Bei vielen Weckern ist der Empfänger räumlich von dem Uhrenschaltkreis
abgetrennt, so daß man mittels einer Mini-Säge das Modul samt Antenne
sorgsam von dem Rest der Platine trennen kann. Allermeist sind 4
Anschlüsse am Modul: Vcc, Masse, Ausgang und ein Enable Eingang, der
sowohl L- als auch H-aktiv sein kann. Grundsätzlich muß beim Einbauen
solcher Teile in eigene Projekte beachtet werden, daß man die
Betriebsspannung für den Empfänger maximal genau so hoch wählt, wie
die, die im Wecker anlag. Viele Module funktionieren bereits mit 1,5V
und gehen bei 2V kaputt. Man muß also die üblichen 5 V mittels
Widerstand, Elko und Z-Diode (oder rote Leuchtdiode) herabsetzen. Bei
3V-Modulen kann man auch einen kleinen Linearregler nehmen. Ein
Keramikkondensator von 100nF direkt zwischen Vcc und Masse am
Empfängermodul ist unbedingt ratsam. Der Ausgang der Empfängermoduls
muß meistens auch noch über einen npn- Transistor verstärkt werden.
Oder es muß ein PullUp angeschlossen werden und der Ausgang zieht dann
pulsweise nach Masse. Dies ist sehr unterschidlich und muß mit größter
Sorgfalt ausprobiert werden, da man sonst das Modul recht schnell
grillen kann.