Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Magnetfeld / Spulen und Fremdkörper


von To _. (ajax20)


Lesenswert?

hallo!

ich zwei ineinander liegenden Luftspulen und übertrage induktiv Energie 
(außen ist die Eingangsseite mit einer frequenz von 100khz, innen die 
Ausgangsseite). Jetzt hab ich die innen Seite auf eine Stahlwelle 
gewickelt und siehe da,... wie zu erwarten kommt nur noch sehr wenig 
Leistung an.

Jetzt zu meiner Frage, auf welche Kennwerte kommt es bei dem Material 
an, das ich zwischen, neben, über oder unter den Spulen Positioniere? 
Ich dachte immer der entscheidene Faktor wäre die Permeabilität, aber 
Stahl ist ja genauso wie Ferrit Ferromagnetisch. Welche Materialien kann 
ich als Käfige für die Spulen verwenden (außer Ferrit :))?

von Viktor N. (Gast)


Lesenswert?

>Permeabilität   ---  ja.

>Ferromagnetisch --- nein.

Denn Ferromagnetisch bedeutet im Falle von Stahl eine Hysterese. Im 
Falle von Ferrit (fast) nicht. Hysterese bedeutet Verlust.

Dh. Ohne Ferrit laeuft da bei 100kHz nichts.

Als Kaefig fuer Spulen ? Plasik.

von Markus (Gast)


Lesenswert?

Das Material sollte keine allzu große Leitfähigkeit haben... In deinem 
Fall hast du durch die Stahlwelle eine Kurzschlusswindung erzeugt ;-)

von To _. (ajax20)


Lesenswert?

also am besten ist:
- hohe Permeabilität
- niedrige Leitfähigkeit

an der Stahlwelle kann ich nicht wirklich was ändern, außer Aufsätze aus 
anderen Materialien zu montieren. Wenn ich jetzt einen Ring aus POM bzw. 
Ferrit zwischen Welle und Spule montiere, wird es annähernd die gleichen 
ergebnisse liefern als wenn nichts dazwischen wäre? wie dick müsste ich 
das ganze gestalten?

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.