Blindleistungskompensation am Wecker

Gast #3039168
Lesenswert?

Hallo Bastler!

Ich versuchte heute mal den Wecker eines alten Drehscheiben Telefons mit 
einer recht geringen Spannung (3-5V) zu betreiben. Dazu habe ich mir den 
Schaltplan von Sparkfun hergenommen: 
http://www.sparkfun.com/tutorials/50

Dazu wurden 3,3 µF in Reihe zur Spule geschalten... Sollte man aber das 
C nicht lieber parallel zur induktiven Last schalten, um die 
Blindleistung zu kompensieren?

Die Spule des Weckers hat einen Wirkwiderstand von 2,22 kOhm und eine 
Induktivität von 4,35 H (laut Multimeter - weiß nicht, wie groß da der 
Fehler ist, sollte aber relativ genau passen).

Nun dachte ich mir das so:

   -----------O--------------
   |          |             |
   |          |             R
H-Brücke      C             |
   |          |             L
   |          |             |
   -----------O--------------

Mit:
          L
C = ---------------
     (w * L)² + R²

w ... Omega (f=22 Hz)
R ... ohmscher Widerstand der Spule 2,22 kOhm
L ... 4,35 H

Dabei hätte ich nun mit den obigen Werten etwa 200 µF raus. Wäre das so 
richtig? Warum schalten "die" (Sparkfun) den Kondensator in Reihe (der 
noch viel kleiner ist)?

Danke schon mal für eure Antworten!

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren