Gast
#214728
Hallo Leute, momentan bin ich dabei ein Step Down Schaltnetzteil zu dimensionieren. Es soll für 5A ausgelegt sein und arbeitet bei ca. 100kHz. Ich möchte den kontinuierlichen Betrieb anstreben damit der Ausgang schön "glatt" bleibt. Also brauche ich eine Spule, die 5A + 0.5deltaI packt, ohne in die Sättigung zu kommen. 150µH finde ich ganz passend... Nun zur Ringkernfrage: die Amidon Materialien -18 und -26 sind glaubich mehr als ungeeignet und die von µr=1-10 natürlich auch, da brauche ich über 100 Windungen. Bleiben (bei Reichelt) die -43, -61 und -77 übrig. Das B-Feld im Kern berechnet sich nach B = L*I / (A*N) = Al*N / (A). Der größte bezahlbare Ring FT-140 (mit 35mm schon recht groß) hat einen Querschnitt von A= (D_außen-D_innen)/2*Höhe = (35,6-22,7)/2*12,7 = 81,92mm^2. Dann folgt für's B-Feld: 150e-6*5 / (82e-6*9) = 1,12T. 1,12Tesla sind viel zu viel! (bei 9 Windungen). Bei Kernen mit geringerem µr sind es halt mehr Windungen aber ich bin immer deutlich über der jeweiligen Sättigungsflußdichte des Materials. Welchen Kern soll ich nun also nehmen? In gekauften Netzteilen sind ja oft Spulen mit ewig viel Windungen drin (macht keinen Spaß, die zu wickeln, R groß, Proximityverluste) oder welche mit ganz wenig (werden wohl ein geringes L haben). Hat da jemand Erfahrung? Wäre toll, wenn jemand helfen könnte! Alex