Gast
#3074909
Gerade hilft mir weder Google noch die Forensuche nach einer Lösung zum Verstehen meines Problems. Hier liegt ein Schaltnetzteil aus einem Videorecorder von Toshiba. Wenn ich den Videorecorder ans Netz anschließe, dann lädt sich der große Netzelko in ca. 5 sec auf rund 311 Volt auf und sehr kurz danach "läuft" dann die restliche Technik hoch. Ich kann alle Funktionen nutzen, die Uhr stellen usw. Sobald ich aber eine Videocassette in den Recorder stecke und der Motor für den Bandtransport und den Antrieb der Cassette anspringt sinken die Spannungen am Ausgang des Netzteil um bis zu 4 Volt ab. Am Netzelko liegen unverändert 311 Volt an. Aus meinem Verständnis bisher und den Ergebnissen der Suche und Google spricht dieses Verhalten für ein Versagen eines Elko im Schaltnetzteil. Die sind aber nun alle schon ausgetauscht und die Spannungen laut Aufdruck auf der Platine sind alle da und weisen keine Wechselspannungsanteile auf. Was kann es noch sein, dass ein Schaltnetzteil unter Last am Ausgang ein Verhalten zeigt, als würde man den Stecker aus der Dose ziehen ? Wenn der Schaltregler wäre, dann müssten doch die Spannungen am Ausgang bei Elkogrößen von max. 50 µF / 35 V schneller zu Null einbrechen ? Es ist aber so, dass der Spannungseinbruch sehr langsam stattfindet (Vom Zucken des Antriebsmotors bis die Anzeige Ausgeht sind es mehr als 10 sec.) Einen kurzen Moment später kann ich dann wieder am Standby Knopf einschalten und nur mit Uhr, Fernsehempfang, Videotext, usw. läuft der Videorecorder. Helft mir da mal einen neuen Ansatz zur Fehlersuche zu finden. Es ist ein: Toshiba V225G. Danke. Roland