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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lötstation


Autor: Frank S. (Gast)
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Hallo an alle Selbstlöter,

ich möchte mich demnächst an das Löten von SMD ranwagen. Welchen
Lötkolben / Lötstation könnt ihr empfehlen?

Ich habe hier im Forum schon einiges von ERSA und Weller gelesen, aber
gibt es auch noch was Billigeres, das gut ist? Da ich nicht sooo oft
löte, wollte ich auch nicht so viel Geld ausgeben. Ich dachte so
maximal 50 EUR. Bekommt man da schon was Vernünftiges?

Frank

Autor: Benedikt (Gast)
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Für 50€ gibt es nicht gutes:

Die Lötkolben usw. sind meist riesig, feine Spitzen gibt es kaum dafür
und dann kommen noch viele Details die man auf den ersten Blick nicht
sieht, aber die mit der Zeit anfangen zu nerven (schlechte Regelung,
nicht rostfreie Schwammablage, nicht hitzebeständiges Kabel usw.)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Wenn ich mir ansehe, zu welchen Tarifen gebrauchte Magnastat bei eBay
gehandelt werden, sehe ich da Chancen.

Autor: André K. (andre-)
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Die LS50, die es bei Conrad gibt, gibts beispielsweise auch bei ELV und
Reichelt. Hab das Ding schon seit einigen Jahren und musste die Spitze
trotz taeglichen Loetens nocht nicht wechseln (vielleicht auch nur
Glueck gehabt). Finde das Ding fuer sein Geld eigentlich schon super.
0,5er Raster loeten geht mit der Spitze uebrigens auch noch :)

MfG

Autor: Benedikt (Gast)
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Aber unter 0,5er Raster wird es damit schwer, denn es gibt keine feinen
Spitzen dafür.
Außerdem ist der Lötkolben riesieg und es dauert eine Ewigkeit bis die
Spitze heiß ist. Bei meiner WS81 muss ich nur etwa 15s warten.
Weiterhin rostet die Schwammablage nach ein paar Monaten.

Autor: Bri (Gast)
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Ich hab mir die ELV LS50 bei Reichelt für 68€ gekauft und bin damit voll
zufrieden. Die mitgelieferte Spitze (0.8) ist etwas breit, da musst du
dir noch eine dünnere kaufen. Für mich als Hobbylöter, der aller zwei
Wochen mal lötet, lohnt sich eine von Weller oder Ersa nicht. Und die
etwas längere Aufheizzeit stört mich da auch nicht. Ist ja nicht so,
dass man ne halbe Stunden warten müsste. Ich müsste mal die Stoppuhr
nehmen, aber ich glaub nach 30s ist das Ding auch warm.

Autor: André K. (andre-)
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Naja gut, ich mach das Ding einmal an und dann darf es meistens einige
Stunden durchgluehen. Mich stoert die Anheizzeit also kaum. Die feinste
Spitze ist 0,8mm, mit etwas Geschick und 0,2mm Zinn gehts grad :D.

MfG

Autor: Michael Frangenberg (startrekmichi)
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Ich halt mich mit meiner uralten Stannol Industra mal da raus ^^

Autor: Osterhase (Gast)
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Von gebrauchten Lötgeräten rate ich ab. Wenn man Pech hat, erwicht man
eines, welches in der Industrie jahrelang 8 Stunden am Tag in Betrieb
war. Und wie das so ist, man schaltet es zu Hause ein und Gott weiß was
verabschiedet sich. Die Ersatzteile für Weller- und Ersageräte sind
teilweise unverschämt teuer, so daß man gleich ein neues Gerät hätte
kaufen können.

Ich persönlich empfehle Lötstationen von Ersa, sind deutlich günstiger
als Weller aber von ählich guter Qualität. Allerdings für EUR 50,00 ist
da auch nichts zu haben. Ich denke, 100 Euro mußt du schon investieren.

Autor: Frank S. (Gast)
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Danke für die vielen Hinweise.

Ich habe nun mal bei Reichelt geguckt:
Da gibts die LS 50 für 68€, aber auch eine EP 5 für 46,50€.
Die EP 5 hat auch eine Temperaturregelung und Soll-/Isttemp.-anzeige.
Kennt jemand die EP 5? Ist die auch zu empfehlen, oder doch lieber die
LS 50?

Autor: fluhri (Gast)
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Ich hab von www.selektra-loettechnik.de eine Lötkolben TE-6 und Regelung
TE-MT 1200 und finde die wesentlich besser als die Weller WECP-20.
Allerdings habe ich für beides etwa 300 DM bezahlt und benutze immer
noch die Lötablage von Weller.

Kennengelernt habe ich die Lötkolben während meiner Ausbildung in der
Fertigung von Telenorma und auch auf der FH in Frankfurt werden diese
Lötkolben benutzt.

Jeder der in Frankfurt am Main oder Umgebung wohnt, dem empfehle ich
sich die Lötkolben mal anzuschauen.

Autor: eSBeO (Gast)
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Wie sieht es denn mit dieser Station aus?

http://www.reichelt.de/inhalt.html?SID=10QUg3sdS4A...

eSBeO

Autor: Bri (Gast)
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Also wegen der EP5 seh ich das so: ich kauf nicht das teuerste und nicht
das billigste. :-)

Nochwas zu den Lötspitzen. Ich hab bei Reichelt gesehn, dass die
Spitzen, die direkt für die Lötstation angegeben werden, minimal 0.8mm
breit sind. Von Weller gibt es aber auch Spitzen, die genau gleich
aussehn und dünner sind. Hat das schon jemand mal probiert, ob die
passen?

Autor: Bri (Gast)
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(ich meinte die LS50 von ELV)

Autor: Sven Johannes (Gast)
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Moin...

Leg 30eur drauf und nimm die Analog60. Da passen alle 832-xx Spitzen,
gibts von 5 bis 0,4mm, und ähnliches Zubehör. Die Ersadur-Beschichtung
ist so ungefähr das Beste was an Lötmaterial zu haben ist. Außerdem
funktioniert die Regelung im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern tadellos
und es gibt Ersatzteile.

--
 Sven Johannes

Autor: Osterhase (Gast)
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Die MS250 ist empfehlenswert.

Autor: Thomas Schlenger (Gast)
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Hallo zusammen,

was die Zuverlässigkeit von Weller Lötgeräten betrifft, kann ich nur
sagen, daß von ca. 30 Lötstationen in den vergangenen 15 Jahren gerade
mal eine einzige einen richtigen Defekt hatte. Ansonsten ging schon mal
was zu Bruch durch Runterfallen beim Transport. Die Ersa Lötgeräte sind
denke ich genauso gut (davon haben wir aber nur 2 Stück). Ich würde
jederzeit auch eine gebrauchte Station kaufen. Wir werden allerdings im
Rahmen der bleifrei Umrüstung alle 50 Watt Stationen rauswerfen und nur
noch 80 Watt nehmen. Das machen auch ne ganze Menge anderer Firmen,
daher sind wohl 50W Stationen im Moment sehr preiswert zu bekommen.

die besten Grüße
Thomas

Autor: Jens P. (jmoney)
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>Kennt jemand die EP 5? Ist die auch zu empfehlen, oder doch lieber die
LS 50?

Ich hab die EP 5. Die ist bei mir jetzt seit ca. 3 Monaten im
Hobbyeinsatz, sprich einmal die Woche ein paar Stunden an. Die Spitzen
sind nicht schlecht. 0,8mm ist natürlich im Vergleich zur Konkurrenz
ein echtes Handycap aber wer kein fine pitch lötet braucht auch nicht
weniger. SO ist jedenfalls auch damit überhaupt kein Problem. Die
Regelung funktioniert recht flott, Überschwinger in der Regel maximal
5°C. Die Anheizzeit bis 300°C ist 80 Sekunden, bis 400°C 120 Sekunden.
Ich habe leider keine Vergleichsmöglichkeit, aber ich bin mit dem Gerät
zufrieden. Es stehen jedenfalls Welten zwischen dieser Lötstation und
gar keinem geregelten Lötkolben (hatte vorher u.a. Ersa Multitip25).
Ich hoffe, einen einigermaßen objektiven Überblick verschafft zu haben.

Autor: Stefan Kleinwort (Gast)
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Hallo Frank,

wenn Du SMD löten willst, dann schau Dich nach einer Lötstation um, für
die es Hohlkehlenlötspitzen gibt. Damit SMD löten macht fast schon
Freude (zusammen mit einem Flussmittelstift).

Ich selbst habe eine ERSA Analog60 und bin sehr zufrieden damit.

Gruß, Stefan

Autor: Thorsten (Gast)
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Ich hab den Vorgänger der Analog 60 schon seit 10 Jahren, die erste
Lötspitze hat 8 Jahre gehalten und ich habe viel gelötet.

Autor: Chris (Gast)
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Gibt es was gegen die Ersa MS 250 S einzuwenden ? Ich überlege nämlich
auch gerade mir langsam mal was neues zuzulegen und finde das Gerät
recht preiswert und dafür bestimmt nicht schlecht - oder ?

Autor: plitzi (Gast)
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Dass es für die LS50 von ELV/Reichelt/Conrad keine kleineren Lötspitzen
als die beigelegte 0,8mm-Spitze gibt, stimmt nicht. Bei ELV gibt es
auch eine 0,4mm, die sehr schön spitz und schlank ist.
(http://www.elv.de/shopping/ArtikelDetail.asp?Sessi...)

Ansosnten reicht diese Station nach meiner Erfahrung auch für
anspruchsvollere Lötaufgaben. Das notwendige Geschick kann wohl keine
noch so gute Lötstation ersetzen.

Jörg

Autor: Unbekannter (Gast)
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Hallo zusammen,

ich habe noch eine LS 250 C zu verkaufen. Sie ist top gepflegt,
komplett mit großem Lötkolben und kleinen SMD-Lötkolben, in der
Originalverpackung und mit Oroginalbedienungsanleitung. Ich habe sie
nur extrem selten gebraucht, da ich insgesammt drei Lötstationen und 4
Lötkolben besitze... Meine LS 250 C war deshalb die meiste Zeit im
Karton verpackt im Schrank gestanden.
Als Zubehör sind insgesammt 8 (!!!) Ersadurspitzen dabei, davon sind 4
völlig unbenutzt.

Ich würde sie komplett mit Versandkosten und der 8 Spitzen (alleine
über 30,- Euro Neuwert), wie gesagt in vollständiger Originalverpackung
mit Originalbedienungsanleitung für 75,- Euro verkaufen.

Wer interesse hat: roth.michael@web.de

Wer zuerst kommt, malt zu erst. Wie immer. ;-)

Autor: Stefan (Gast)
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Ich bin auch gearde auf der Suche...

Nun hatte ich mich fast für die LS 50 entschieden. Aber wenn ich die
Diskussion so verfolge, scheint ja ERSA bzw. Weller das breiteste
Angebot an Zubehör zu haben (Spitzen). Kann man in die LS 50 eigentlich
auch andere Spitzen (z.B: von ERSA oder Weller) einsetzen?

Bei R. gibt es die Weller WHS 40D. Was haltet ihr davon im Vergleich
zur LS 50?

Autor: Stefan (Gast)
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Ich noch mal:

Kennt jemand die ZD-931 von Pollin
(http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=NQ==&a=NTQ...)? Gibts
unter verschiedenen Namen wie z.B. LS-450 auch bei ebay.

Autor: Bitverdreher (Gast)
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Was sollte an der Weller WHS 40D schon besonderes sein? Hat nur eine
Temperatur (statt 3 bei der LS 50) und man wird sicher nur viel Geld
extra für den Namen bezahlen.

Autor: Bri (Gast)
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Bei ELV steht folgendes:
"Hochwertige Longlife-Spitzen mit massivem Kupferkern, vernickelt und
verchromt, passend für viele Lötkolbentypen, z. B. für die Lötkolben
der ERSA Analog-/Digital-Lötstationen, WELLER WTCP 50, ELV LS 50/60"

Das bedeutet natürlich im Umkehrschluß, dass man dünne Lötspitzen von
Weller oder Ersa bei Reichelt für die ELV LS 50 kaufen kann. :-)

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