Schrittmotor ansteuern per PIC

Gast
Danke für deine Hilfe,
Für die Grundlagen hats mal gereicht dennoch, steht bei mir die Frage 
noch offen , wie ich das ganze in die Software umwandle.

Ein Schrittmotor soll einen Stundenzeiger antreiben, der andere 
Schrittmotor den Minutenzeiger.
Hardwaremäßig ist die Schaltung schon fertig, jetzt kommt noch das 
eigentliche Programm..

Lg
Gast
Hi

>Hardwaremäßig ist die Schaltung schon fertig, jetzt kommt noch das
>eigentliche Programm..

Also hast du schon Schrittmotoren und Treiber?

MfG Spess
Lukas Hadl schrieb:

> Hardwaremäßig ist die Schaltung schon fertig,

Und?
Du hast sie noch nie ausprobiert?

SO nach dem Muster: Wenn ich an diesem Anschluss mit dem + Draht der 
Versorgungsspannung drann tippe, dann macht der Motor einen Schritt. 
Wenn ich dann als nächstes an diesen Anschluss tippe, dann macht er den 
nächsten Schritt.

Komisch. Das wär das erste was ich ausprobieren würde. Was heißt würde. 
Das war das erste was ich ausprobiert habe. Mit einem Schrittmotor, an 
dessen rauskommenden Drähte ich einen Modellbauakku reihum angeschlossen 
hatte, bis ich raus hatte in welcher Reihenfolge ich welchen Draht 
bestromen muss, damit der Schrittmotor einen Schritt nach dem anderen in 
nur eine Richtung macht.
Gast
Lukas Hadl schrieb:

> Hardwaremäßig ist die Schaltung schon fertig,

Wie sieht die denn aus? Simple Digitalansteuerung, oder analog für feine 
Schritte? Denn ein Schrittmotor kann auch kontinuierlich laufen, nicht 
in Schritten, sondern mit phasenverschobenem Sinus. Ein Schaltplan wäre 
ganz nett.

Einen winzigen zweiphasigen Schrittmotor mit nur ein paar Milliwatt 
Leistung klemmte ich vor Jahren mal einfach direkt an 4 µC-Ausgänge, 
einfache Spielerei, und er lief. Mit zwei Tasten Up und Down steuerte 
ich die Drehzahl, der zeitliche Wert des Timer-Interrupts wurde einfach 
nur verändert, und im Interrupt die 4 States für Vollschritt weiter 
geschaltet.

Für eine analoge Zeigeruhr brauchte man massemäßig ausbalancierte 
Zeiger, um den Haltestrom zu eliminieren.
Gast
Also die Schrittmotoren werden mit Hilfe von schrittmotor treibern 
angesteuert ( ULN2001)..  Die Schaltung sollte sowohl  analog als auch 
digital funktionieren ..(1 FALL) Eingabe über ein Tastenfeld und die 
Zeiger sollten dann auf die eingegebene Uhrzeit "springen"..und die 
Uhrzeit sollte dann noch auf einer 7 Segmentanzeige angezeigt werden..
(2FALL) Wenn man die Zeiger händisch verstellt sollte die Uhrzeit wieder 
auf der 7 Segment Anzeige angezeigt werden...
Angehängte Dateien:
Gast
Spess53 schrieb:
> Hi
>
>>Hardwaremäßig ist die Schaltung schon fertig, jetzt kommt noch das
>>eigentliche Programm..
>
> Also hast du schon Schrittmotoren und Treiber?
>
> MfG Spess

Ja Schrittmotor Treiber hab ich schon, bzw ich hab auch den Schaltplan ( 
Im Anhang)

Das Problem ist ,dass ich mich nicht beim programmieren auskenne..

1 FALL) Eingabe über ein Tastenfeld und die
Zeiger sollten dann auf die eingegebene Uhrzeit "springen"..und die
Uhrzeit sollte dann noch auf einer 7 Segmentanzeige angezeigt werden..
(2FALL) Wenn man die Zeiger händisch verstellt sollte die Uhrzeit wieder
auf der 7 Segment Anzeige angezeigt werden...

LG
Angehängte Dateien:
Lukas Hadl schrieb:
> Spess53 schrieb:
>> Hi
>>
>>>Hardwaremäßig ist die Schaltung schon fertig, jetzt kommt noch das
>>>eigentliche Programm..
>>
>> Also hast du schon Schrittmotoren und Treiber?
>>
>> MfG Spess
>
> Ja Schrittmotor Treiber hab ich schon, bzw ich hab auch den Schaltplan (
> Im Anhang)

Du kannst deine Chancen auf Hilfe bedeutend verbessern, wenn du ein 
allgemein gebräuchliches Datenformat nimmst. ODT gehört nicht dazu.
Ein Schaltplan ist im weitesten Sinne ein Bild. Also wäre ein allgemein 
gebräuchliches Bild-Datenformat angebracht. GIF oder PNG (da es sich ja 
um eine Strichzeichnung handelt)

> Das Problem ist ,dass ich mich nicht beim programmieren auskenne..

Dann wirds schwierig.
Allerdings erhebt sich mir dann die Frage, welcher Teufel dich geritten 
hat, gleich mit Schrittmotoren anzufangen.

Dein Problem ist für einen Anfänger weit über seinen Fähigkeiten. Häng 
erst mal eine LED an deinen µC und bring dir zum leuchten/blinken etc. 
Dann dasselbe mit mehreren LED. usw.
Es bringt nichts, wenn man sich als Anfängerprojekt gleich mal eines 
aussucht, dass 10 Schuhnummern zu groß ist. Denn das wirst du nicht 
stemmen können.
> Das Problem ist ,dass ich mich nicht beim programmieren auskenne..

> 1 FALL) Eingabe über ein Tastenfeld und die
> Zeiger sollten dann auf die eingegebene Uhrzeit "springen"..und
> die Uhrzeit sollte dann noch auf einer 7 Segmentanzeige angezeigt
> werden..
> (2FALL) Wenn man die Zeiger händisch verstellt sollte die Uhrzeit
> wieder auf der 7 Segment Anzeige angezeigt werden...

Du redest von Dingen, die mindestens ein halbes Jahr in der Zukunft 
liegen .... wenn du bis dahin fleissig übst.

AVR-Tutorial
AVR-GCC-Tutorial
Gast
Karl Heinz Buchegger schrieb:
> Karl Heinz Buchegger schrieb:
>
>> Du redest von Dingen, die mindestens ein halbes Jahr in der Zukunft
>> liegen .... wenn du bis dahin fleissig übst.
>>
>> AVR-Tutorial
>> AVR-GCC-Tutorial
>
>
> Mist. Du hast ja PIC.
> Da greifen die Tutorials natürlich nicht.

Habs mir schon gedacht..

Ich werde das ganze Programm ein wenig einschränken müssen.
Ich werde mich nur auf den Fall 1 konzentrieren. Die Hilfestellung 
lautet : Zu Beginn sollten die Zeiger in eine Ausgangsposition 
(Nullposition)"fahren". Der Mikroprozessor fragt ständig die Tastatur 
und die Position der Zeiger ab. Wird die Zahlentastatur betätigt, wertet 
der Prozessor die Eingabe aus und gibt auf der 7 Segmentanzeige die 
entsprechenden Zahlen aus.Durch betätigen der Starttaste fahren die 
Zeiger in die entsprechende Position.
In meinem Einsteiger-Buch (Band 2) erkläre ich, wie man Schrittmotoren 
ansteuert.

http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/index.html

> Wenn man die Zeiger händisch verstellt sollte die Uhrzeit
> wieder auf der 7 Segment Anzeige angezeigt werden...

Also muss ein entsprechender Sensor vorhanden sein, der nicht nur die 
Ursprungsposition (z.B. 12:00) meldet, sondern auch jede Veränderung 
durch äußere Kräfte. Mit der Ansteuerung der Motoren hat das jedoch 
nichst zu tun.
Hi,

PIC und Schrittmotor?

Mal auf www.michrochip.com gehen, und stepper ins Suchfeld eingeben. Die 
Appnote AN906 "Stepper Motor Control Using the PIC16F684" klingt recht 
vielversprechend.

Wenn du damit nicht klar kommst, solltest du in der Tat erst aml mit ein 
paar LEDs herumspielen, so wie es schon empfohlen wurde.

Grüße.
Gast
Lukas Hadl schrieb:
> Karl Heinz Buchegger schrieb:
>> Karl Heinz Buchegger schrieb:
>>
>>> Du redest von Dingen, die mindestens ein halbes Jahr in der Zukunft
>>> liegen .... wenn du bis dahin fleissig übst.
>>>
>>> AVR-Tutorial
>>> AVR-GCC-Tutorial
>>
>>
>> Mist. Du hast ja PIC.
>> Da greifen die Tutorials natürlich nicht.
>
> Habs mir schon gedacht..
>
> Ich werde das ganze Programm ein wenig einschränken müssen.
> Ich werde mich nur auf den Fall 1 konzentrieren. Die Hilfestellung
> lautet : Zu Beginn sollten die Zeiger in eine Ausgangsposition
> (Nullposition)"fahren". Der Mikroprozessor fragt ständig die Tastatur
> und die Position der Zeiger ab. Wird die Zahlentastatur betätigt, wertet
> der Prozessor die Eingabe aus und gibt auf der 7 Segmentanzeige die
> entsprechenden Zahlen aus.Durch betätigen der Starttaste fahren die
> Zeiger in die entsprechende Position.

Da hab ich den Schaltplan nochmals als PNG Format hochgeladen.

LG
Gast
Karl Heinz Buchegger schrieb:
> Lukas Hadl schrieb:
>
>> Ich werde mich nur auf den Fall 1 konzentrieren. Die Hilfestellung
>> lautet :
>
> Moment. Ist das eine Aufgabe?
> Wieso sagst du dann, du hättest von Programmieren 0 Ahnung?
>
> Eine derartige Aufgabenstellung wird auf keinem Fall von irgendjemanden
> einem Anfänger gestellt.

Ja das ist sozusagen mein Abschlussprojekt :))
Gast
Du machst Dir das Leben unnötig schwer.

Nimm einen PIC 18F... und schließe zum Beispiel einen ICD3 an. Die dazu 
benötigten Portleitungen dürfen dann natürlich nicht in der sonstigen 
Schaltung benötigt werden.

Mit MPLAB kannst Du Dir dann sämtliche Zustände in Deinem PIC jederzeit 
ansehen und so nach und nach die Software an laufen bringen. Damit hast 
Du auch als Anfänger eine echte Chance auf eine halbwegs schmerzfreie 
Realisierung der Software.

Noch einige Tipps zur Hardware:
Sämtliche ICs sollten einen 100nF Keramikkondensator zwischen VCC und 
GND erhalten.
An den Transistoren sollten Basis-Emiter-Widerstände eingefügt werden.

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