Hallo zusammen, ich habe eine grundsätzliche Frage zur Dimensionierung. Ich möchte einen Puls (3kV), geliefert durch einen C (10µF) entladen. Der Puls wird durch einen Widerstand von 1000R entladen.. Es ergibt sich ein Tau von 10ms. Im Einschaltmoment fließen 3A. Es wird im Einschaltmoment eine Leistung von 9kW umgesetzt (im R). So ein Widerstand ist groß :) Ich weiß z.B. dass es bei einer Verwendung von einem 1K Widerstand mit 25W keine Probleme gibt. Aber wie würde ich so eine Dimensionierung ansetzen. Das sind ja durchaus auch sicherheitsrelevante Teile. Der Puls tritt in dem Fall im worst case alle 3s auf. Eine Herangehensweise wäre die Energie (Integral der Leistung) bei der Entladung zu mitteln, und das mit dem worst case wiederholungsrate zu verrechnen. (Einfaches Bsp. für einen Rechteck mit 1ms und 3kV Höhe: 9000W über eine ms --> 9000W/1000ms/3s würde hier einen Leistung des Widerstandes von 3W ergeben. Das macht aber auch nur bis zu einem bestimmten Maß Sinn - angenommen die WDH. Rate wäre einmal stündlich .... dann "dürfte" ich den Wert so klein wählen dass er sicher im Pulsfall abbrennt. Viele Grüße und Danke für eure Ideen.
Die Widerstandshersteller geben in der Regel eine Impulsbelastbarkeit an. Ausserdem kennst du ja die maximale Energie, die in deinem C gespeichert ist. Diese Energie muss der R aufnehmen können. Schau mal bei Vishay und Co in die Datenblätter
Wende Dich doch einfach direkt an die Hersteller, zum Beispiel Stackpole, Ohmite, Vishay, Riedon, Caddock. Die Angaben für die Pulsenergie sind immer nur für einen Puls. Wiederholende Pulse werden dadurch nicht abgedeckt. Vgl. http://riedon.com/technical/pulse-rating/
> Das macht aber auch nur bis zu einem bestimmten Maß Sinn - angenommen > die WDH. Rate wäre einmal stündlich ... Naja der termische Widerstand spielt da natürlich ne Rolle, also wie schnell das Ding wider auf die Ausgangstemperatur zurück ist.
Um die Impulsbelastbarkeit abzuschätzen musst du die maximale Temperatur des Widerstand bestimmen (kannst du entweder aus dem Datenblatt entnehmen oder aus aus der Oberfläche, dem Wärmeübergangswiderstand und der Nennbelastung berechnen). Dann brauchst du noch die Wärmeträgheit oder auch spezifische Wärmemenge genannt und einen Taschenrechner :)
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