hallo! ich zwei ineinander liegenden Luftspulen und übertrage induktiv Energie (außen ist die Eingangsseite mit einer frequenz von 100khz, innen die Ausgangsseite). Jetzt hab ich die innen Seite auf eine Stahlwelle gewickelt und siehe da,... wie zu erwarten kommt nur noch sehr wenig Leistung an. Jetzt zu meiner Frage, auf welche Kennwerte kommt es bei dem Material an, das ich zwischen, neben, über oder unter den Spulen Positioniere? Ich dachte immer der entscheidene Faktor wäre die Permeabilität, aber Stahl ist ja genauso wie Ferrit Ferromagnetisch. Welche Materialien kann ich als Käfige für die Spulen verwenden (außer Ferrit :))?
Gast
#3162479
>Permeabilität --- ja. >Ferromagnetisch --- nein. Denn Ferromagnetisch bedeutet im Falle von Stahl eine Hysterese. Im Falle von Ferrit (fast) nicht. Hysterese bedeutet Verlust. Dh. Ohne Ferrit laeuft da bei 100kHz nichts. Als Kaefig fuer Spulen ? Plasik.
Gast
#3162487
Das Material sollte keine allzu große Leitfähigkeit haben... In deinem Fall hast du durch die Stahlwelle eine Kurzschlusswindung erzeugt ;-)
also am besten ist: - hohe Permeabilität - niedrige Leitfähigkeit an der Stahlwelle kann ich nicht wirklich was ändern, außer Aufsätze aus anderen Materialien zu montieren. Wenn ich jetzt einen Ring aus POM bzw. Ferrit zwischen Welle und Spule montiere, wird es annähernd die gleichen ergebnisse liefern als wenn nichts dazwischen wäre? wie dick müsste ich das ganze gestalten?
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