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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 5V Eingänge vor höheren Pegeln schützen!?


Autor: Enrico L. (enla)
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Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem:
ich muss die 5V toleranten Eingänge eines IC vor zu hohen/unbekannten
Pegeln schützen/adaptieren.
Wie würdet Ihr vorgehen? Kann man evtl. Bustreiber dafür benutzen? Wenn
ja, welche sind geeignet?

Googlesuche war leider nicht soo erfolgreich :(

danke
LG

Autor: Quacks (Gast)
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Mit einer Z-Diode?!

Sind den auch hohe Ströme zu erwarten?

Gruß

Autor: Enrico L. (enla)
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Dann müsste ich pro Eingang ( 8 Stück ) eine Z-Diode verwenden..

Nein, hohe Ströme sind eigentlich nicht zu erwarten. Werde ich aber
sicherheitshalber mit Widerständen begrenzen.

Gruß

Autor: TravelRec. (Gast)
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Wenn das anzusteuernde IC interne Schutzdioden hat, reicht ein
Eingangswiderstand, bemessen an der maximal zulässigen Stromstärke und
der maximal zu erwartenden Eingangsspannung. Wenn das IC keine
Schutzdioden hat, dann werden wohl externe dran müssen oder eben halt
ein IC mit Schutzdioden drin davor, geeignet sind sämtliche HC / HCT
Bustreiber oder Speicherregister (Latch) ICs.

Autor: Enrico L. (enla)
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Das IC hat eben leider keine Schutzdioden.

Das mit den HC-Bustreibern ist sehr gut, genau was ich suchte.
Den HC244 gibts bei R******* für nur 24 Cent und kann ich zusätzlich
noch die Signale zum IC hin via Enable abschalten.

danke & schönen Tag noch
LG

Autor: Winfried (Gast)
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Widerstand in Reihe am Eingang sollten aber dann auf jeden Fall rein.
Evtl. noch ein kleinen C (50-200pF), so dass sich ein Tiefpass ergibt.

Autor: leenders (Gast)
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Am Eingang eine Diode Flussrichtung nach +  sowie eine in Flussrichtung
(Anode an Eingang.
Die erste schützt gegen zu hohe  die zweite gegen negative
Eingangsspannungen. Sehr empfindlich so ein Eingang.
Dann Vorwiderstaand 100Ohm an den Eingang mit den beiden Dioden.

Paul

Autor: Enrico L. (enla)
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Schutzwiderstand in Reihe hatte ich ohnehin vorgesehen, wobei der beim
HC244 eingangsseitig schon integriert zu sein scheint(siehe Anhang).
Nur lässt sich dazu im Datenblatt keine Angabe finden (oder ich hab
wieder mal Tomaten auf den Augen).

Paul, Du meinst so wie im Anhang gezeigt? Danke für die Erklärung!

Ich nehme an der Tiefpass soll hochfrequente Störungen aus der Umgebung
ausfiltern!? Ab welchen Frequenzen sollte man denn solche Tiefpässe
generell vorsehen?

PS: Ihr seid KLASSE

LG

Autor: unbekannt (Gast)
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Schau dir mal die Dioden P6KE... an

Autor: Winfried (Gast)
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Nein, der 244 er hat kein Widerstand integriert. Der Widerstand muss vor
den Dioden sein, sonst fließen ja die hohen Eingangströme über die
Dioden, was ja gerade vermieden werden soll.

Also Eingang -> Widerstand -> Dioden -> IC. Wenn Dioden schon
integriert, dann  Eingang -> Widerstand -> IC.

P6KE ist mit Kanonen auf Spatzen in diesem Fall, denke ich. Auch dran
denken, dass bei hohen Frequenzen durch die Kapazität der Dioden du
einen Tiefpass hast. Zenerdioden sind dann ungünstig, weil die höhere
Kapazitäten haben. Wenns nur um 1KHz geht, ist das kein Problem, ab
100KHz wirds aber Zeit, sich über solche Effekte Gedanken zu machen.

Autor: Enrico L. (enla)
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Winfried, Du hast natürlich recht mit dem integrierten Widerstand - is
mir beim nochmaligem Anschauen der Grafik dann auch klar geworden :/

Danke

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