Hallo, eigentlich wäre es ja mehr eine mechanische Frage. Aber im Mechanik Teil finde ich kaum etwas passendes zu LiPo oder Hochstrom-Steckverbinder. Dafür finde ich hier mehr zu LiPos. Es sind Beispielsweise LiPo-Akkus mit angeblich 3300 mAh zu finden mit 25/50 C Entladung, was wohl nichts besonderes ist. Die können angeblich bis zu 165 A kurzzeitig liefern. Die Kabel sind Hochstromsilikonkabel. Bei solchen Größenordnungen stellt sich mir die Frage: Was braucht man da für Steckverbinder die so viel Strom aushalten. Ich habe zwar einige Stecker im Modellflug gefunden. Aber so zierlich wie die aussehen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen daß die 150-200 A übertragen können. Oftmals sind die weit vor dem Akku am Limit. Dies verwundert mich wenn ich lese wieviel ein einzelner Motor an einem Mikrokopter schon ziehen kann. Und siehe da, ich habe hier: http://www.elektromodellflug.de/oldpage/hochstromst/hochstromstecker.htm eine Übersicht gefunden. Da gibt es ein fimmeliges Teil, welches 250 A verträgt. Ich störe mich da ein wenig an "extrem stramm" und "Feinschlitzfederstecker". Das erscheint mir nicht ganz werkstattkompatibel. Kennt da aber jemand ein etwas gröberes bezahlbares System? Ich würde gern so ein Akku als (Hochleistungs) Stromquelle in der Werkstatt mißbrauchen. Da diese dann Universell herhalten soll, steht noch nicht fest wieviel Strom da jeweils fließen wird. Ich würde aber gerne einheitliche Stecker verwenden, welche z.B. auch die hohen Anlaufströme einer DC-Motors verkraften. Als Preisgrenze hatte ich so an 10 - 15 € Pro Skecker bzw Buchse gedacht. Sonst kommen zu schnell 200 - 300 € nur für die Stecker zusammen. Gruß Carsten
> Da gibt es ein fimmeliges Teil, welches 250 A verträgt. Ich störe > mich da ein wenig an "extrem stramm" und "Feinschlitzfederstecker". > Das erscheint mir nicht ganz werkstattkompatibel. Na wenn der Steckkontakt nicht stramm sitzen würde, hast du bei 200A schnell einen unansehnlichen Klumpen Plastik. > Ich würde gern so ein Akku als (Hochleistungs) Stromquelle in > der Werkstatt mißbrauchen. Dann halte aber immer einen Eimer Sand bereit. Metallbrände kann man nicht mit Wasser löschen. Nehm lieber Bleiakkus. Die sind sicherer, billiger und einfacher zu laden und lagern. Außerdem ist ja normalerweise Anlaufstrom >> Betriebstrom. Für ein paar 100ms gehen selbst über einen 08/15 Bananenstecker sicher 50A.
Das ist doch alles p.m.p.o. Schau dir mal einen Draht in einem der Motoren an, und überlege, ob wirklich die Zuleitung an allen Stellen dicker sein muss. Für einen Mikrokopter reichen einfache AMP Flachstecker, die können dauerhaft 32A (wenn die Zuleitung 32A kann). Die 3.3Ah wären in nicht mal 5 Minuten leer. Hohe Entladeströme sind sowieso unsinnig, weil dann der Akku nicht so effektiv ist. Besser doppelte Spannung und halber Strom. Oder gleich vierfache Spannung und 1/4 des Stromes, es reicht dann weniger als 1/4 der Kapazität weil der Akku effektiver wird, so 1/6 bringt dieselbe Flugleistung. Und 1kW vertragen die Motoren noch viel weniger lang als die Zuleitungen und Stecker.
Ja, ja, ich weiß daß es stramm sein muß. Mich störte nur die Kombination aus "extrem stramm" mit "Feinstschlitzfederstecker". Es darf ruhig stramm sein. Ich will es dann nur nicht zerbröseln oder die Federn zerfleddern. Daß 50 C Entladestrom den Akku in theoretisch 72 Sekunden auslutscht und theopraktisch mit Glück die Hälfte schafft ist mir auch klar. Das soll ja auch nicht der Regelbetrieb werden. Es sollte vielmehr einfach nur eine tragbare Spanungsquelle sein, mit der ich auch mal einen DC-Motor zum Funktionstest starten kann ohne daß mir danach die Stecker weggeglüht sind. Ein Feuerlöscher ist zwar vorhanden, aber ein Akku sollte es eigentlich abkönnen wenn man ihn innerhalb der vorgegebenen Grenzen betreibt. Ein einen Kurzschlußschutz/Strombegrenzung hatte ich noch gedacht. Fraglich war nur die Übetragung bei den Steckern. @ MaWin Danke für die AMP-Stecker. Ich denke ich werde die nehmen für die normalen Sachen und mir einen Adapter von mehreren AMP nach irgendetwas bauen, daß ich dann als Adapter benutzen kann. Wir haben von einem Hof die Werkstatt und es wäre schön wenn man beim zerlegen auf der Werkbank beispielsweise! auch mal den Anlasser im Leerlauf auf der Werkbank antesten kann. Daß ich damit keinen Traktor starten kann ist mir klar. ;-) Eine entsprechende Bleibatterie täte es auch, aber wäre nicht so flexibel.
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