Glättungskondensator

Gast #227032
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Grundsätzlich spricht da nichts gegen und wird oft gemacht. Evtl. wird
so sogar der Innenwiderstand der Gesamtkapazität geringer, was günstig
ist. Der Preis dagegen wird höher sein.

Als Faustformel gilt 2000 uF pro Amper für normale Anforderungen. Der
Rippel ist dann glaube ich so um 2-3 Volt.
Gast #227033
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> Der Preis dagegen wird höher sein.

Allerdings, mir ist gestern bei der Lektüre des Reicheltkatalogs leicht
übel geworden.

> Als Faustformel gilt 2000 uF pro Amper für normale Anforderungen.

Ja genau, im Tietze-Schenk steht auch was von 2-5µF pro mA. Ich
tendiere fast schon dahin, 6-10 1000µF parallel zu schalten, die gibts
mit der erforderlichen Nennspannung gerade sehr günstig bei eBay.
Gast #227037
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alles klar, war nur - weil ich noch einige Elkos hier habe. Leider keine
mit soo hoher Spannung. Da habe ich mir bei Reichelt die 2200uF/63V
gekauft und die parallel geschaltet. Kostet zwar, aber man bekommt die
besser unter, als die grossen Klopper. Da es bei besonders flach werden
musste (Schaltnetzteil fürs Auto) waren die Dinger die erste Wahl.


Thomas hat Recht! Immer etwas mehr U_max...

AxelR.
Gast #227042
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Könnte ja eine Reihenschaltung aus zwei Stück nehmen. Bräuchte dann aber
für 10mF insgesamt 40 Elkos, vielleicht doch etwas übertrieben :)

Bin eh noch in der Erbrobungsphase, das Fertiggerät bekommt dann die
63V-Typen.
#1368415
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Hallo,

ja ich weiß, dieser Beitrag ist uuuuralt.
Trotzdem passt er irgedwie zu meinen Problem.

Ich benötige einen Glättungskondensator für die Ausgangsseite eines 
Brückengleichrichters. Bin leider nur Elektromaschinenbauer und mit 
dieser Aufgabe etwas überfordert.

Es handelt sich bei der ganzen Sache um die Erregung eines 
Synchron-Drehstrom-Generators, 380V (altes Gerät), 9.5kW.
Der Original-Gleichrichter und -Kondensator sind defekt. Auf dem 
Kondensator steht nichts. Er sieht für mich aus wie ein keramischer 
Kondensator, ist blau glasiert, hat einen Durchmesser von ca 18mm und 
ist ca 5mm dick.

Am Eingang der Brückengleichrichters liegen 230-240V (gespeist vom 
Rotor).
Ohne Glättung habe ich einen Strom von 1.5A auf der Gleichstromseite (in 
der Erregerwicklung)

Würde ich die oben genannten 1000-2000µF pro 1A zugrunde legen, käme ich 
auf 1500-3000µF.
Das kommt mir ziemlich heftig vor.

Braucht man da echt derart viel?

Könnte denn der von mir beschriebene Original-Kondensator eine solch 
hohe Kapazität überhaupt gehabt haben? (was ich bezweifle)

Danke im Voraus für jeden Kommentar der mir weiterhilft :)

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