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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Midi to CV - Interface, DA-Wandler u.s.w...


Autor: Chris (Gast)
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arg irgendwie wurde mein Posting nicht übernommen ... jetzt schreibe
ich zum zweiten mal ... also:

Ich will / müsste mir demnächst mal einen Midi to CV - Converter
aufbauen, also ein Teil mit Midi-Eingang und einer Wandlung auf
Steuersignale für Synthesizer.

Das erste Teil, also Midi In / Thrue - Beschaltung und verarbeitung des
Protokalls im µC sind denk ich kein Problem. Aber:

Wie ist das mit der Steuerspannung, wenn ein Synth mit 1V / Oktave
angegeben ist ? Eine Oktave besteht ja aus 12 Tönen. Heisst das jetzt,
dass für die Note C beisspielswiese eine Spannung von 1/12V angelegt
werden muss, für Cis 2/12V, für D 3/12V u.s.w. ?

Oder verhält sich das unregelmäßig ?

Für den Fall, dass es sich unregelmäßig verhält, würde ein 8 Bit -
DA-Wandler wohl nicht mehr ausreichen, die geforderte Genauigkeit über
mehrere Oktaven zu erreichen - richtig ?

Jetzt zum DA-Wandler:
Ich suche einen möglichst Wald&Wiesen DA-Wandler, mit dem ich 0-10V
ausgeben kann. Es gibt zwar schöne Lösungen von Maxim, diese sind aber
leider schwere erhältlich und doch etwas teuer. Die Ansteuerung, ob nun
parallel, SPI oder I2C ist zunächst einmal zweitrangig, dennoch würde
ich etwas serielles wahrscheinlich bevorzugen ...

Wenn ich keinen für 10V finde, müsste ich eben mit 5V arbeiten und per
OP die Spannung verdoppeln - richtig ?

Vielen Dank für die Tips ...

Autor: mmerten (Gast)
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ltc1257 wäre eine alternative, der kann auch 0-10V mit 12 bit
auflösung.
gibt`s auch bei reichelt

Autor: Ingo H. (putzlowitsch)
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Ja, der Abstand der Töne ist tatsächlich 1/12 Volt, die nichtlineare
Umsetzung (12te Wurzel aus 2) der linearen Steuerspannung erfolgt im
VCO oder in speziellen, sogenannten Antilog-Convertern.
Man sollte also mit einem 8-Bit-DAC gut zurecht kommen.

Gruß
Ingo

Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

danke für die Tips ...

naja der ltc ist schon nicht mehr so ganz Low Cost...

Könnte der billigste bei Reichelt, der DAC0808 etwas sein ?
Ist zwar parallel aber vorläufig wird´s eh nur ein 1fach Midi to CV -
Converter

Ich habe mir zwar schon das Datenblatt angeschaut aber als Einsteiger
brech ich mir dabei immer einen ab ;o)

Autor: TravelRec. (Gast)
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Prinzipiell kannst Du das PWM des Prozessors nehmen, indem Du 2 aktive
Tiefpässe nachschaltest (so wie im Schaltplan des STK500). Die
Ausgangsspannung dieses PWMs kannst Du per OP-Verstärkung an Deine
Bedürfnisse anpassen und Du hast dann sogar 16 Bit Auflösung (bei
Verwendung von Timer 1 des AVRs). Da Du sowieso einen Gate-Ausgang für
den Synth zum Steuern brauchst, müssen die Tiefpässe nicht sooo super
schnell sein und Du kommst mit etwa 5kHz PWM-Umlauf-Frequenz aus.
Außerdem kannst Du so recht einfach fein auflösende Glides erzeugen.

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