Aber natürlich!
Oszillatoren haben sogar sehr gerne Spulen.
Prinzipiell brauchst du einen Verstärker und eine Frequenzabhängige
Rückkopplung. Also: Verstärker Ausgang->Rückkoppelnetzwerk->Verstärker
Eingang
Der "Trick" ist dann, dass diese Konstruktion exakt dann eine stabile
Dauerschwingung ausbildet, wenn das Signal über die gesamte Schleife
(Verstärker-Netzwerk) keine Phasenverschiebung erfährt und die
Schleifenverstärkung=1 ist. Dies trifft (da ja die Rückkopplung
frequenzabhängig ist) normalerweise (Schwingkreis, Wienschaltung) bei
exakt einer Frequenz zu (Phase passt), und das Teil schwingt auf dieser
Frequenz. Nicht ganz glücklich erklärt, aber mit Skizzen täte ich mich
leichter :-)
Das ist einmal das Grundprinzip eines Oszillators, ob das jetzt mit
einer Wienschaltung oder sonst irgendwas realisiert wird, ist erstmal
egal. Mit Spulen (also Schwingkreisen) gibt es da z.B. den gerne
verwendeten Coliptts-oszillator
(http://en.wikipedia.org/wiki/Colpitts_oscillator), der nur eine Spule
benötigt.
In deinem Fall schwingt der Oszillator mit der Luftspule, kommst du mit
einem Material hoher Permäabilität in die Nähe, steigt die Induktivität,
die Schleife passt nicht mehr und die Schwingung reißt ab. That's it.
Ich habe mir mal ein Mathcad-Dokument gemacht, das einen
Colpitts-Oszillator durchrechnet (IIRC incl. Wickeldaten der Spule),
das muss ich aber erst einmal suchen.
hth,
Robert