepostete Variante mit dem 555 
direkt benutzen.

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