Spektrumanalyzer

Gast #224690
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Servus nochmal,

die nächste Frage zum Thema Spekrumanalyzer:

Was haltet Ihr von so USB Spekrumanalyzern wie es Sie auch als
Oszilloskpe gibt. Hat man da die gleichen Nachteile wie auch bei
digitalen USB-Oszis, oder sind die wirklich praxistauglich ????

In wie weit kann man diese Dinger mit richtigen stand-alone Teilen von
z.B. Hameg vergleichen ??

Danke
Gast #224691
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Hallo Bernd,
ob das praxistauglich ist hängt natürlich immer von Deinen
Anforderungen/Anwendungen ab.
Gennerell wird es leider sehr schnell sehr teuer; Du solltest
einfach mal die Daten einiger von Dir ins Auge gefassten Geräte
vergleichen, also:
- Frequenzbereich
- Auflösungsbandbreite
- Empfindlichkeit/Phasenrauschen
- Großsignalverhalten (IP3) und Dynamikbereich
- Meßbereich u. Darstellungsbereich (Pegel)
- Meßgenauigkeit

Wenn Du etwas Zeit in das Thema investieren möchtest,
kann ich Dir folgendes Buch wärmstens empfehlen:
Theorie und Praxis der Spektrumanalyse
Werner Schnorrenberg
ISBN: 3802302907
bzw. diesen link:
http://www.mydarc.de/dc4ku/

Viele Grüße
Tilman
Gast #224692
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Servus Tilman,

danke erstmal für die Antwort.

Was mich noch interessiert hätte ist, was bei Spektrumanalysatoren
eigentlich ein Trackinggenerator ist und wozu man den braucht, bzw. ob
man den überhaupt braucht.

Danke
Gast #224693
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Hallo,
ein Trackinggenerator, oder Deutsch ein Mitlaufgenerator
ist ein Generator, der immer die Frequenz erzeugt, die
der Speki gerade misst. (Der läuft ja durch den Frequenzbereich
mit der sog. sweeptime)
Damit kannst Du dann den (Amplituden)frequenzgang von z.B.
einem Filter o.ä. darstellen.
Die Frage ist also, ob Du nur Spektren betrachten möchtest,
oder auch Frequenzgänge messen willst.
Viele Grüße
Tilman
Gast #517872
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In den Spezifikationen zu einem Spektrumanalyzer steht:
RF Input: Maximum Input Level: DC +-0V.
Wie soll ich diese Angabe interpretieren? Heisst es, dass man da 
überhaupt kein Offset reinschicken darf? Geht der SA dann kaputt? Da 
sollte doch ein Kondensator in der Eingangsschaltung sein, oder nicht?
Gast #517876
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Viele Spektrumalalysatoren (auch die richtig teuren) gehen kaputt, wenn 
sie DC bekommen. Also vorsichtig sein! Ein Praktikant bei uns an der Uni 
hat mal ein Teil von HP auf diese Weise geschrottet, die Reparatur hat 
das Institut 2000 Euro gekostet.
Gast #517901
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Da sitzt direkt am Eingang ein Dioden-Ringmischer, der ist DC-gekoppelt. 
Manchmal ist ein Hochpass zuschaltbar, z.B. am R&S FSBS sind es fest 
eingestellte 300 kHz. Für niedrigere Frequenzen muß man ihn überbrücken, 
deshalb darf die Eingangsspannung eine Dioden-Durchlaßspannung nicht 
überschreiten. Auch der 50-Ohm-Eingangsabschwächer hält wenig Leistung 
aus.

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