Mp3 Player FFT

OP #226859
Hi,
ich will zu testzwecken mal diesen fft algorithmus auf einem atmega8
ausprobieren,
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-10-139739.html#new
.
Habe mir das Signal das aus meinen Mp3Player Klinkenanschluss kommt
angesehen, es spielt sich zwischen +- 600mV ab.

Um es nun an den ADC zu schicken, muss ich es auf einen komplett
positiven Level anheben?

Muss die ReferenzSpannung des ADC 2.5V oder 5V betragen?

Danke schonmal.
Gast #226860
Hi,
das Signal bekommst du mit einem Spitzenwertgleichrichter auf den
richrigen pegel. (Diode + OPV) damit kompensiertst du die Verluste über
die Dioden weg, du hast also keine 0.7V verlust.

Die Ref. Spannung am AVR würde ich soweit wie möglich lt. Datenblatt
Absenken bzw. das ganze mit dem gleichrichter anpassen.

Sebastian
Gast #226861
Spitzenwertgleichrichter ? Total falsch.

Im Prinzip ist es egal, ob man 5V oder 2,56V verwendet, bei 2,56V ist
der Eingang eben empfindlicher.
An den ADC Eingang hängst du einen Spannungsteiler und stellst den auf
halbe Referenzspannung ein. Das Audiosignal wird über einen Kondensator
eingekoppelt.
Gast #226863
deshalb der spannungsteiler, dieser wird mit einer gleichspannung
gespeist und das verhältnis so eingestellt das du 1/2 URef am adc hast.
auf den adc-eingang wird dann parallel das audiosignal gelegt. der
spannungsteiler prägt dem audiosignal einen gleichspanungsanteil auf,
das gesammte signal wird in der positiven bereich verschoben.
OP #226865
oke habe das soweit hinbekommem mit der verstärkung, wenn ich aber die
gleichspannung auf das wechselsignal lege (gleichspannung parallel zur
wechselspannung), zeigt mir mein Ozilloskop nichts mehr an, 0V. was
mache ich falsch?
OP #226870
Oke Danke, mit Eagle geht das ja ganz einfach.

Habe jetzt die Schaltung angefügt, ist bestimmt nen ziemlicher anfänger
fehler, wenn das signal am adc anschluss auf 0V geht sobald man den
Spannungsteiler anschließt.

Ziel ist es, das Audio Signal von der Klinke in den Bereich zwischen 0
und 2.5V bzw 5V zu bringen.
Angehängte Dateien:
Gast #226875
Naja, guck nochmal, ob Du richtig gezeichet hast. Da scheint noch eine
Linie drunter zu liegen (einfach mal das C wegziehen).

Die Größe hmm. Das C bildet ja mit den Widerständen (R1-R4) ein
RC-Glied. In dieser Kombination ist es ein Hochpass (soll ja auch so
sein).

Die Grenzfrequenz ist fg = 1/(2  pi  R * C).

Für diese Betrachtung ist R = R1 || R2 || R3 || R4 (denke ich).
Wenn man als Grenzfruequenz 100Hz (drunter ist meistens eh keine Musik)
ansetzt und das R mit 100Ohm schätzt (kenn Deine Werte nicht), kommen
für C 16µF raus. Je größer R und/oder C wird, desto niedriger die
Grenzfrequenz.

Alle Angaben ohne Gewe(ä)hr :-)

Rick

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