Hallo,
das Verfahren an sich ist recht simpel. Der lokale Generator wird über
Lampen geringer Leistung mit dem zu speisenden Netz verbunden. Solange
die Lampen leuchten oder auch nur glimmen, bestehen Phasen- oder
Frequenzunterschiede. Gerät der lokale Generator frequenzmäßig in die
Nähe des Netzes, blinken die Lampen mit den Frequenzdifferenzen. Je
näher der Generator an der Netzfrequenz liegt, desto geringer wird die
Blinkfrequenz (Schwebung). Ist die Blinkfrequenz sehr gering, ist der
Generator fast synchron und kann in einem Dunkelzeitpunkt der Lampen ans
Netz geschaltet werden. Ab da kann der Generator voll befeuert werden
und liefert Leistung ins Netz. Er bleibt durch die Netzlast synchron und
kann durch den Laststrom am Netz gehalten werden. Wird der Laststrom zu
gering (keine Generatorleistung oder zu wenig Verbraucher), wird der
Generator vom Netz getrennt und muss bei genug Leistungsbedarf neu
aufgeschaltet werden. Das funktioniert so für Ein- und Mehrpasennetze.
Zur Synchronisation wird nur die Generatordrehzahl verändert und in
einem passenden Moment aufs Netz aufgeschaltet.
MfG. Andreas