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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik isp1160 bei Reichelt LQFP64 "klein" oder "groß"?


Autor: Thomas Pototschnig (Gast)
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Hallo,

bei Reichelt ist der isp1160 als LQFP64 angegeben - im Datenblatt dazu
(auch von Reichelt), sind ganz hinten aber zwei verschiedene
LQFP64-Versionen angegeben. Eine mit SOT314-2 bezeichnet, die andere
mit SOT414-1. Bei beiden steht aber links davon LQFP64.

Welche Bauform ist jetzt die Richtige?
Hat bei Reichelt den schonmal jemand bestellt und kann kurz man
nachkucken welche Version es ist?

Im Voraus vielen Dank

Mfg
Thomas Pototschnig

PS: Ich würde zu SOT314-2 tendieren, weil der "kleine" laut
Datenblatt nur einen Pinabstand von 0,4mm hat und ich sowas noch nicht
gesehen habe ... Aber genau weiß ich es leider nicht.

Autor: Michael (Gast)
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@Thomas:
Bei deiner Frage kann ich dir leider nicht weiterhelfen.

Da du dich aber zurzeit wohl auch mit der Realisierung eines USB Host
Controllers beschäftigst, vielleicht kannst du mir ein paar Tips geben
bzw. einfach einmal näher beschreiben was du vor hast. (siehe dazu auch
diesen " http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-238146...
Thread, dessen Titel zugegeben ein wenig unglücklich gewählt ist.

Michael

Autor: Thomas Pototschnig (Gast)
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Hallo Michael,

der isp1160 ist in meinem aktuellen Projekt eingeplant. Ich hab ihn
aber auch noch nicht verwendet - es ist aber was konkretes geplant.

Schreib mir doch mal eine E-Mail, dann können wir uns näher darüber
unterhalten ...

Mfg
Thomas Pototschnig

Autor: Danyo (Gast)
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Hallo Thomas!

Wenn du dir die Package-Infos im Datenblatt anschaust, wirst du
feststellen, dass die SOT314-2 - Variante Abmessungen von 10x10x1.4mm
und einen Pin-Abstand e = 0.5mm besitzt, wohingegen die SOT414-1
Abmessungen von 7x7x1.4 mm und einen Pin-Abstand von e = 0.4mm.
SOT414-1 ist also mit anderen Worten kleiner und lässt sich noch
beschissener löten ;-). Abgesehen davon bekommst du bei Reichelt eh nur
SOT314-2. Alles in allem wirst du wohl um Lötpaste nicht herumkommen,
weil von Hand löten is da nicht mehr..

Danyo

Autor: Thomas Pototschnig (Gast)
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Hallo Danyo,

natürlich hab ich im Datenblatt gesehen, welche Unterschiede es bei den
beiden LQFP64-Varianten gibt.

Aber du hast jetzt genau das Selbe gemacht was ich mich auch getraut
habe. Ich hab einfach angenommen Reichelt würde die angenehme Variante
verkaufen, weil ja 0,4mm noch furchtbarer ist. Vielleicht findet man
noch was über den Bestellcode isp1160 BD raus ... im Datenblatt war
aber dazu auch keine Angabe. Bei Schukat heißt er auch BD, die Angabe
mit LQFP64 ist aber auch wieder gleich.

Und keine Angst - mit einem Flussmittelstift und einer Konkaven
Lötspitze hab ich bis jetzt recht gute Ergebnisse erzielen können. Aber
gut, dass du das Thema ansprichst ... Ich nehme an du benutzt Lötpaste?
Geht das nur mit einer unglaublich teuren (wenn man nur
Prototypenplatinen hat) Lötpastenschablone, oder kann man die Lötpaste
einfach von links nach rechts über die Pins ziehen und es gibt dann
keine Kurzschlüsse wenn es "gepacken" wird?

Ich hab jetzt aber auch mal die große Variante in meinem Projekt
eingeplant und hoffe, dass die dann auch wirklich passt.

Woher weißt du, dass man bei Reichelt nur die SOT314-2 bekommt?

Mfg
Thomas Pototschnig

Autor: Danyo (Gast)
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Ich hab eben mal auf der Philips Homepage geschaut und gesehen, dass -BD
für SOT314-2 und -BM für SOT414-1 steht. Demzufolge also auch bei
Reichelt SOT314.
Als Lötpaste verwende ich die CR44 von Reichelt. Das sind 5ml für
13.15€. Die dürfte bei Lagerung im Kühlschrank min. ein halbes Jahr und
für ca. 100 LQFP-64 ICs reichen. Die zieh ich, wie du schon sagtest,
einfach über die Pins und erwärm die dann. Dabei zieht sich die Paste
dann an die Pins ran. Ich kontrolliere natürlich hinterher trotzdem
noch mal auf Kurzschlüsse, die ab zu vereinzelt auch auftauchen. Die
kannst du dann aber mit einem feinen Skalpell bearbeiten.

Autor: Thomas Pototschnig (Gast)
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Thx!

Dann kann ich mit SOT314 weiterbasteln ...

Das mit der Lötpaste werde ich mal ausprobieren. Wäre dann noch
einfacher als mit dem Flussmittelstift :-)

Mfg
Thomas Pototschnig

Autor: Danyo (Gast)
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Jo, mach mal! Geht wirklich ganz gut!

Gruß Danyo

Autor: TobiFlex (Gast)
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Bei so dichten Pins geht es mit dem Löten auch einfacher. Erstmal lötet
man alle Pins ganz normal auf die Leiterplatte ohne Rücksicht auf
Brücken. Danach mit Entlötlitze alle Brücken beseitigen und fertig!
Das habe ich hier mal selber irgendwo gelesen und trotz Skepsis
ausprobiert.
Viel Grüße
TobiFlex

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