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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Piezo-Schallwandler


Autor: Ivan (Gast)
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Hallo,
ich hab mir beim Conrad einen piezokearamischen Schallwandler besorgt,
habe aber keine Ahnung wie ich dem Teil einen Ton entlocken soll, vor
allem weil da nur ein einziger Draht drangelötet ist und ich will es
mit einer Mono-Klinkenbuchse, aus der ja zwei Drähte hervorgehen,
verbinden.
Ein (leicht verständlicher) Schaltplan wäre hilfreich (vielleicht auch
mit Vorverstärker?).

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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NUR EIN DRAHT?!?
Patent pending...
Ne mal im Ernst - kann nich sein. Ist sicher schwarz der Draht - oder?
könnte es    vielleicht   ein abgeschirmter Draht sein?

Gruß
Axel

Autor: dds5 (Gast)
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Oder ist auf einer Seite eine Messingscheibe aufgelötet/geklebt? dann
ist das der zweite Anschluss.

Dieter

Autor: LiebernichtmehrbeiConradkauft (Gast)
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Vielleicht ist der andere Draht auch einfach nur abgebrochen ?
Oder C hat mal wieder irgendwo billig Sachen gekauft und geht davon
aus, dass das der Pluspol ist und der Piezo auf Masse sitzt ?
Ein Bildchen des Bauelemnts wäre nicht schlecht.

Autor: Sascha (Gast)
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Im Katalog ist ein Piezo abgebildet wo nur ein Draht angelötet ist. Da
müsstest du dann noch einen Draht auf die Metallscheibe löten.

Ein Draht also an die obere Scheibe und ein Draht an die größere
Metallscheibe.

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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Die Messingscheibe ist der zweite Pol.
Darauf achten, dass du den Draht nicht abreisst. Die Keramik lässt sich
total bescheiden löten. Dafür gibt es spezielle (säurehaltige) Lötzinne.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Naja nöö, also wennde sehr vorsichtig bist und den Kolben nur so heiß
machst, daß es gerade zum Zinnschmelzen reicht, dann geht´s ganz gut
mit ´ner ruhigen Hand. Hatte vor einiger Zeit Piezo Pads bei C
bestellt, die ohne Kabel kamen (4cm Durchmesser) und die ließen sich
mit feiner 0.6er Litze super verkabeln, ist auch noch nix wieder
abgebröselt (nutze sie als Drumtrigger).

Autor: AxelR. (Gast)
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Sehe ich auch so.
rumbrutzeln ist natürlich nicht drinne, aber mit lauwarmen Kolben gehts
gut - habe so auch schon einige hundert verbaut (25mm-auch vom C)Ich
kaufe da aber nichts mehr!
Mega8 für 9,46Euro!!!

Autor: Ivan (Gast)
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Das Blechplättchen ist also der zweite Pol...
Den hätten Die aber auch selbst dranlöten können. Ich hab noch den
Verkäufer gefragt warum da nur ein Draht dran ist, der meinete aber
dass das schon so passt.
Das heißt ich brauche bloss die zwei Drähte mit der Klinkenbuchse
verbinden und dann kann ich das ganze irgendwo anstecken. Wieviel
Spannung erzeugt so ein Piezo eigentlich? Da wird warscheinlich auch
ein Vorverstärker nötig sein, oder?

Autor: TravelRec. (Gast)
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Um Gottes Willen! Ein Piezo kann, je nach Anschlag, zwischen 0,5 und 50
(!) Volt generieren, da sind eher Serienwiderstände mit Z-Diode ratsam,
um die nachfolgende Schaltung leben zu lassen!

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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Soll das Ding als Lautsprecher oder als Sensor dienen?

Autor: Ivan (Gast)
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Es stehlt den Tonabnehmer meiner E-Geige dar, soll also ein Sensor
sein.

So ein kleiner Piezo soll 50V erzeugen können? Wozu gibts dann noch
Atomkraftwerke?
Ich hab das Piezo-Element jetzt mal mit Tesa und Alufolie (hab mir noch
keine richtige Buchse besorgt) an ein Tonkabel angeschlossen. Die
Effektmaschine ist zwar nicht gleich explodiert aber die Tonqualität
ist doch schon ganz ordentlich.
Kennt sich vielleicht jemand mit E-Gitarren-Elektronik aus? Ich würde
da
noch gerne ein paar Schaltungen zur Tonregulierung einbauen.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Volt heißt ja nicht Leistung und für Geigen gibt es fertige
Piezo-Tonabnehmer, die in den Steg geklemmt werden und die in der
Spannungsabgabe angepaßt sind. Sei mal besser vorsichtig mit den
Spannungen und häng mal besser noch einen Serienwiderstand 10k
dazwischen, um Deinen Folgeverstärker zu schonen.

Autor: Axel R. (axelr) Flattr this
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hinter den Piezo gehört ein Impedanzwanlder (Spannungsfolger), da der
Piezo sehr hochohmig ist und seine Ausgangsspannung unter Last
zusammenbricht. Andererseits ist der Frequenzgang im unbelasteten
Zustand in keiner Weise linear! Meist haben die Teile bei 3-4Khz ihre
mech. Resonanzfrequenz. ein BF254, gate mit 100K nach masse, Source
über 1K an Masse und drain an 9Volt. den Piezo parallel zum 100K,
Ausgang parallel zum 1K. Sollte gehen. Schaltungen gibt es genung im
Netz.

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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Einen Tonabnehmer für Geigen würde ich induktiv wie die von E-Guitaren
realisieren. Dazu müssten die Saiten aber aus Stahl sein...
Piezos sind wunderbare Tonabnehmer für Trommeln, wobei sie eigentlich
nur auf den Schlag bzw. die Fellbewegung reagieren sollen. Die
Auswerte-Elektronik übernimmt dann die Tonerzeugung oder erzeugt ein
Midi-Signal.
Im Elrad war vor diversen Jahren mal eine Schaltung dazu.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Naja, ich habe so´n Dingen für die Geige, geht soweit auch ganz okay,
aber der Sound haut mich nicht um. Zu viel gebrassel vom Bogen und zu
wenig "Körper". BTW: Schon mal auf Stahlsaiten Geige gespielt? Wie
viele Fingerkuppen hat´s denn gekostet?! Nee, laß mal!

Autor: AxelR. (Gast)
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Woraus bestehen denn die Saiten einer Geige? Aus Katzendarm? (iiih)
Sicher aus Nylon. Aber was haben die Geigenbauer früher verwendet?

Hast Du schon mal ein stinknormales Elektretmikrofon in den
Geigenkörper gesteckt? Sollte doch gehen - oder?

Autor: Rahul Der trollige (rahul)
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Ich kenne Stahlsaiten halt von E-Guitaren und E-Bässen...
Leute, die sowas spielen, haben wohl etwas mehr Hornhaut an den
Fingern...
Es gibt auch Tonabnehmer für akustische Guitaren. Die funktionieren
wohl auch eher als Mikrofon.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Najaa, Geige mit Hornhaut ist rein tonal nicht so der Bringer. Die
Saiten waren früher aus Darm. Später umwickelte man diesen mit
Flachdraht (Messing...) Heutige Saiten sind meist aus Kunststoff mit
einer Flachdrahtumspannung, bestenfalls Aluminium. Und sie sind recht
weich, sonst spielt man nicht lange darauf... Als Abnehmer nehme ich
jetzt AKG C1000S Mikros, die ich am Stativ hoch über die Schallöcher
der Geige hänge. Das klingt ordentlich, man muß aber stillstehen dabei
und nicht zu laut atmen ;-).

Autor: Ivan (Gast)
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Von meiner E-Gitarre mit Stahlsaiten habe ich schon eine ordentliche
Hornhaut bekommen. Meine Geige hat zwar auch Stahlsaiten mit Aluminium
umsponnen aber das macht meinen Fingerkuppen gar nichts. Man gewöhnt
sich dran.
Von normalen Mikros als Tonabnehmer halte ich icht viel. Die nehmen
viel
zu viele Umgebungsgeräusche mit auf und in der Gruppe taugen sie
sowieso
nichts wegen der Rückkopplung. Die eleganteste Lösung sind eigentlich
die EM-Tonabnehmer, weil sie die Saitenschwingungen direkt aufnehmen.
Nur für eine Geige ist das nicht so günstig da man die Dinger nirgends
festmachen kann ohne das es auffällt.

Autor: TravelRec. (Gast)
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Naja - ich nehme die Geige nur im Studio auf, also wenig Nebengeräusche
und guter Akustik-Klang von der Geige selbst. Bei Tonabnehmern, die die
reine Saite abnehmen, fehlt dieser Klang und das bringt mir wiederum gar
nichts - klingt wie ´ne Büchse mit ´ner Angelschnur dran. Für die Bühne
reicht das sicher oder ist oft die einzige Möglichkeit, aber rein
Sound-mäßig... ´Ne Geige ist halt ein klassische Akustik-Instrument und
das hört man sich am besten nur mit den Ohren an. BTW: ich nehme auch
mal mehrere Mikros für eine Abnahme, das ergibt einen schönen vollen
Sound und man kann die Spuren später schön variieren.

Autor: Josh Bosh (hasenrasen)
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Ich hab immer noch nicht kapiert ie man das Ding einbindet. Als Schalter 
wohl nicht, oder? Also als Tonabnehmer, wie könnte die primitivste 
Schlatung aussehen?

Autor: Stefan H. (stefh)
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Gehört zwar nicht 100%ig in den Thread hier und der ist ja auch schon 
älter, aber ich wollte keinen neuen eröffnen.
Und zwar suche ich auch nach Piezo- Schallwandlern, allerdings für den 
Ultraschallbereich (zwischen 40 - 100 kHz um "genau" zu sein).
Im Zubehör (Conrad, Reichelt, RS, Farnell,...) gibts leider nichts 
brauchbares für meinen Anwendungsbereich. Allerdings hab ich bei PIL 
einen Komplett- Sensor gefunden, der meinen Ansprüchen genügen würde. 
Natürlich viel zu teuer :(
Der Sensor, den die verbauen, scheint ein OEM Produkt zu sein, also 
komme ich da wohl nicht dran :( Hat schon mal jemand einen solchen 
Sensor unverbaut (!!) gesehen? Geht mir vor allem um die Membran 
(irgendein Glas-Epoxid-Harz- Gemisch). Der wird so auch von anderen 
Herstellern verbaut, also ist es wohl keine PIL Erfindung.
So sieht das Teil aus:
http://www.pil.de/pil_ger/Produkte/Serie_P47/serie_p47.html

Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

Gruß
Stefan

Autor: Hans Mayer (hansilein)
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Hallo Stefan,
warum kannst Du solche nicht gebrauchen?
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=182258

Gruß
H.

Autor: Stefan H. (stefh)
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Hi Hans,
bei diesem Typ sind sehr hohe Spannungspegel nötig, um ein "anständiges" 
Signal zu erzeugen. Im meinem Fall stehen mir nur zwischen 13,8 und 7 V 
zur Verfügung (Batteriebetrieb). Da würden die Batterien nicht lange 
mitmachen.
Die "offenen" Sensoren bei Conrad kann ich leider nicht verwenden, da 
die komplette Schaltung wasser- und gasdicht sein muss.

Habe mich schon (fast) überall umgesehen und auch einige Testmessungen 
durchgeführt. Bisher kommt nur der von PIL in Frage.

Gruß
Stefan

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