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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Oszilloskope


Autor: ChrisM (Gast)
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ChrisM Kann mir mal einer verraten, warum Oszilloskope so sündhaft teuer
sind?

Autor: Netbandit (Gast)
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Sind sie ja gar nicht :)

Gucke mal bei EBay dort habe ich mein Hameg HM203-4 für 135 EUR
gekauft. Das ist zwar nicht das beste, aber für meine Zwecke reicht es
:)

Autor: DJShadowman (Gast)
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Präzision ist das Zauberwort.
Gering tolerierte Bauteile.
Alle Parameter intern müssen quasi 100% eingestellt werden, das ist
auch Aufwand.
Das addiert sich, dazu dann natürlich der Aufpreis, damit man auch dran
verdient. Der ist bei so "speziellen" Dinger sicher auch noch höher,
als bei nem DVD-Player oder nem Paket Toastbrot.

Ein einfaches Oszi hat zu DM Zeiten nur 230 Mark bei Conrad gekostet.

Jetzt, wo alles digital wird, macht sicherlich auch das RGB-Flat-Panel
in den Dingern den Preis mit aus.
Die Präzision wird zwar durch die Digitalelektronik quasi schon im
Programm gegeben.
Aber auch ein Programm kann nur genaue Werte erzeugen, wenn die D/A und
A/D Kanäle auch präzise genug arbeiten.
Und das ganze nicht nur bei DC......

Autor: Unbekannter (Gast)
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Naja, weil sie vollgestopft mit Technik sind.

Autor: DJShadowman (Gast)
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Sagte ich das nicht grade ?

Autor: Ratber (Gast)
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>Kann mir mal einer verraten, warum Oszilloskope so sündhaft teuer
>sind?

Hmmm,sagen wir es mal mit einer Gegenfrage.


Warum ist ein Multimeter für sagen wir mal. 300 Eur. soviel Teurer als
eins für 4.95 Eur ?

Autor: Joern G. aus H. (Gast)
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Warum das teurere Multimeter teurer ist? ;-) Weil du mehr Geld los bist,
wenn du es gekauft hast.

Ne mal im Ernst - das ist auch immer eine Frage der Stückzahl. Wenn es
bei Aldi Oszis gäbe und die an einem Tag davon 100.000 Stück verkloppen
könnten, dann würden die Dinger automatisch billiger sein.

Allerdings benötigt fast niemand sowas, also kleinere Serien = höhere
Preise (schon weil sich die Entwicklungskosten nicht mit ein paar Cent
pro Gerät umlegen lassen).

Die einfachen Geräte sind schon etwas mehr verbreitet (Schulen, Unis)
daher sind diese wohl auch trotz manchmal guter Qualität und ähnlichen
Bestandteilen billiger.

Zudem kostet das letzte Quentchen immer sehr viel mehr, als die
Grundleistung.
Alle Komponenten vom feinsten, alles sehr gut abgeglichen und geringe
Stückzahl machen die teilweisen sehr hohen Preise bei sehr guten
Geräten aus, die durchaus auch mal mehr als ein AUto kosten können.

jörn

Autor: Ratber (Gast)
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Meine Frage war eher dazu gedacht Chris zum nachdenken anzuregen.



Würden die Stückzahlen an verkauften Oskars plötzlich in die Höhe
schießen und damit der Preis sinken dann ändert sich am
Preisunterschied zu Multimetern nichts denn der der sich einen Oskar
kauft der wird sich auch ein Multimeter kaufen was den Preis für dieses
auch wieder drückt.


Oskars sind grundsätzlich Teurer als Multimeter weil eben mehr drinn
steckt.

Autor: Thomas Schlenger (Gast)
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Einer der Gründe ist sicherlich die Stückzahl. In einem Oszilloskop
stecken einige Mannjahre an Entwicklungszeit und wenn dann nur ein paar
davon verkauft werden, möchte das der Herstellen eben auch bezahlt
bekommen. Weiterhin sind auch die Zulassungen ein nicht unerheblicher
Kostenfaktor. Ich hab in meinem Leben einiges an Multimetern
"gehimmelt" bis ich mein erstes Fluke gekauft hab. Das war vor ca. 20
Jahren. Das gute Stück lebt immer noch, ist immer noch ausreichend genau
und man kann sich drauf verlassen. Und bei den neueren Geräten von Fluke
ist sogar lebenslange Garantie drauf. Das alles gibt es nun mal nicht
umsonst.

Das scheint mir eine der prinzipiellen "Zeitgeist" Probleme zu sein,
daß es immer noch ne Menge Leute gibt, die der Meinung sind, daß
irgendwer auf dieser Welt etwas zu verschenken hat. Das funktioniert
aber nicht, wenn eine Firma überleben will.....

Autor: Netbandit (Gast)
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@Thomas:

Stimmt die Fluke Teile sind echt gut. Wir hatten in der Firma immer
irgendwelche billigen Multimeter, welche durch den ständigen gebrauch
auch recht schnell defekt waren. Irgendwann hat mein Chef sich dann ein
Fluke gekauft. Ich war begeistert: Höchster Bedienkonfort, immer genau,
solide und stabiel gebaut und ist bis jetzt nicht einmal kaputt
gegangen.
Als ich dann zuhause meinen Basteltisch aufgebaut habe, habe ich mir
dann bei Ebay ein gebrauchtes Fluke geholt.
Würde ich immer wieder machen :)

Autor: Ratber (Gast)
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Ja,langzeitspaß hat man mit Fluke.

Wann ich mein erstes gekauft habe weiß ich nicht mehr aber mein altes
77er hat auch schon so ca. 15 Jahre auf dem Buckel und läuft wie am
ersten Tag obwohl ich es einige Jahre überall mit hingenommen habe.


@Thomas

>Einer der Gründe ist sicherlich die Stückzahl. In einem Oszilloskop
>stecken einige Mannjahre an Entwicklungszeit und wenn dann nur ein
paar
>davon verkauft werden, möchte das der Herstellen eben auch bezahlt
>bekommen.

Das gleiche gilt für Multimeter.
Die gehen auch nicht gerade in Großstückzahlen über den Ladentisch (Die
Billigheimer von Conrad&Co vergessen wir mal schnell.Da weigere ich mich
von "Mess"instrumenten zu reden) und beinhalten auch
Entwicklungszeiten.

Es bleibt ein Mehraufwand den man betreiben muß denn die meisten Oskars
bestehen ja nicht nur aus einem Messwerk sondern gleich dreien
(2x"Y",1x "X").
Dann ist da auch noch ein genauer einstellbarer Generator drinne
(Zeitbasis).
Und die Mattscheibe (egal ob Röhre oder LC) ist auch kostenintensiver
als nen Numerisches LC mit Baragaph.

Mit den Verkaufsstückzahlen alleine ist es nicht erklärt.
Die spielen zwar ne Rolle aber nicht so wie man es darstellen möchte.



Ein Maibach wird schließlich auch nicht so billig wie nen Golf wenn man
ihn nur in gleicher Stückzahl herstellt '-)

Autor: tex (Gast)
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zwei Punkte fehlt mir hier aber noch.
Habgieriger Staat und Gewinnoptimierte Preisgefüge,
denn gerade ein Fluke Oszi aber auch Tek oder Hameg gibt es in den USA
für 40-50% weniger Euronen und in Sigapur bis zu 65%Euronen weniger.
Spiel dann natürlich auch noch ein bisschen der Devisenkurs mit rein.

Autor: Ratber (Gast)
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Sorry aber das ist aber jetzt Haarspalterei.
Schau dir mal die Preise für Multimeter an dann stimmt es wieder.

Dein Vergleich krankt beim Thema "Andere Länder,andere
Lebensumstände".

Damit du verstehst was ich meine könntest du mal versuchen den relativ
happigen Spritpreis zu erklären den die Niederländer haben obwohl die
gleich "Nebenan" wohnen und sich dort auch noch der Spotmarkt in
Rotterdam befindet. '-)

Autor: Thomas Schlenger (Gast)
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@ratber,

das eine hat doch auch mit dem anderen zu tun. Gewinn muß sein ! Und
wenn der entsprechende Staat mitkassiert muß eben auch das Produkt
teurer sein. Die USA Preise sind z.T. auch noch aus Zeiten des hohen $
Kurses und die Preise können nicht so einfach erhöht werden.

Gruß Thomas

Autor: Ratber (Gast)
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> Die USA Preise sind z.T. auch noch aus Zeiten des hohen $
>Kurses und die Preise können nicht so einfach erhöht werden.

Ja,ist richtig.

Und hier in old Europe bzw. genauer in old Germany kostet ein Oskar
eben mehr als und den USA weil auch hier einige nur langsam
veränderbares Preisgefüge besteht.

Die Gegenseitige Aufrechnerrei der nackten Preise ist erlich gesagt
Unsinnig.

Wer hier Preise wie in den USA haben will der muß auch mit dem
kompletten Wirtschaftssystem der USA leben.
Ich glaube da würden dann einige gleich zu heulen anfangen '-)

Autor: tex (Gast)
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@Ratber
Nun, mich fragt auch keiner wie ich mit meinem Geld auskomme nachdem
seit der Euro -Einführung alles mehr als doppelt so teuer ist, aber
mein  Gehalt um 5% gesunken wurde.
Darum finde ich das schon ok, dass ich alles was geht im Urlaub in
Kanada oder USA kaufe. Beim Scope waren das satte 1600Euro. Bei
Klamotten sind es zwischen 30% und 60%.
Gerade heute hat der Bäcker um die Ecke seine Preise wieder um 10%
erhöht.
0,65ct für ein Brötchen, 1,27DM!! Ticken die noch ganz richtig?
Ich kaufe das nicht mehr ...

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo Tex,

es ist sicherlich nicht so lustig, daß alles teurer gewoerden ist. Aber
alles in allem geht es uns doch noch verdammt gut. Wenn du dann auch
noch alles ordentlich einführst und Abgaben drauf zahlst ist ja auch
alles in Ordnung :o)))))

Es gibt ja auch die Möglichkeit die Brötchen selbst zu backen....

Autor: Ratber (Gast)
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@Tex

Das mag ja für dich zutreffen aber nicht jeder fährt regelmäßig in die
Staaten.

Ich rechne immer für die masse und nicht für die ausnahme.

Schließlich fahre ich nicht jede Woche nach Spanien und kann deshalb
nicht regelmäßig günstig in Lux Tanken.
Also gelten für mich die lokalen Preise mit denen ich Kalkulieren muß.


>Beim Scope waren das satte 1600Euro.

Na wer kauft sich schon jeden Tag nen Scope der 3500 Eur Klasse ?

Wie gesagt,ausnahmen zählen nicht.

Autor: Thorsten (Gast)
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> 0,65ct für ein Brötchen, 1,27DM!!

War es ein Vollkornbrötchen? Wenn nicht, dann hat der Bäcker einen
A.... offen. Er soll die Brötchen doch lieber aus dem Programm nehmen,
wer kauft die? Hammer!!!

Autor: Ratber (Gast)
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>wer kauft die?


Alle die nicht Rechnen können oder zu faul sind mal "Nein" zu sagen.


>Hammer!!!

Ja !

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