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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik DCF77 Empfang in München


Autor: bob (Gast)
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Hallo, ich habe einen alten wecker ausgeschlacktet, dort war ein dcf77
modul drin, was in erfurt einwandfrei lief. Jetzt bin ich in münchen
und habe null empfang, ist der empfang hier so schlecht?

Autor: Carsten St. (carsten)
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Müsste eigentlich Empfang da sein. Das Signal sollte normalerweis fast
Europaweit empfangbar sein.
Hast du vielleicht beim ausschlachten das Ding beschädigt?
Oder steht der Empfänger neben einem anderen Gerät, das den Empfang
stört?

Autor: Bob (Gast)
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wüsste nicht was. versorge is mit 1.4V aus zwi dioden+widerstand.
spannung ist orgendtlich gelättet mit 2,2µ und 0,1µ hier sind halt
viele neonröhren und pcs

Autor: Carsten St. (carsten)
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Ich hab mal mein Modul neben einem Druck liegen gehabt, immer wenn dann
einer was druckte kam nur noch "Sch..." an.
Und bei dir? Kommt garnichts oder nur Müll?

Autor: Bob (Gast)
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naja ab und zu wechselts mal high/low. mehr nicht. kein signal zu
erkennen

Autor: Patrick M. (Gast)
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Mein DCF77 Empfänger vom großen C war auch sehr störsensibel.
Sobald ich aus meinem ( mit Rechnern vollgestopften ) Büro rausgegangen
bin und mich 2m entfernt habe ging´s.

Autor: Carsten St. (carsten)
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Hast du es mal im "freien" probiert? Also Balkon oder alle Geräte aus?

Autor: Bob (Gast)
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okay. werd ich s nachher mal aus dem fenster halten. danke euch

Autor: A. Arndt (Gast)
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Hallo,

gibt es eigentlich noch ein DCF-Uhren-Einbau-Modul mit kleinem Display
und seriellem Ausgang, hat jemand was gesehen ?

Gruss

Autor: Jadeclaw (Gast)
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Ohne Display vielleicht:
http://www.gude.info/frame-mouseclock.htm

Zum Thema Conrad-DCF77-Empfänger:
Das Teil ist in der Tat etwas störempfindlich und taub.
Gilt leider auch für viele Funkwecker der billigen Art ebenso,
haben meist das gleiche IC drin.
Hier hilft nur Montage in Fensternähe oder in einer wasserdichten Kiste
draussen,
speziell wenn man in einem Stahlbetonbau sitzt.
Meinem Conrad-Teil habe ich ein langes Kabel verpasst und auf der
anderen Raumseite auf die Fensterbank gelegt, jetzt geht es brauchbar.
Den guten Empfänger (ACEM) von Auerswald gibt es leider nicht mehr. :(

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Johann Sohl (sodele)
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Hallo,

die Auswertung des DCF77-Signals ist wohl ein Dauerthema. Neben dem
Dekodieren der Pulse in eine Zeitinformation kommen immer wieder
Störungen durch Bildschirme, TV, Staubsauger und was sonst noch vor -
oder weil rein garnichts funktioniert.
Ich klinke mich 'mal in diesen Thread ein, weil er gut passt:

Ich verwende einen selbstgebauten Antennenverstärker mit einer Spule
von HKW und werte mit der kaum zu toppenden Dekoderschaltung von Peter
Dannegger aus. In den letzten zwei Jahren hat die Uhr NIE eine falsche
Zeit angezeigt (gekaufte Uhren aber schon!). Doch hin und wieder, zu
unregelmässigen Zeiten, hat das Bit "btDCF77Error" der Dekodierung
Fehler angezeigt.

Heute bin ich endlich hinter den Störer gekommen, der meine Uhr schon
längere Zeit geärgert hat.
Vielleicht interessiert es hier jemanden - oder es sensibilisiert
zumindest.

Das Empfangsspektrum stammt vom 9.02.2006 um 14 Uhr (bei leichtem
Schneefall). Empfangsort: mein Bastelkeller in der Nähe von Tübingen
(nicht München). Bei ungestörtem Empfang (Spektrum siehe Bild 1)
variieren die Pulslängen am Dekoderausgang um etwa 2 ms. Das Signal
weist einen Störabstand von etwa 28 dB auf (was grob dem
Spannungsfaktor 25 entspricht). Mit einem solchen Signal kann einfach
nichts schief gehen und damit ist JEDER DCF77-Dekoder glücklich.

Aber mit dem Einschalten eines bestimmten PCs hat der Dekoder verrückt
gespielt. Lassen wir die Historie weg -- der BILDSCHIRM bläst mit genau
77.485,6 Hz (siehe Cursor Bild 2) mit einem dermassen Dampf in die
Gegend, dass in 5 m Abstand zur Antenne kein verwendbares Signal mehr
ankommt. Mit nur 14,4 Hz Frequenzabstand und um 23 dB (Faktor 14)
stärker als das gesuchte Signal, wird mein Dekoder vollgeblasen. Die
übliche Kreisselektion von 300 Hz Bandbreite (Spulengüte 250) ist
machtlos. Bild 3 zeigt das Antennensignal bei Störung; das DCF77-Signal
ist in Bildmitte.

Falls es stört, dann steht der Monitor auf 1152 x 864 Pixel bei einer
Wiederholfrequenz von 85 Hz.
Die Wiederholfrequenz erkennt man auch aus dem Frequenzabstand der
Intermodulationsprodukte.

Wer im Forum kann genau erklären, wie die Störung entsteht ???

Das i-Tüpfelchen wäre eine Erklärung, bei welchen üblichen Frequenzen
der Bildablenkung solche Störer entstehen können. Das könnte manchem
Bastler von DCF77-Dekodern Ärger ersparen oder die Erleuchtung bei der
Suche nach "dem Schuldigen" bringen!
Ich weiß, dass findige Köpfe mit dem Röhren-Monitor schon
DCF77-Prüfsender bauten, doch hier ist die Frage, wann Störungen zu
erwarten sind, und wann eher nicht

Gruß,

Sodele

PS: Der besagte Monitor war seit Jahren im Stockwerk über mir.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Ganz einfach, das ist die Horizontalablenkfrequenz.
Abhilfe: Die Vertikalfrequenz ein paar Hertz höher oder niedriger
einstellen. Sieht man nicht, aber schiebt dir den Störer gut vom DCF
herunter.
Grundsätzlich ist die Rechnung: Vertikalfrequenz x Zeilenzahl.
Trifft man meist nicht, da die Grafikkarte oben und unten Leerzeilen
einfügt, da Monitore nicht direkt ab Vertikalimpulsende anzeigen
können. Und die Extrazeilen sind meist nicht abzulesen.
Nicht jeder Treiber ist so gesprächig, wie einige Matrox-Treiber.

Aus dem gleichem Grund ist mein Selbstbauempfänger ein Superhet mit
einer ZF von 625 Hertz und einer Lo von 78.125 kHz.
Wer sich jetzt wundert, 5 x 15,625kHz ist 78.125kHz.
Und das ist die Horizontalfrequenz eines Fernsehers.
Die wird dadurch ausgenullt.

Gruss
Jadeclaw.

Autor: Johann Sohl (sodele)
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Danke für die Erklärung.

Wenn ich 85 Hz Ablenkfreuqenz mit 864 multipliziere, dann komme ich auf
73.440 Hz. Das wäre noch ein schönes Stück weg. Anscheinend hält sich
meine Grafikkarte Matrox Millenium G550 AGP mit Treiber 5.93.3.0 nicht
genau daran.

Ich habe soeben die benötigte Dämpfung und den Filteraufwand berechnet.
Dein Superhet hätte mir leider doch nicht geholfen. Das mit dem
phasensynchronen Dekodieren mit Vielfachen der Zeilenfrequenz trifft
hier nicht zu. Es sei denn, dein Filter hätte bei der ZF von 625 Hz
eine extrem schmale Bandbreite von nur 0,2 Hz bei 3 dB und gute 40 dB
Dämpfung in 14 Hz Abstand. Dann kommen aber selbst bei einem optimalen
Gaußfilter keine vernüftigen DCF77-Pulse mehr durch.

Eine Tabelle mit den "verdächtigen Frequenzen" wäre aber trotzdem
hilfreich.

Gruß,

Sodele

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Im Falle deines Streumonitors hilft das wohl nicht, da ist der Abstand
zu gering, aber bei dem Streunebel der Fernsehgeräte hier im Haus
hilft es doch deutlich.
Ich schätze mal, bei 2 m Abstand braucht ein Conrad-Empfänger
mindestens 2kHz Abstand, entsprechend muss man die Vertikalfrequenz
variieren. 1 Hz mehr verschiebt die Horizontalfrequenz um ungefähr
Zeilenzahl Hz nach oben.
Aufgrund der unendlichen Anzahl von Frequenzkombinationen bei modernen
Grafikkarten ist das Erstellen einer entsprechenden Tabelle ziemlich
sinnlos. Da hilft nur Ortsveränderung des gestörten Gerätes, bzw,
probeweises Ein und Ausscalten des vermutlichen Störers.

Quote:""Anscheinend hält sich meine Grafikkarte Matrox Millenium G550
AGP mit Treiber 5.93.3.0 nicht genau daran.""
Da kann ich mich nur selbst zitieren: ""Trifft man meist nicht, da
die Grafikkarte oben und unten Leerzeilen einfügt, da Monitore nicht
direkt ab Vertikalimpulsende anzeigen können. ""
Ich kann mich bei meinem alten PC mit einer G200 erinnern,
da gab es eine Extra-Testbildschirm, wo man Zeile für Zeile den
Bildschirm einstellen konnte, bei meinem Monitor kamen oben und unten
jeweils 20 Zeilen dazu.
Schon allein deshalb ist eine Tabelle ziemlich sinnfrei.

Gruss
Jadeclaw.

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