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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Hochfrequentes PWM


Autor: Karl (Gast)
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Hallo zusammen,

ich würde  mir gerne einen Batteriepulser bauen. Das ist ein Gerät,
welches sulfatierte und damit kapazitätsschwache Bleiakkus dadurch
regerneriert, dass über mehrere Tage sehr kurze Stromimpulse auf die
Batterie gegeben werden.
Beim Googlen taucht da immer der Begriff Megapulser auf.
Dieses Gerät sendet angeblich mit 6-8 KHz Impulse von weniger als
Mikrosekunde Dauer auf die Batterie. Dann wird noch von irgendeiner
ominösen Resonanzfrequenz von Bleisulfatkristallen von 3,26MHz
geschrieben. Das wirkt alles ein wenig esotherisch, aber in zahlreichen
Tests scheint sich das Teil bewährt zu haben.

Mein Problem ist folgendes:
Wenn die Impulse auch nur 8KHz haben, so bedeutet die Impulsdauer im
Mikrosekundenbereich doch, dass die Gatekapazitäten der üblichen
MOSFETS eine geeignete Treiberschaltung notwendig machen. Ich habe hier
zahlreiche IRF540N herumliegen , die ich gerne einsetzen würde.
Kennt jemand eine einfache Treiberschaltung für diesen FET, dessen
Bauteile bei Reichelt erhältlich sind?

Autor: Wolle (Gast)
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ICL 7667

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Wenn die Impulse auch nur 8KHz haben, so bedeutet die Impulsdauer
> im Mikrosekundenbereich doch, dass die Gatekapazitäten der
> üblichen MOSFETS eine geeignete Treiberschaltung notwendig machen.

Ja. Aber warum statt Mosfet nicht einfach ein Darlington-Transistor
oder so?

Autor: Dunkelmann (Gast)
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Bei 8kHz kann man keine Impulse mit wenigen Mikrosekunden erzeugen, da
die Periodendauer hier schon 125 microsekunden beträgt.

Sind vielleicht Millisekunden dauer gemeint ?

dkm
www.loetstelle.net

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Bei 8kHz kann man keine Impulse mit wenigen Mikrosekunden
> erzeugen, da die Periodendauer hier schon 125 microsekunden
> beträgt.

Und warum können die Impulse dann nicht wenige Mikrosekunden lang sein?

Autor: Karl (Gast)
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@Dunkelmann

Das ist wahrscheinlich so gemeint, dass 8000 mal pro Sekunde für einen
sehr kurzen Zeitraum im Mikrosekundenbereich Überspannung auf die
Batterie gegeben wird und die restliche (sehr lange Zeit) die
Überspannung abgeklemmt bleibt.  Die EIN-Phase muss ja nicht gleich
lange dauern wie die AUS-Phase.

@Rolf
Ich weiß nur, dass die MOSFETS einen sehr geringen RDSON haben. Und den
brauche ich, damit nicht die halbe Spannung am Transistor abfällt.
Und dann noch die 0,7 Volt, die glaube ich auch sonst an jedem
Nicht-Mosfet abfallen...
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. Wenn es sein muss
lasse ich dafür auch die vorhanden IRLI540N liegen.

@Wolle
Das scheint genau das zu sein, was ich brauche. Und der sehr günsige
Preis ist natürlich auch kein Nachteil. Mal schauen, ob ich mit dem
doch etwas komplizierten Teil eine funktionierende Schaltung hin
bekomme.

Autor: Unbekannter (Gast)
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Bleisulfat kann man im Akku nicht regenerieren. Alles andere ist
Esotherik. Da hilft ein Amulett wohl besser...

Autor: Karl (Gast)
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@Unbekannten

Diese Meinung vertreten die Batteriehersteller auch mit aller Kraft.
Um es herauszufinden habe ich mir sogar schon so einen Megapulser
bestellt. (Und natürlich auch schon getestet)
Es scheint etwas Wahres dran zu sein.
Ich habe eine etwas schwache Batterie mehrere Tage lang zusammen mit
einem Ladegerät angeschlossen.
In dem Moment, indem  die Batterie keinen Ladestrom mehr hatte, habe
ich sie auf etwa 12V entladen (55W Halogenlampe) Anschließend wieder
aufgeladen. (Den Pulser immer parallel)
Dabei ist die Leerlaufspannung (jeweils ca 2-3 Stunden nach
Ladevorgang) von 12,65V auf 12,9V gestiegen. Der Ladestrom der Anfangs
nur noch sehr schwach war, ist auch ganz ordentlich gestiegen. Die
Batterie ist jetzt wieder im Einsatz. Mal schauen, wie lange sie jetzt
hält.

Aaaaaber: Möglicherweise kommt diese Erholung auch von dem mehrfachen
Laden und Entladen. Um dies herauszufinden habe ich noch ca. 10 gleiche
Batterien herumstehen. Müsste mir nur noch ein Verfahren ausdenken, mit
dem ich die Regenerierung definitiv messen kann. Aber so ein
Kapazitätsmessgerät ist mir ehrlich gesagt zu teuer. Bin für alle Ideen
offen.

Durch die große Menge von Batterien, die ich regenerieren möchte, lohnt
es sich aber trotz diesem einen vorhandenen Megapulser, sich Gedanken
über einen Selbstbau zu machen.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Warum nicht ne uC bemuehen, und uberer eine Lastwiederstand die Zeit bsi
zur Entladung messen?
Das musste doch Aufschluss uber Kapazitaetsgewinn/Verlust geben.
Im Leerlauf sollte man Baterien nicht messen, da dort die Spannung
nicht der Real ferfügbaren Spannung unter Last entsprechen muß.

Autor: Karl (Gast)
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@Christoph

Ich hatte auch schon mal mein Messgerät bemüht, um die Entladekennlinie
einer Batterie zu messen. Allerdings spuckte die Software nur ein
Textfile aus, die ich dann im Excel importiert habe und dann als Grafik
anzeigen lassen konnte.
Deren Integral wäre theoretisch die Kapazität, aber das war alles so
verdammt viel Gewurschtel bis ich alles so weit hatte !!!
Das möchte ich mir nur dann nochmal antun, wenn sich gaaaaar keine
andere Möglichkeit findet.

Dass die Leerlaufspannung keine Aussage über die Kapazität macht, ist
mir klar. Aber es hat sich  etwas verändert. Aufschlussreicher ist
wahrscheinlich der Ladestrom, der sich auch vergrößert hat, was auf
einen geringeren Innenwiderstand schließen lässt. Wie gesagt, am Anfang
hatte die Batterie kaum noch einen Ladestrom. Am Ende waren es etwa 25
Ampere mit dem gleichen Ladegerät bei gleicher Spannung am entladenen
Akku von etwa 12,25 Volt. Nagelneue Batterien kommen in diesem Zustand
auf über 30A (Endanschlag meines Ladegerätes)
Jaja, ich weiss, dass so hohe Ladeströme nicht gut sind für eine
95AH-Batterie:-) War auch nur zur Kontrolle, ob sich etwas verändert
hat.

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