Gast
#217241
An die die (wie ich) auch immer Wieder zu wenig Analoge Ausgänge haben. Man kann sich einen oder auch mehrere zusätzliche analoge Ausgänge verschaffen indem man einen rail to rail-OP als Impedanzwadler verschaltet (Ausgang mit neg. Eingang verbunden) und einen Kondensator (beispielsweise 1uF) ueber beispielsweise 470 K, mit dem als Ausgang geschaltetem ADC Kanal, läd oder entläd. Die Spannung am Kondensator wird auf den + Eingang des Impedanzwandlers gegeben. Der Ausgang des impedanzwandlers wird auch über 5..20 k mit den Pin des ADC-Kanals verbunden. Der Trick ist jetzt daß man im Programm den ADC-Kanal bei jedem loop einmal als Eingang schaltet und prueft ob die Spannung die am Ausgang des Impedanzwandlers anliegt zu klein oder zu groß ist im Vergleich mit dem Sollwert. Anschließend definiert man den gleichen ADC-Kanal in einen Digitalen Ausgang um und setzt diesen auf Null falls die Spannung zu groß war bzw. auf 1 falls die Spannung zu klein war. Dadurch wird der Kondensator entsprechend ent- oder Geladen und die Spannung nähert sich dem gewünschten Sollwert. Fuer langsame Spannungsaenderungen mit sich nicht schnell ändernden Sollwerten funktioniert die Sache bestens. Sollte jemand Interesse haben und noch ein Verständnisproblem bestehen kann ich noch einen Schaltplan nachliefern. Michael