WSCAD für Anfänger

Gast #3183193
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Hallo zusammen,

vllt ist ja einer unter Euch, der sich ein wenig mit WSCAD auskennt.. :) 
Ich jedenfalls bisher nicht, habe mir aber die Demoversion zum ein wenig 
rumspielen heruntergeladen - mittelfristig möchte ich damit(?) gern 
meine Hausinstallation planen.

Soweit so gut - kurioserweise scheitere ich schon am einfachsten (und 
gehe mittlerweile teilweise von Softwarefehlern aus - aber vllt bin ich 
einfach nur zu blöd. An sich bin ich den Umgang mit diversen 
PCB-Layoutprogrammen durchaus gewohnt und NICHTS schien mir dermaßen 
unintuitiv).

Aber um mal zum Punkt zu kommen: Ich möchte eigentlich nichts weiter 
machen, als im Installationsplan zwei Leuchtenauslässe unter Putz mit 
NYM-J 3x1,5 zu verbinden.

Meine Idee:
1. Verlegeart verlegen: Aufs Symbol neben LF UP geklickt, dann erst auf 
die erste Leuchte, rüber zur zweiten, ENTER, fertig. Soweit, sogut, auch 
in der Materialliste taucht die Verlegung korrekt auf.
--> Merkwürdigkeit 1: Die Verlegeart ist immer nur an einer Leuchte 
wirklich verbunden, wenn ich eine von beiden verschiebe, ist die 
Verbindung somit futsch. Was soll das?

2. Nun das Kabel: NYM gewählt, aufs Symbol daneben geklickt und wie oben 
verfahren.
--> Merkwürdigkeit 2: Ebenfalls nur einseitig verbunden.
--> Merkwürdigkeit 3: Ich kann es nicht genau reproduzieren, aber wenn 
ich mir die Eigenschaften des Kabels ansehe, ist trotz Auswahl "NYM" 
plötzlich "Koaxialkabel" verlegt. Das ist doch ein Fehler???
--> Merkwürdigkeit 4: In der Materialliste taucht das Kabel dann zwar 
auf, ist aber viel zu kurz angegeben (wenige cm statt mehrerer Meter --> 
Bei der Verlegung stimmt die Angabe).

Merkwürdigkeiten 3 und 4 treten auch auf, wenn ich NUR Kabel verlege 
(also ohne Verlegeart).

Soweit meine ersten Versuche, dem Programm intuitiv beizukommen - 
offensichtlich verstehe ich aber etwas grundsätzlich falsch??

Würde mich über eine kurze Hilfestellung freuen,

Peter
Gast #3184367
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Habe WSCAD nur mal kurz angesehen, kenne aber nur oberflächlich EPLAN...

Diese Programme haben alle eins gemeinsam: Eine furchtbare Katastrophe 
was die Benutzbarkeit und Anwenderführung angeht! Wer immer mit einem 
leistungsstarken Schaltplan-Editor aus dem PCB-Bereich o.ä. gearbeitet 
hat, wird bei diesem Gerumpel nur schreiend davon rennen...

Du musst praktisch alle Erwartungen und Arbeitsweisen aus "normaler" 
Software vergessen, wenn Du Dich in diese Ungetüme einarbeiten willst, 
ansonsten hast Du keine Chance.

Es wundert mich wirklich, wie die ganzen E-Konstrukteure bei diversen 
Maschinenbauern mit diesem Zeug zu funktionierenden Schaltungen 
kommen... Es ist einfach nur unglaublich was da für horrende Summen 
verkauft wird.

So, das musste mal gesagt werden.
Gast #3184771
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Naja, immerhin sind wir dann ja ähnlicher Meinung.. :D Ist 
wahrscheinlich wie überall: Sobald es einmal die glückliche Fügung 
wollte, dass man - idealerweise mit einer historisch verwachsenen 
Software - zum Quasi-Standard (oder immerhin einem der Verfolger) wurde, 
kann man sich fast alles erlauben. Es kann sich einfach keiner leisten, 
vom Zug abzuspringen.

Dummerweise nützt mir diese Erkenntnis natürlich eher nichts :) Hat also 
vllt trotzdem noch jemand Anmerkungen zu meinen Eingangsfragen?

Peter

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