Netzteil ohne Trafo

Gast #213783
Hi @ all,
ich hoffe dass mir vielleicht einer helfen kann.
Es geht darum ein Netzteil zu basteln auf kleinmöglichster Fläche aber
auch ohne Transformator da die ja recht sperrig sind. Das Problem ist
jedoch, dass das Teil 30 -40 Volt mit mindestens 3 -5 Ampere
ausgestattet werden  soll. Die einfachste Lösung währe natürlich nen
Widerstand mit 2 Gleichrichterdioden, nen Spannungsregler dran
klatschen und fertig, kenne jedoch keinen Widerstand der so ne grosse
Verlustleistung aufweisen kann, zumindest keinen der kleiner währe als
ein Transformator und somit bin ich wieder am Anfang der Geschichte…
Es gibt bestimmt andere Lösungen oder hat vielleicht einer von euch
eine Idee?


MfG
Micha
Gast #213785
Richtig, Schaltnetzteil.
Als Faustregel gilt: Ab 50mA aufwärts sind trafolose Netzteile nicht
mehr sinnvoll, die Verlustleistung und notwendigen Bauteile nehmen mehr
Platz weg als ein Trafo.

Gruss
Jadeclaw.
Gast #213786
50mA aufwärts :o) Schaltnetzteile mit 5 Ampere sind kein problem. Sie
selber zu bauen benötigt jedoch einiges. Eine möglichkeit sind die
Traconetzeile, jedoch ein bischen teuer. Alternative ein PC
Schaltnetzeil von ebay, ab 20 Euro, 4.5 bei 18 - 24 Volt ist da
erhältlich.
Gast #213787
> 50mA aufwärts :o) Schaltnetzteile mit 5 Ampere sind kein problem.

Das sind ja auch keine trafolosen Netzteile. Die Trafos sind nur
aufgrund der hohen Frequenz viel kleiner.
Gast #213792
@Niels: Sachte sachte, immer schön freundlich bleiben...

@Montero: Unter Trafolos verstehe ich diese Simpelkonstruktionen nach
der Bauart:
Widerstand -> evtl. Kondensator -> Gleichrichter -> Z-Diode -> Elko &
ggf. ein Spannungsregler.
Selbstverständlich je nach Steckerrichtung mit voller Phase auf dem
Ausgang, bezogen auf Schutzerde / Elektrikerfinger.

Von Harris gab es soetwas mal in IC-Form, da war dann aber auch bei
100mA Schluss.
Und trafolose Schaltnetzteile, im engeren Sinn auch nur
Step-Down-Regler, sind irgendwie auch nicht das Wahre für Netz auf
Niedervolt,
Stichwort fehlende Netztrennung, respektive extremer
Spannungsunterschied zwischen Eingang und Ausgang.
Wenn da was schiefgeht.

Gruss
Jadeclaw.

PS: Dazu gab es auf AVRFreaks.net einen guten Thread,
leider ist die Site dank eines hirnlosen Schwachmaten gerade down.
Gast #213794
@niels huesken: Ich denke man darf korrekte antworten geben? Glaube
nicht das ich de

@Jadeclaw: Ein Netzteil sollte in der Lage sein bei unterschidlichen
strömen zu funktionieren. Zehnerdiodenlösungen tun das nur bei immer
gleichbleibender belastung
Gast #213795
hi @ all
wenn ich aber volgende schaltung nehme:


                     R1            C1
                     _        ||
         o----------|___|-------||-----+--------o
                                ||     |
                                       |
    230V~                              - D1
                                       ^
                                       |
                                       |
         o-----------------------------+--------o

R1 bei 2k2 und den C1 bei 47 nF als blindwiderstand dann lande ich bei
3A, der C1 müsste dann um die 70k haben, den R1 eigentlich nur um den
C1 zu schüzen, dann müsste am R1 eine verlustl. von ca. 170 mW liegen,
leider ist mir momentan (fals es eine überhaupt gibt) keine formel
bekannt um eine verlustleistung für nen C zu berechnen...D1 ist
momentan nicht wichtig, soll nur die negative spanungen einwenig
abtrennen....

MfG
Michael
Gast #213796
Wenn der Kondensator "ideal" ist, entsteht an im keine
Verlustleistung. Nicht umsonst heisst es "Blindstrom" oder
"Blindleistung".

In der Realität hat der Kondensator einen kleinen Serienwiderstand, der
ist aber vernachlässigbar klein. Für den Kondensator musst Du einen
X-Typ nehmen, der also für Netzspannung vorgesehen ist, und auch
selbstverlöschend ist. Ansonsten kann das ins Auge gehen...
Gast #213798
Schau mal hier nach:
http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&nodeId=1999&ty=&dty=&section=&NextRow=&ssUserText=Transformerless+Power+Supply&x=8&y=11&DesignDocSelect=
Deine Schaltung wird so nicht vernünftig funktionieren und vor allem
anstatt 3A nur 3mA liefern. Schon der Vorwiderstand allein mit seinen
2k2 lässt maximal 100mA zu. Dein Vorhaben erscheint mir etwas
illusorisch.
Arno

PS: Für die Klugscheisser gabs um 1990 schon in der elrad ein
Schaltnetzteil ohne Spule als Energiespeicher. Der Artikel hiess glaub
ich "Kurz und klein gehackt" und war ein StepDown mit Kondensatoren
für fast 10A. Kleinere Schaltungen mit Wandlung durch Kondensatoren
gibts in jeder 555-Schaltungssammlung.
Gast #213800
Hi Arno,
hab mich wohl verrechnet, rechne ich nochmal nach, aber von prenziep
her müsste es funktionieren, wenn es andere möglichkeiten gibt oder
oder ideen dann währe ich sehr dankbar für...

PS: der link bringt mich vielleicht ein wenig weiter...THX

MfG
Micha
Gast #213801
> Ups da hab ich wohl den trafo vergessen als wir die schaltnetzeile
> gebaut haben :o)

Ja, hast du wohl. Ein vernünftiges hat nämlich einen :-P

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