Eprom auch mit der Mikrowelle löschbar?

Gast #18372
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Hallo,

das Löschen eines EPROM in der Mikrowelle würde rein von der Überlegung 
her nur eine Zerstörung zu folge haben. Die Chip bzw. die Anschlüsse auf 
dem Chip würden wie jeder Leiter einen Dipol bilden und den gleichen 
Effect hervorrufen wie andere Leiter in der Mikrowelle, auf aufheizen.

Bis dann Jens
www.SynaSys.com
Gast #18374
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Ja, man kann damit auch CDs löschen und in USA soll eine Frau ihren Hund 
damit "gelöscht" haben als sie ihn angeblich trocknen wollte (trocken 
geworden ist er aber).
Übrigens kann man damit auch Glühlampen und die meisten Schaltung 
durchbrennen und so "löschen".
Gast #18375
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Theoretisch (!!) sollte es möglich sein. Es geht ja nicht speziell um 
das UV-Licht, es muss nur eine hochenergetische Strahlung vorliegen 
welche die geladenen Platten wieder in einen  neutralen Zustand bringt. 
Das löschen mittels eines LASER klappt auch hervorragend.. Denkbar 
währen auch Ionen, Protonen und sogar Positronen, aber ich würd trotzdem 
die UV-Lampe bevorzugen, bevor ich mir dafür eine Iongun baue...
Gast #18377
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Die UV-Strahlung hat die Eigenschaft a) das Material nicht zu zerstören 
(solange man keinen starken UV-Laser nimmt) und b) durch 
Photoelektrischen Effekt zu entladen.
Und b) kann mit Mikrowellen nicht erreicht werden, weil einfach deren 
Wellenlänge viel größer als die Grenzwellenlänge ist; die 
Photonenenergie ist viel zu klein. Wenn man genügend stark einstahlt, 
dann bekommt  man mit Mikrowellen einen Funken, also Plasma und das 
leitet auch, verbrennt aber den IC.
Gast #18380
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Die Licht"wellen" (eigentlich auch nichts anderes als virtuelle Teilchen 
-> Photonen) sind ja nicht der einzigen Energie"träger". Wenn man ein 
EPROM in die Strahlenlinie einer Elektronenkanone mit ausreichender 
Energie legt, dass die Elektronen das Gehäuse durchschlagen und auf die 
Plättchen treffen, wird es bestimmt gelöscht. Wenn man es dann noch 
hinkriegt, dass die Elektronen nicht auf die darunter liegenden 
Feldeffekttransistoren treffen, und somit unweigerlich zuviel Energie 
emmissieren, kann man es dannach sogar noch benutzen. Man hat ja 
immerhin ein paar Mikrometer Platz... ;-)

Bzw. Ob Mikrowelle oder E-Gun, reine Spinnerei, also ich bleib beim 
UV-Licht.
Gast #18382
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Die Wellenlänge spielt keinerlei rolle, hauptsache das Fenster ist 
durchlässig für diesen Bereich! Bei sichtbaren (roten) Licht gibt es da 
allerdings keine Einschränkungen, schließlich kann man ja auch 
durchgucken.

Jetzt kommt es auf die Leistung des Lasers an, hast du einen CO2-Laser 
mit 200Watt CW "löscht" du das EPROM wohl auf etwas andere weise. Ich 
nehme mal an du redest von einem kleine HeNe-Laser mit nicht mehr als 
5mW? Das löschen damit sollte möglich sein, lins einfach mal 2-3 Minuten 
in das Fenster.

Probleme könnte es trotzdem geben weil dein Stahl bestimmt nur 2-3mm im 
Durchmesser hat, damit ist das aktive gebiet des EPROMs nicht voll 
"ausgeleuchtet" und wird eben auch nur punktuell gelöscht.
Gast #18383
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kompletter Quatsch.
Die Wellenlänge des Lichts ist entscheidend für den Löschvorgang. Das 
Gebiet zwischen Substrat und floating-gate muß ausreichend angeregt 
werden, damit die Ladungen vom floating-gate abfließen können. Mit rotem 
Licht wird das nie was.
Gast #18384
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Also mit nem 15mW HeNe im nahen Infrarotbereich klappt es!

Die Werte werden zwar nicht sauber gelöscht, aber er nimmt merklich 
einfluss auf die Speicherzellen!

Und egal ob du es für Quatsch hälst, es ist so.
Gast #18385
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dann hast du wahrscheinlich mit thermischen Effekten/Zerstörung was 
erreicht, warum auch nicht, Zerstörung ist oft einfach. Schon mal was 
von hv gehört? Löschen und danach wiederbeschreiben läßt sich ein EPROM 
mit IR oder rotem Licht (auch nicht mit Laser) nicht.
Gast #18386
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Wie schaut's eigentlich mit Röntgen oder Kernstr. aus?

Hat jemand schon einmal eine Platine geröntgt, um die Leiterbahnen z.B.
unter den ICs oder in Zwischenlagen zu sehen?

Gehen die Bauteile dann noch?
Gast #18388
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Also es gibt zu den Bauelementen Datenblätter und da steht drinn wie die
zu benutzen sind; wer anderes wie Mikrowellengrills oder
Atombombentests dafür nimmt, betreibt sie außerhalb der Spezifikation;
das ist so wie das Löschen von CD-RWs oder das Trocknen von Hunden in
der Mikrowelle (danach ist die CD endgültig gelöscht bzw. der Hund ein
Hot Dog).

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