Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik GBP beim Filtern


von Peter33 (Gast)


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Hallo!
Wenn ich mit dem TI Filter Tool einen aktiven Filter vierter Ordnung 
auslege, ist das angegebene notwendige GBP - zumindest ist das mein 
Eindruck - stets wesentlich höher, als wenn ich erst passiv filtere und 
dann verstärke oder die Verstärkung zwischen zwei zweistufigen passive 
Filter packe, so dass ich am Ende immer dieselbe Amplitude und 
Filterwirkung erhalte. Wie kommt das? Oder täuscht mich mein Eindruck 
da?
Schöne Grüße

von Peter Z. (Gast)


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Wenn du ein Filter vierter Ordnung bauen willst, würde ich immer  zwei 
Sallen-Key-Filter zweiter Ordnung hintereinander schalten. Bei dieser 
Konfiguration sind die Anforderungen an das Gain-Bandwith-Podukt meist 
noch zu erfüllen.

Passive Filter vierter Ordnung sind, kommt auf die Anwendung an, 
meistens nicht die Bringer, der Übergang von Durchlass zu Sperrbereich 
ist da ziemlich weich.

Will man ein Filter vierter Ordnung mit einer einzigen 
OP-Verstärker-Stufe realisieren, da brauch es schon eine sehr hohe GBP.

von Kai K. (klaas)


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Beispiel?

von Peter33 (Gast)


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>Bei dieser Konfiguration sind die Anforderungen an das Gain-Bandwith-Podukt meist 
noch zu erfüllen.

Genau, den Eindruck hatte ich auch. Warum gibt es dabei solche 
deutlichen Unterschiede? Womit hängt das zusammen?

von Kai K. (klaas)


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Beispiel??

von Peter33 (Gast)


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>Beispiel??

Wie Peter Zz sagt: Bei der Sallen-Key-Struktur ist das erforderliche GBP 
zB (meistens?) deutlich niedriger als bei anderen Filterdesigns. Wie 
ergibt sich das?

von Peter33 (Gast)


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Also kann mir da auch keiner weiterhelfen? Ist denn verständlich, worauf 
ich hinauswill?

von Viktor N. (Gast)


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Solche generischen Aussagen muessten sich doch mit einer Simulation 
erschliessen lassen. Man muss natuerlich die richtige Frage stellen, bei 
jeder Simulation.
Man kann der Geschichte dieses Filters nachgehen. Allenfalls war ja ein 
designparameter, dass der Geschwindigkeitsueberhang nur minimal sein 
soll. Aus welchen auch immer Gruenden. Oder man koennte auch eine 
Simulation so ansetzen : welche Filterparameter muss man waehlen, sodass 
der langsamst moeglichen OpAmp tut. Und wo liegen die Nachteile, resp 
was ist der Preis fuer dieses Merkmal. Daa kann dann zB das Rauschen 
sein, oder eine Empfindlichkeit in der Bauteileauswahl, oder sonst was.

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