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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Voltage Controlled Resistor ...


Autor: Chris (Gast)
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da ich in Sachen analoger Elektronik den Digitalgeschichten etwas
nachstehe wende ich mich an euch ...
Ich suche nach einer Möglchkeit, beliebige Potis innerhalb einer
beliebigen Audioschaltung durch Spannungsgesteuerte Schaltungen zu
ersetzen.

Dabei bin ich auf diese Seite gestoßen:
http://graffiti.virgin.net/ljmayes.mal/comp/vcr.htm

Ist es wirklich so einfach oder für Audioschaltungen doch ungeignet ?

Autor: Gerhard Gunzelmann (Gast)
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Ja

das im Link ist zwar ein JFET, aber grundsätzlich könnte man mit
FET-Transistoren so was machen. Wenn du was lineares suchst, dann ist
das hier besser:
http://www.microchip.com/ParamChartSearch/chart.as...

Gerhard

Autor: Gerhard Gunzelmann (Gast)
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nochwas: ganz so einfach ist es allerdings nicht, denn den Bezug zur
Masse haben diese Möglichkeiten alle. Also ein "echter" Ersatz für
einen Widerstand ist das alles nicht. Man muß schon genau schauen, wo
man einen Widerstand durch einen FET oder so ein digitales Poti
ersetzt.

Gerhard

Autor: Ingo H. (putzlowitsch)
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Gibt es eigentlich noch klassische Fotowiderstände?
Damit müßte sowas doch auch gehen, zumal das ganze dann kein Problem
mit Massevbezug und ähnlichem hätte.

Gruß
Ingo

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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sind aber nich linear, oder?

Autor: Ingo H. (putzlowitsch)
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Vermutlich ja.
Man könnte das ja durch eine entsprechend gegenläufige
Helligkeitssteurung "linearisieren".
Ich kann mich nur erinnern, das bei meinem Einstieg in die Elektronik
in  den Pikotron-Baukästen auch ein Fotowiderstand drin war.
Damit wurden da so tolle Sachen wie Dämmerungschalter,
helligkeitsgesteurter Tongenerator und Ähnliches gebaut :-)

Gruß
Ingo

Autor: Chris (Gast)
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OK, ja es besteht ein Bezug zu Masse ...

aber was könnte das für Folgen haben ?

Die Möglichkeit mit dem Fotowiderstand klingt zwar gut, ist aber für
entsprechend viele Potis entsprechend viel Arbeit sowas zu basteln ...

Gibt es das nicht fertig in einer Art Optokoppler - Ausführung ?

Autor: Christian G. (Gast)
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Gibt es von Silonex, z.B. den NSL-32SR3, bei Farnell für €2,60 zzgl.
MwSt pro Stück. Selbermachen kostet nur ca. die Hälfte, allerdings plus
der Zeit, um einen LDR und eine LED lichtdicht in ein kleines
Plastikröhrchen zukleben.
Für €2,60 gibts aber auch schon sehr hochwertige VCAs, z.B. von THAT.
Kommt drauf an, was du genau machen willst. Generell ist ein Massebezug
bei VCA- und VCF-Anwendungen kein Problem. Letztere lassen sich auch
schön mit einer linearisierten FET-Schaltung machen. Brauchst du eine
Verstärkungsregelung im Signalweg und THD<0.5%, nimm besser so einen
integrierten VCA, ansonsten geht das auch mit dem FET ganz gut (du
würdest dich wundern, wie oft das in hochwertigem Studioequipment
gemacht wird ;-)

Was hast du denn genau vor?

Gruß,
Christian.

Autor: Chris (Gast)
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Also ich werde mir die nächsten 2 Monate einmal den Simplesizer
(sequencer.de / anyware instruments) und einmal eine ML-303 aufbauen
(acidcode.de) und würde die Geräte gerne komplett midifizieren ...

Was wäre denn ein Beispiel wo der Massebezug ein Problem wäre ?

Autor: Kurt (Gast)
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es gibt doch schöne Potis die mit einer seriellen Schnittstelle
ausgerüstet sind.

Kurt

Autor: Chris (Gast)
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Und die wären ? wo sind die erhältlich ?

Vielen Dank

Autor: Christian G. (Gast)
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www.microchip.com
MCP42010/050/100

www.maxim-ic.com
max5413/14/15

Die Teile vertragen (laut Datenblatt) aber alle nur Spannungen bis ca.
5V, muß man halt aufpassen. Es gibt von Maxim auch welche mit +-15V,
die sind aber deutlich teurer und haben nur ein Poti pro Einheit.
Der Vorteil hier ist eben, daß du mehrere von den Dingern mit 2-3
Leitungen vom MCU steuern lassen kannst. Wenn du die Möglichkeit hast,
genauso viele stabile analoge Spannungen oder PWM-Signale zu erzeugen,
wie du Potis benötigst, dann nimm FETs, LDRs/LEDs oder
CMOS-Analogschalter.

Ansonsten einfach mal selbst nach 'Digital Potentiometer' oder
'Programmable Gain Amplifier' suchen.

Gruß,

Christian.

Autor: Chris (Gast)
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Wenn technisch das selbe bei raukommen würde, würde ich es früher oder
später wahrscheinlich selber mit einem Schieberegister, DA-Wandler und
FETs versuchen. In doppelseitig und SMD dürfte das ja eigentlich auch
nicht viel größer werden als ein Poti.

Der Grund ist die ziehmlich begrenzte Anzahl an Zwischenstufen. 256
sind zwar doppelt so viel wie für Midi benötigt aber man bekommt ja
auch fast nie die Werte, die man genau braucht ...

Es bleibt die Frage, für welche Anwendung innerhalb einer
Audioschaltung diese Vorgehensweise beispielsweise nicht empfehlenswert
ist ...

Autor: Christian G. (Gast)
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Eine Auflösung von 256 Stufen reicht für Synthies schon aus, nur bei den
VCOs könnte es beim Zusammenspiel mit anderen Geräten problematisch
werden, da du eben nicht immer genau die gleiche Frequenz triffst. Für
VCOs kannst du über extra ADCs eine hochauflösende Steuerspannung mit
10-12bit erzeugen (es sei denn, du willst gleich 16 Stück davon
aufbauen).
Bei VCAs, VCFs, LFOs und ADSRs kommt es nicht unbedingt auf absolute
Genauigkeit an.
Keine von den o.g. Poti/FET/LDR/PWM-Lösungen ist für die Anwendung in
Analog-Synthesizern unbedingt problematisch, du mußt aber auf
Maximalpegel und DC-Offsets achten. Die dabei auftretenden
Klirrfaktoren von <0.5% kannst du auch erstmal vernachlässigen.
In der Beschallungs-/Studiotechnik kann/konnte man solche Regelungen ab
und zu in einstellbaren Frequenzweichen oder Dynamikprozessoren finden.
Für High-End Audio würde ich sowas nicht wirklich einsetzen.
An den Stellen, wo du beim deinem Simplesizer steuerbare Widerstände
brauchst (ADSR, LFO-speed, VCF-resonance, Volume control), kannst du
unter o.g. Bedingungen digitale Potis benutzen.
Da wo du lediglich eine Steuerspannung brauchst (z.B. VCO-frequ,
-pitch, -tune, VCF-cut, LFO-mod, etc.) würde ich eher einen schnellen
DAC mit Multiplexer einsetzen.
Willst du trotz MIDI ein Bedienpanel wie im Original, kannst du die
darauf befindlichen Potis per ADC abfragen.

Christian.

Autor: Chris (Gast)
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Danke ...

wo finde ich eigentlich mal eine Erkärung, was in einem VCA-Chip genau
drinsteckt und wo die Vorteile gegenüber einer einfachen FET-Schaltung
liegen ?

Autor: Christian G. (Gast)
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