Könnte mir mal bitte jemand auf die Sprünge helfen?
Es geht darum, ein Sortiernetzwerk mit 4 Schlüsseln zu finden, welches
Sortiert.
Hat man das, soll man die Tiefe bestimmen und die Größe.
Man soll nun beweisen, dass diese Werte minimal sind.
Mein Sortiernetzwerk sieht so aus:
--o-----o-------
| |
--|--o--o--o----
| | |
--o--|--o--o----
| |
-----o--o-------
Als Tiefe habe ich 3, als Größe 5
Warum die Tiefe 3 Minimal ist, habe ich so begründet:
Sämtliche Möglichkeiten für ein Netzwerk der Tiefe 2 sortiert nicht, da
es in jeder Variante mindestens einen Eingang gibt, der nicht alle
Ausgänge erreichen könnte.
Das Problem ist jetzt die Größe, warum brauche ich minimal 5
Vergleichern? Bzw, ist 5 überhaupt maximal, oder gibt es eine
Möglichkeit mit 4 Vergleichern?
Gruß Mike
Wieviele verschiedene Umstellmöglichkeiten braucht man, um n Elemente aus jeder beliebigen Reihenfolge in eine sortierte Reihenfolge überzuführen? Und wieviele verschiedene Umstellmöglichkeiten sind mit k Komparatoren maximal realisierbar? Aus den Antworten auf diese Fragen lässt sich eine untere Abschätzung für k ableiten.
>Wieviele verschiedene Umstellmöglichkeiten braucht man, um n Elemente >aus jeder beliebigen Reihenfolge in eine sortierte Reihenfolge >überzuführen? 2^n Stück oder hab ich die Frage falsch verstanden? >Und wieviele verschiedene Umstellmöglichkeiten sind mit k Komparatoren >maximal realisierbar? 2^k ? Ich stehe etwas auf dem Schlauch was genau Umstellmöglichkeiten heißt. Meinst du damit ein Element auf einen neuen Platz, oder die Tauschung? Danke für deine Hilfe:)
Mir ist vorhin leider kein besserer Begriff als "Umstellmöglichkeiten" eingefallen. Ich hätte stattdessen "unterscheidbare Fälle" schreiben sollen. Was ich gemeint habe: Die 4 Elemente können auf 4!=24 verschiedene Weisen angeordnet sein. Also muss der Sortierer mindestens 24 Fälle unterscheiden können. >> Und wieviele verschiedene Umstellmöglichkeiten sind mit k Komparatoren >> maximal realisierbar? > > 2^k ? Genau. Jeder Komparator kann zwei Fälle unterscheiden: Entweder stehen die beiden Eingangswerte in der richtigen Reihenfolge oder nicht. 4 Komparatoren können also 2⁴=16 Fälle unterscheiden. Da 16<24 ist, kann nicht jede Eingangspermutation individuell behandelt werden, so dass ein Sortierer der Größe 4 nicht erfolgreich sein kann. Folglich braucht man mindestens 5 Komparatoren. Dass damit das Problem tatsächlich lösbar ist, hast du ja bereits anhand eines Beispiels gezeigt. Also ist 5 die minimale Größe des Sortierers.
Mensch Danke! Sehr gut erklärt, jetzt sieht das ganze schon viel einfacher aus :) Danke und gute Nacht :)
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