analoges Signal galvanische Trennung

#228892
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Hallo!

Empfange ein analoges Signal im Bereich von 0-5V. Dieses möchte ich
gegenüber meiner Messschaltung galvanisch trennen. Hierfür habe ich bei
Conrad den HCPL7840 gefunden (Datenblatt mitgesendet). Ich kenne mich
damit nicht aus. Ist das damit möglich, wenn ja, wie muss ich den
beschalten? Bekomme ich da, wenn ich das 0-5V Signal bei Vin
anschliesse, das selbe auf der anderen Seite direkt wieder heraus, habe
keine Ahnung. Also, wenn noch jemand eine Idee für eine Schaltung hat.
Der Eingang soll 0 bis 5V betragen, der Ausgang ebenfalls so in dem
Bereich, und linear sollte die Übertragung sein. Also bin für jede
Hilfe offen,

Gruss, Rinaldo
Angehängte Dateien:
Gast #228895
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Wie sieht denn deine Messchaltung aus? Grundsätzlich kann man sowas ja
nach ähnlichem Prinzip auch selber stricken. Vorne ein IC oder Zwerg-µC
mit ADC, das aus dem analogen Wert einen proportionalem Impuls macht
(PWM), dahinter eine Impulslängenmessung. Dazwischen ein
Feld-Wald-und-Wiesen-Optokoppler. Besondert einfach, wenn der Kern der
Messschaltung sowieso schon ein Controller ist.

Etwas allgemeiner gefragt: Wozu dient das ganze? Kontext?
#228896
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Das Signal soll dann über den A/D wandler eines Atmega32 gemessen
werden. Das Signal selber hat an sich keine Frequenz, sage mal so,eine
variable Spannnung.

Wenn man den ISO122 verwendet, muss man den irgendwie speziell
beschalten oder gibt der die Spannung auch genauso weiter wie er sie
bekommen hat (bereich von 0-5V).

Würde der HCPL7840 prinzipiel die benötigte Funktion erfüllen, wenn ja,
wie verwende ich diesen?
Gast #228900
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@A.K.

Wenn man schon den Weg über einen zweiten Mikrocontroller gehen möchte,
sollte man das Digitalsignal nicht per PWM an den ersten Mikrocontroller
übertragen, sondern mit einer serieller Schnittstelle.

Der Grund dafür ist einfach: Wenn der erste Mikrocontroller die PWM vom
zweiten Controller messen soll, baust Du an dieser Stelle einen zweiten
Messfehler ein, der zum Messfehler des AD-Wandlers dazu kommt.

Das wird umso signifikanter, je höher die Auflösung sein soll. Ein
10-Bit-PWM-Signal ordentlich auszumessen bedeuted eine 1024fache
Zeitmessgenauigkeit bezüglich der PWM-Frequenz.

D.h., angenommen Du kannst auf 10 Mikrosekunden genau messen, dann darf
das 10-Bit-PWM-Signal eine maximale Frequenz von 100 Hz haben...

Das bedeutet aber auch, dass Du das Signal mit maximal 100 Hz samplen
kannst.

Wie es mit 16 Bit Genauifkeit aussieht, kannst Du Dir vorstellen...
Gast #228902
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@Unbekannter: Klar, so wie von dir beschieben ist es besser. Mir ging es
eher darum, zu zeigen, dass man keine 20 EUR für ein Spezial-IC
verbrezeln muss, wenn dank eines vorhandenen Controllers überhaupt kein
Analogsignal gebraucht wird.
#228906
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Wollte mich gerne noch einmal beraten lassen:

Habe im Beitrag vorher das Datenblatt des Optokpllers HCNR200
mitgesendet. Bin mir nur nicht sicher, was die beste Beschaltung für
den Koppler ist, S.11 Fig.16 ist mit Transistoren, im Datenblatt stehen
aber noch einige andere mit Operationsverstärkern.

Kleiner Rat wäre gut.

Es sollen Spannungen von 0 bis 5V (DC) übertragen werden.
Gast #228911
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Hallo

Gib mal in der Suchmaske HCNR201 ein, zwischen Weihnachten und
Silvster 2004 hatte jemand das gleiche Problem, und dort habe ich
gezeigt, wie man das mit dem HCNR200/201 oder IL300 macht.

Hoffe das hilft.

Gruß Volker
Gast #228912
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Warum denn so kompliziert: siehe Martin S.:

Du erzeugst ne Sägezahnspannung ( mit ein paar Transistoren,
Widerständen usw.), die zusammen mit deinem Signal rin in nen
Komparator, das PWM signal was da raus kommt durch nen optokoppler in
z.B. nen µC. Kostenpunkt max 3€ denk ich (ohne µC).

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